Alkolenker landete im Garten und flüchtete zu Fuß. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Perg

Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Perg fuhr am 31. Oktober 2020 um 3:30 Uhr mit seinem PKW von Mitterkirchen kommend in Richtung Mauthausen. In Au an er Donau kam er von der Straße ab. Dabei riss er ein Verkehrszeichen mit und rutschte über ein Feld direkt in den Garten eines 66-Jährigen, wodurch die Gartenhecke und der PKW stark beschädigt wurden. Der 22-Jährige legte das Verkehrszeichen sowie die vordere Kennzeichentafel seines Fahrzeuges auf die Rückbank, versperrte den PKW in dem Garten und ergriff zu Fuß die Flucht.
Die Streife „Mauthausen 1“ konnte den 22-Jährigen an seiner Wohnadresse antreffen. Ein auf der Polizeiinspektion Mauthausen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, Anzeigen folgen.

Alkolenker als Raser

Stadt Linz

Am 30. Oktober 2020 um 22:50 Uhr führten Polizisten in Linz auf der Salzburger Straße Lasermessungen durch. Dabei wurde ein PKW Richtung stadtauswärts mit 126km/h gemessen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70km/h). Die im Anschluss durchgeführte Lenker- und Fahrzeugkontrolle ergab, dass der Lenker des PKW, ein 52-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land, keine gültige Lenkberechtigung hatte. Der 52-Jähirge hatte den Polizisten eine im März ausgestellte vorläufige Bestätigung ausgehändigt – diese war jedoch bereits abgelaufen, da der Führerschein in Zwischenzeit bereits wieder vorläufig abgenommen worden war. Ein mit dem 52-Jährigen durchgeführter Altkotest ergab einen Wert von 0,94 Promille. Anzeige wurde erstattet.

Alkolenker wollte vor Polizei flüchten

Bezirk Linz-Land

Polizisten wurden im Zuge des Streifendienstes am 30. Oktober 2020 um 16:22 Uhr in Pasching im Langholzfeld auf einen PKW aufmerksam, da der Lenker, ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land, den Sicherheitsgurt nicht verwendete. Bei der Nachfahrt auf der L1390a in Fahrtrichtung B139 wurde zudem noch ein auffälliges Fahrverhalten festgestellt.

Die Polizisten versuchten den Lenker unter Verwendung des Blaulichtes und der Lichthupe anzuhalten. Dieser fuhr beinahe in den Gleisbereich der dortigen Straßenbahnhaltestelle. Nachdem der Lenker seinen PKW mittig der Kreuzung doch noch zum Stillstand bringen konnte, wurde ihm erklärt, dass er der Streife nachfahren solle, da einige Meter weiter vorne eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle folgen wird. Der 43-Jährige entzog sich jedoch der folgenden Kontrolle und bog nach rechts in die Gemeindestraße „Im Bäckerfeld“ ein. Die Nachfahrt wurde erneut aufgenommen und der Lenker auf einem Parkplatz letztendlich durch Querstellen des Streifenwagens gestoppt. Der Pkw-Lenker stieg aus und aufgrund seines wankenden Ganges, der lallenden Aussprache und seines renitenten Verhaltens war es für die beiden Beamten sofort ersichtlich, dass der Mann stark alkoholisiert sein muss.

Ein beim 43-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,88 Promille. 
Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt und der Fahrzeugschlüssel abgenommen. Der Mann gab sinngemäß an, dass sein Führerschein zurzeit auf der BH Linz-Land liege und er im Moment keinen besitze. Anzeigen folgen.

Stadt Linz

63 Fahrscheinautomaten verschmutzt – Täter in Haft

Polizisten der Polizeiinspektion Linz Bürgerstrasse führten seit dem Jahr 2019 Erhebungen gegen einen unbekannten Täter, welcher den Ausgabeschlitz von Ticketautomaten mit einer unbekannten Flüssigkeit, welche nach Urin bzw. Kot riecht, beschmutzte. Da die Anzeigenerstattung zum Teil massiv verzögert erfolgte, war eine sinnvolle kriminalpolizeiliche Ermittlung nicht möglich. 
Nach einer Pause von drei Monaten begann der Täter in vorerst größeren Abständen wieder mit der Beschmutzung. Eine privat engagierte Sicherheitsfirma konnte den Sachverhalt auch nicht klären.

Nach umfangreichen Ermittlungen der PI Bürgerstrasse wurde eine kooperative Fallbearbeitung zwischen PI Bürgerstrasse, Landeskriminalamt OÖ und dem Stadtpolizeikommando Linz Kriminalreferat eingeleitet. Schließlich konnte der unbekannte Täter am 30. Oktober 2020 um 19:37 Uhr dabei beobachtet werden, wie er erneut einen Fahrscheinautomaten beschmutzte, indem er den Inhalt der mitgeführten Flasche in einen Automaten in der Goethestraße leerte. Daraufhin wurde der Mann, ein 53-jähriger Linzer, festgenommen und es konnten noch mehrere befüllte Flaschen sichergestellt werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz wurde der 53-Jährige in die Justizanstalt Linz eingeliefert. 
Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Internetbetrug – 20-Jährige ausgeforscht

Bezirk Rohrbach

Eine 20-jährige deutsche Staatbürgerin bot am 4. Oktober 2020 gegen 15 Uhr auf einer Internetplattform im Zuge einer Auktion ein Zielfernrohr an. Der Ausrufungspreis war 1 Euro. Ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach ersteigerte den Artikel, bekam den Zuschlag und kaufte schließlich das Zielfernrohr zu einem Betrag von 1.206,49 inkl. Versandkosten. Der Betrag wurde von ihm am 6. Oktober 2020 nachweislich auf das von der 20-Jährigen angegebene deutsche Bankkonto überwiesen. Bis heute ist jedoch kein Zielfernrohr geliefert worden. Die Daten der Auktion bzw. des Verkäufers wurden kurz darauf gelöscht, weshalb eine Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer somit nicht mehr möglich war.
Aufgrund umfangreicher Erhebungen konnte die Täterin schließlich ausgeforscht und der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt werden.

Bezirk Perg

Pensionist von PKW erfasst – schwer verletzt

Ein 77-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Perg war am 31. Oktober 2020 gegen 10:45 Uhr damit beschäftigt, seinen teils auf dem Gehsteig, teils am Fahrbahnrand im Gemeindegebiet von Schwertberg abgestellten PKW-Anhänger zu beladen bzw. die Ladung festzuzurren.
Der Mann befand sich auf der Fahrbahn unmittelbar neben dem Anhänger, als eine 83-jährige Pensionistin, ebenfalls aus dem Bezirk Perg, mit ihrem PKW auf der Pergerstraße in Fahrtrichtung Perg an ihm vorbeifuhr.
Laut den Angaben einer nachkommenden PKW-Lenkerin reagierte die Pensionistin offensichtlich nicht auf den auf der Fahrbahn neben dem Anhänger stehenden Mann und hat diesen im Vorbeifahren voll mit ihrem PKW erfasst.
Durch den Zusammenstoß wurde der 77-Jährige schwer verletzt und nach Erstversorgung mit der Rettung in das UKH-Linz eingeliefert.

Wohnhaus stand in Brand – Nachtrag

Bezirk Vöcklabruck

Im Beisein eines Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ wurde am 30. Oktober 2020 in den Nachmittagsstunden am Brandort in Frankenmarkt zusammen mit dem anwesenden Hausbesitzer und dem Bezirksbrandermittler eine Brandursachenerhebung durchgeführt. Die Brandausbruchsstelle befand sich lt. Brandbild im Kinderzimmer. Im Zuge dieser Erhebungen konnten im Brandschutt eine zerstörte Playstation sowie andere elektrische Endgeräte und einige Batterien aufgefunden werden.
Diese zerstörten elektrischen Endgeräte wurden vom Brandsachverständigen für eine weitere technische Untersuchung in die BVS OÖ mitgenommen. Ebenso wurden auch Reste von elektrischen Leitungen vom Brandsachverständigung zur weiteren Überprüfung aus dem Brandschutt sichergestellt. Des Weiteren wurde eine Zählerdatenauswertung vom Brandsachverständigen veranlasst.
Über die Höhe des durch den Brand am Wohnhaus entstandenen Sachschadens kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden.
Der 63-Jährige, der aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung mit der Rettung ins LKH Vöcklabruck eingeliefert wurde, konnte am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

Presseaussendung vom 30. Oktober 2020:
Wohnhaus stand in Brand
Bezirk Vöcklabruck

Aus bisher noch ungeklärter Ursache (möglicherweise ein technischer Defekt an einem Endgerät) brach in einem Kinderzimmer im Obergeschoß eines Wohnhauses in Frankenmarkt ein Brand aus. Das Feuer breitete sich von dort im halben Obergeschossbereich aus und beschädigte mitunter das Dach. Zum Brandausbruchszeitpunkt befanden sich sechs Personen im Wohnhaus, die sich selbstständig in Sicherheit bringen konnten und aus dem Haus liefen. Der 63-jährige Besitzer versuchte danach den Brand zu löschen und lief nochmals ins Haus zurück. Dabei erlitt er eine Rauchgasvergiftung und wurde mit der Rettung ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert. Die Brandursachenerforschung wird von einem Sachverständigen sowie einem Brandermittler der Polizei durchgeführt. Das Ergebnis steht noch aus. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden am Wohnhaus, die genaue Höhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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