ATSV Stadl-Paura: Schmerzhafte 7:2-Auswärtsniederlage im Derby gegen WSC Hertha Wels (3:1)

Nach der bitteren 1:2-Derbyniederlage gegen Union Gurten, wartete am Freitag, 23. Oktober 2020, mit dem Titelmitfavoriten WSC Hertha Wels, das nächste OÖ-Derby auf unsere Mannschaft. Durch unseren derzeit dezimierten Kader ist die Aufgabe für unser Trainerteam äußerst schwierig geworden, trotzdem wurde versucht, die Mannschaft gut auf dieses schwierige Derby vorzubereiten. Zielvorgabe war, es dem Gegner nicht zu leicht zu machen und wieder eine starke kämpferische Leistung abzurufen. Leider kam es anders, wir liefen in ein Debakel!

Das Match wurde von Spielleiter BSc Markus Greinecker, um 19.00 Uhr, im Welser Mauth Stadion, angepfiffen. An den Linien assistierten BSc Florian Eidenberger und Markus Wimmer.

Cheftrainer Eduard Popa musste heute, aus diversen Gründen, wieder auf einige Stammspieler verzichten. Keine leichte Ausgangssituation für unser stark ersatzgeschwächtes Team gegen die starken Welser, die wir jedoch so gut wie möglich zu bewältigen versuchten!

Unser Trainerteam ließ folgende elf Spieler beginnen:

Armin Sarcevic (TW), Tihomir Zivkovic, Lazarus Celestine Chukwuebuka, Kenan Numanovic, Lopes Da Silva Junior Joaz, Dino Medjedovic (K), Ivan Ljubicic, Kristian Rafajac, Nordine Guendouze, Hasib Seperovic und Danilo Duvnjak.

Auf der Ersatzbank nahmen Platz: Davor Brajovic, Patrik Rakic, Shemsi Dzelili, Nedin Music und Silad Ibisi.

Unser Trainerteam: Eduard Popa (Cheftrainer), Mario Verlende (Co- Trainer), Antonio Coric (Co-Trainer).

Ligaportal berichtet:

Tor-Festival in Wels: Die Hertha zeigt dem ATSV Stadl-Paura beim 7:2 die Grenzen auf!

Am heutigen Freitagabend gastierte der ATSV Stadl-Paura in einem der OÖ-Derbys in der 11. Runde der Regionalliga Mitte beim WSC HOGO Hertha Wels. Der letzte Stadlinger Sieg gegen den WSC datierte vom Februar 2015 und auch am heutigen Abend ging der ATSV, trotz früher Führung, leer aus. Am Ende kamen die Stadlinger gar mit 2:7 unter die Räder. Zivkovic hatte die Gäste in Front gebracht, doch Hertha Wels drehte die Partie, dank eines Treffers von Alex Fröschl und eines Rozic-Doppelpacks, noch in Hälfte eins. Im zweiten Durchgang erhöhten die Herthaner dann durch Tore von erneut Fröschl, Danicic, Hadzic und Ljatifi auf 7:2.

Rozic-Doppelpack dreht die Partie zugunsten der Hertha

Das Spiel begann nach etwas mehr als zehn Minuten mit einem Paukenschlag aus Sicht der Gäste, denn die Stadlinger konnten durch Tihomir Zivkovic früh auf 1:0 stellen (13.). Die Waldl-Elf, die in den letzten Wochen nicht unbedingt erfolgsverwöhnt war, reagierte mit wütenden Angriffen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gelang dem WSC durch Alexander Fröschl der Ausgleich (33.). Mit dem Ausgleich schien bei den Herthanern eine Bremse gelöst worden zu sein, denn jetzt spielten die Messestädter zielgerichteter nach vorne. Die Konsequenz war wenige Minuten später der erstmalige Führungstreffer durch Stevo Rozic (39.). Die Gäste wirkten in der Defensive jetzt sehr unsortiert, was nur eine Minute später gar zum 3:1 für die Hertha führte: Erneut hieß der Torschütze Stevo Rozic, der den Doppelpack schnüren konnte (40.). 

Tor-Festival in Wels: Die Hertha schießt Stadl-Paura ab

Die Hertha kam hervorragend aus der Kabine und ließen die Stadlinger Gäste gar nicht erst am Anschlusstreffer schnuppern. Im Gegenteil: Gut zehn Minuten nach Wiederanpiff tat es Alexander Fröschl seinem Kollegen Stevo Rozic gleich und schnürte den Doppelpack zum 4:1 (56.). Spätestens jetzt war die Partie erledigt, doch der WSC lief jetzt erst so richtig heiß. Nur wenige Minuten später durfte sich auch der eingewechselte Ex-Stadlinger Misel Danicic in die Torschützenliste eintragen (63.). Die Gäste zeigte jetzt gar keine Gegenwehr und kassierten fünf Minuten später den sechsten Treffer, dieses Mal traf der ebenfalls eingewechselte Elvir Hadzic zum 6:1 (68.). Tatsächlich gelang es den Popa-Männer durch einen verwandelten Elfmeter von Tihomir Zivkovic noch einmal auf 2:6 zu verkürzen (76.). Den 7:2-Schlusspunkt setzte mit Gentian Ljatifi zum dritten Mal an diesem Abend ein Joker (80.). Damit hatten auch die Hausherren genug – beim diesem Spielstand beendete der Referee die Partie.

Stimme zum Spiel:

Gerald Perzy (Sportlicher Leiter WSC Hertha Wels):

“Wir hatten am Anfang zwei richtig gute Chancen und geraten dann quasi aus dem Nichts in Rückstand. Aber dann haben wir das Spiel schon bis zum Schluss diktiert, Gott sei Dank hat es sich auch in Toren bemerkbar gemacht. Stadl-Paura ist in der zweiten Hälfte eingebrochen, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.“

Fotos: Rudi Knoll

Tabelle

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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