4:0! ATHLETIKER SETZEN SICH AUCH GEGEN DIE ADMIRA DURCH

Spielbericht LASK

Der LASK bezwingt den FC Admira in der Raiffeisen-Arena mit 4:0 und behält damit auch nach dem vierten Heimspiel der laufenden Tipico-Bundesliga-Saison eine blütenweiße Weste. Gernot Trauner brachte die Athletiker nach 16 Minuten in Führung, nach Wiederbeginn sorgten Johannes Eggestein, Reinhold Ranftl und Lukas Grgic mit ihren Treffern für klare Verhältnisse.

Dominik Thalhammer nahm im Vergleich zum Spiel in Antwerpen drei Änderungen in der Startaufstellung vor. Johannes Eggestein ersetzte den verletzten Marko Raguž, Thomas Goiginger und Lukas Grgic rückten für Husein Balic und James Holland in die Startformation. Die erste konkrete Torchance der Athletiker führte gegen die tiefstehenden Gäste aus der Südstadt prompt zum Führungstreffer. Peter Michorl zirkelte nach 16 Minuten auf bewährte Art und Weise einen Eckball von der linken Seite in die Mitte, wo sich Gernot Trauner hochschraubte und das Spielgerät per Kopf in die gegnerischen Maschen wuchtete.

Die Admira ließ auch unmittelbar nach dem 1:0 aus dem Spiel heraus keine konkreten Torchancen zu, sodass die Schwarz-Weißen ihr Heil zunächst in Standardsituationen suchen mussten. Nach 34 Minuten spielte Philipp Wiesinger einen Freistoß aus gut 25 Metern auf Peter Michorl ab, den satten Schuss des gebürtigen Wieners konnte Leitner mit einer guten Parade abwehren. Die daraus resultierende Ecke brachte wiederum Michorl von rechts zur Mitte, wo Petar Filipovic den Ball per Kopf nur knapp über die Querlatte beförderte.

In der 40. Minute fand der LASK in Person von René Renner eine weitere gute Torchance vor. Nach einem Doppelpass mit seinem ehemaligen Mattersburg-Kollegen Andreas Gruber prüfte der Linzer Mittelfeld-Akteur von der halblinken Strafraumseite Leitner, der Admira-Keeper war jedoch mit einer weiteren guten Tat zur Stelle.

LINZER LEGEN WEITER NACH

Sieben Minuten nach Wiederbeginn erhöhten die Athletiker auf 2:0. Nach Zuspiel von Andreas Gruber tankte sich Reinhold Ranftl über rechts in den Strafraum durch, wo der Steirer Kurs Richtung Torlinie nahm, um uneigennützig auf Johannes Eggestein zurückzulegen. Der Deutsche musste den Ball aus kurzer Distanz nur noch an zwei auf der Linie postierten Abwehrspielern vorbei ins Tor schießen.

In der 67. Minute durften die Schwarz-Weißen ein weiteres Mal jubeln. Husein Balic setzte sich im Strafraum erst gegen mehrere Gegenspieler durch, um wenig später Richtung Mitte zu spielen, wo Admiras Petlach den Ball nicht entscheidend klären konnte, diesen vielmehr Reinhold Ranftl servierte. Der 28-Jährige zog prompt ab, sein sehenswerter Schuss landete genau im linken Kreuzeck. Nur drei Minuten später stellte der LASK auf 4:0. Nach einem schnellen Gegenstoß spielte Andreas Gruber von rechts ins Zentrum, wo Lukas Grgic mit einem platzierten Abschluss in die rechte Ecke traf.

Eine Viertelstunde vor Schluss schrammte der eingewechselte Andrés Andrade knapp an seinem ersten Bundesligator vorbei. Nach einem Corner von Peter Michorl faustete Leitner den Ball vor die Füße des Panamaers, der ohne zu zögern abzog, bei seinem Abschluss aus etwa 20 Metern aber den linken Torpfosten traf. Quasi im Gegenzug hatten auch die Gäste Aluminum-Pech, als ein Ganda-Schuss ebenfalls die Stange küsste. In Minute 83 war auf der anderen Seite des Spielfelds nach Zuspiel von Petar Filipovic wieder Johannes Eggestein dran, der Schuss des Deutschen knapp außerhalb des Strafraums konnte aber von Leitner mit einer Glanztat zur Ecke gedreht werden.

In der Schlussphase hatte Husein Balic gleich zweimal den fünften LASK-Treffer am Fuß. Zuerst streifte ein Abschluss des Austro-Bosniers von der linken Strafraumseite knapp am rechten Pfosten vorbei (87.), dann scheiterte der schnelle Stürmer am gut reagierenden Leitner (91.).

CHEFTRAINER UND SPORTDIREKTOR DOMINIK THALHAMMER NACH DEM SPIEL:

„Ich bin sehr zufrieden, wie wir den zweiten Slot, die zweite Saisonphase gestaltet haben. Da waren sehr wichtige Siege in der Meisterschaft und in der UEFA Europa League dabei. Was das heutige Spiel betrifft, so war es eine ganz ordentliche Leistung von uns, mit einigen Dingen, die wir noch verbessern können. Mit dem Resultat und dem Sieg können wir sehr zufrieden sein.“

Tabelle

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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