Einigung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sichert hohe österreichische Standards

Die EU-Agrarminister haben sich im Agrarrat auf die künftige Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik verständigt. „Gerade für Oberösterreich als stärkstes Agrarbundesland gilt mein Dank unserer Ministerin Elisabeth Köstinger und ihrem Team für das hervorragende Ergebnis. Die Zukunft für die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe ist somit gesichert“, zeigt sich OÖ Bauernbund Landesobmann LR Max Hiegelsberger (Beitragsbild) erfreut.

Praxistauglichkeit der Umweltambitionen

Die Erhöhung der Umweltstandards muss mit Hausverstand und der Praxistauglichkeit für eine effiziente Umsetzung bei den bäuerlichen Familienbetrieben einhergehen. Ein zentraler Bestandteil dieser Reform sind die verpflichtenden Öko-Regelungen von 20 Prozent bei den Direktzahlungen (1. Säule).

Mit der Einigung über die Rahmenbedingungen zur GAP wird auch die Weiterführung der Ländlichen Entwicklung (2. Säule) gewährleistet. „Wesentliche Maßnahmen für die heimische Landwirtschaft (Agrarumweltprogramm ÖPUL, BIO-Landwirtschaft, Naturschutz- und Tierwohl, Ausgleichszulage für Bergbauern), können daher fortgeführt bzw. weiterentwickelt werden“, erklärt Hiegelsberger.

Österreichs hohe Umwelt- und Tierwohlstandards als Messlatte

Österreich nimmt unter den EU-Ländern mit seinen hohen Umwelt- und Tierwohlstandards sowie in der Kategorie der nachhaltigsten Landwirtschaft den ersten Platz ein. Denn 26 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird biologisch bewirtschaftet. Mehr als 80 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe Österreichs nehmen am Agrarumweltprogramm ÖPUL teil. „Es war nicht einfach andere Länder von der ökologischen Ausrichtung der GAP zu überzeugen. Doch die Einigung ist einmal mehr ein positives Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz und bestätigt damit die österreichischen Bestrebungen. Das unterstreicht die Bedeutung und den Wert der österreichischen Agrarpolitik. Naturnahe Landwirtschaft wurde und wird von den österreichischen Bäuerinnen und Bauern stets praktiziert und gelebt“, bekräftigt Hiegelsberger.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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