Nachtragsmeldung zu Wohnhaus in Brand – Bezirk Kirchdorf

Der Ermittlungsbereich Brand vom Landeskriminalamt OÖ hat die Erhebungen zum Brandereignis im Bezirk Kirchdorf übernommen. Das betroffene Gebäude wurde am 9. November 2020 vormittags durch die Ermittler vom Landeskriminalamt sowie zwei Brandsachverständige der Brandverhütungsstelle von OÖ untersucht. Laut derzeitigen Ermittlungsstand dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Brandursache ein Zwischenstecker eines Raumthermostates bzw. ein Ladegerät für Modellautos in Frage kommen.

Ursprüngliche Presseaussendung: Aus bisher noch ungeklärter Ursache entstand am 8. November 2020 gegen 16 Uhr im Nebengebäude eines Einfamilienhauses im Bezirk Kirchdorf ein Vollbrand. Dieser zerstörte zur Gänze das Nebengebäude und beschädigte mitunter das Wohngebäude stark. Die Bewohner, eine Familie mit drei Kindern, blieben glücklicherweise unverletzt. 200 Mitglieder von elf Feuerwehren löschten das Feuer. Die Ursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch nicht bekannt. Quelle: Presseaussendung vom 09.11.2020, 13:58 Uhr LPD Oberösterreich

MOLLN. Im Ortsteil Breitenau kam es am Sonntag gegen 16.30 Uhr zu einem Brand eines Nebengebäudes.

Der Besitzer, ein Familienvater und Mitglied der örtlichen Feuerwehr, versuchte noch den Brand im Nebengebäude mit einem Feuerlöscher einzudämmen, was aber aufgrund der Brandausbreitung nicht mehr gelang. Als seine Kollegen der Feuerwehr eintrafen stand das Nebengebäude, welches direkt an das Wohnhaus angrenzt, bereits teilweise in Vollbrand. Umgehend wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Die insgesamt 11 Feuerwehren konzentrierten sich in der Erstphase auf das Wohnhaus um dieses vor den Flammen zu schützen. Trotz des raschen Eingreifens breitete sich der Brand auch im Dachbereich des Wohnhauses aus. Besonders schwierig gestalten sich die Nachlöscharbeiten da hierfür das gesamte Dach des Wohnhauses unter schwerem Atemschutz geöffnet werden muss um an die Glutnester zu kommen. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben musste eine längere Löschleitung gelegt werden. Im Einsatz stehen ca. 150 Einsatzkräfte. Ein Ende der Löscharbeiten kann zurzeit noch nicht abgeschätzt werden. Diese werden vermutlich noch bis in die Morgenstunden andauern. Das Wohnhaus wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen und ist momentan nicht bewohnbar. Die fünfköpfige Familie konnte vorläufig bei Verwandten unterkommen.

© FOTOKERSCHI.AT / FEUERWEHR MOLLN

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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