Land OÖ stellt Apotheken rund 17.000 Grippeimpfdosen für die Oberösterreicher/innen zur Verfügung

Oberösterreichs Apotheken können Wartelisten weiter abarbeiten

Das Land Oberösterreich hat in diesem Jahr erstmals selbst Grippeimpfdosen bestellt. Zum einen werden knapp 74.000 Dosen für eine Schwerpunktaktion in den sensiblen Bereichen der Kinder und der älteren Mitmenschen über 65 Jahren zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bekam das Land Oberösterreich zusätzliche 20.000 Impfdosen geliefert – rund 17.000 davon werden an die Apotheken weitergegeben, um die Wartelisten bei den Apotheken weiter abbauen und die darauf Vorgemerkten mit Grippe-Impfstoff versorgen zu können. Diese werden ab kommender Woche in den Apotheken zur Verfügung stehen. Dieses Angebot ergänzt die 80.000 Grippeimpfstoffdosen, die Oö. Apothekerkammer und ÖGK bereits gemeinsam zur Verfügung stellen.

Zum Schutz der oberösterreichischen Allgemeinbevölkerung stellt das Land OÖ zusätzlich 17.000 Impfdosen für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zur Verfügung, zur Verteilung über die oberösterreichischen Apotheken, bei denen zum Teil noch längere Wartelisten bestehen. Diese 17.000 Impfdosen stammen aus dem vom Land OÖ bei der Bundesbeschaffungsagentur bestellten Kontingent, von denen nun 20.000 geliefert wurden. Rund 3.000 Impfdosen werden davon für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den oö. Alten- und Pflegeheimen und Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz verwendet (Anm.: Dazu ergeht eine eigene Presseaussendung).

„Wir müssen uns der Tatsache stellen, das Virus wird bleiben – die Grippe wird kommen. Unser Ziel lautet klar, die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich gut und stark zu halten. Denn eine intensive Grippewelle während der Covid-19-Pandemie kann nicht nur zu schwereren Krankheitsverläufen führen, sondern auch eine zusätzliche Belastung für ein ohnehin schon an seinen Grenzen stehendes Gesundheitssystem bedeuten. Mit den zusätzlichen rund 17.000 Grippeimpfstoffdosen können nun Oberösterreichs Apotheken ihre Wartelisten weiter abarbeiten. Das bedeutet, dass zusätzlich 17.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sich mit einer Impfung gegen die Grippe schützen können, was in diesem Jahr wichtiger denn je ist – denn die Grippe endet beim Geimpften“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

„Mein Dank gilt dem Land Oberösterreich sowie LH-Stellvertreterin Christine Haberlander für die gute Zusammenarbeit. Mit dem breiten und regionalen Netzwerk der Apotheken können wir die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sehr gut versorgen. Mit den zusätzlichen 17.000 Grippeimpfstoffdosen können wir die Bevölkerung weiter versorgen und die Wartelisten weiter abarbeiten. Die Impfdosen werden Anfang kommender Woche an die Apotheken ausgeliefert und erreichen somit die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig, sodass die Impfung jedenfalls noch vor dem Höhepunkt der Grippewelle ihren vollen Schutz entfalten kann“, so Apothekerkammer OÖ-Präsident Mag. pharm. Thomas Veitschegger.

Rund 3.000 Grippeimpfdosen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oö. Alten- und Pflegeheime sowie

Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz

Um besonders jene Personen der sensiblen Bereiche zu schützen, hat das Land Oberösterreich 17.550 Dosen an Hochdosisimpfstoff für die Ü65-Bewohnerinnen und -Bewohner der oö. Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden an den Einrichtungen sowie in den Krisenstäben der Bedarf an Grippeimpfstoffdosen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgefragt. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gemeldet haben, werden nun Grippeimpfstoffdosen zur Verfügung gestellt.

Das Land Oberösterreich stellt nun etwa 3.000 Grippeimpfdosen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oberösterreichischen Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz zur Verfügung. Diese zusätzlichen Impfdosen werden Ende dieser und Anfang kommender Woche ausgeliefert.

„Für Menschen ab 65 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wäre eine Doppelbelastung durch Corona und Grippe eine große Gefahr. Mit der Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen wir zugleich die Bewohnerinnen und Bewohner vor der Grippe – denn die Grippe endet beim Geimpften. Eine intensive Grippewelle während der Corona-Pandemie kann nicht nur zu schwereren Krankheitsverläufen führen, sondern unser Gesundheitssystem zusätzlich schwer belasten. Ein Impf-Schwerpunkt liegt daher bei den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sensiblen Bereichen, wie dem Gesundheits- und Pflegepersonal. Mit den zusätzlichen knapp 3.000 Impfdosen schützen wir unsere Liebsten in den Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz“, betonen Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Das Land Oberösterreich hat im Hinblick auf die Grippeimpfung in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die sensiblen Gruppen gelegt. Dabei wurden bereits für Personen über 65 Jahren 17.550 Dosen eines Hochdosisimpfstoffs zur Verfügung gestellt. Da ältere Personen konstitutionell zur Risikobevölkerung zählen, soll diese Gruppe besonders wirksam geschützt werden. Daher wird seitens des Landes in der Grippesaison 2020/21 insbesondere in Alten- und Pflegeheimen, aber auch in Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz für Menschen mit Beeinträchtigung, diese Impfung allen Bewohnerinnen und Bewohner ab dem 65. Lebensjahr kostenlos angeboten.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV