Fallschirmspringer erweisen dem Gründervater des HSV Red Bull Salzburg beim ersten „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cup“ die Ehre

Mit dem ersten „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cup“ wollen die Fallschirmspringer des HSV Red Bull Salzburg einem besonderen Mann die Ehre erweisen. Denn als einer der Gründerväter des Salzburger Fallschirmsprungvereines, war dieser auch maßgeblich an der Entwicklung und den Erfolgen des HSV Red Bull Salzburg beteiligt. Bei der ersten Ausgabe der Gedenkveranstaltung, die am 24. und 25. Oktober am Alpenflugplatz Mauterndorf im Lungau stattfindet, werden die besten Zielspringer des Landes ihr Können zeigen.

Nach dem einzigen ausgetragenen Stopp der Weltcupserie im Zielspringen in Belluno, von dem die Athleten des HSV Red Bull Salzburg zwei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen konnten, soll nun noch ein versöhnlicher Abschluss einer extrem schwierigen Saison für die Fallschirmspringer folgen. Mit dem ersten „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cup“, der am 24. und 25. Oktober am Alpenflugplatz Mauterndorf im Lungau stattfinden wird, wird einem besonders „Großen“ der Szene gedacht. Roland Rettenbacher war als Gründervater maßgeblich an der Entwicklung des  HSV Red Bull Salzburg beteiligt und hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist – der momentan (mit Abstand) erfolgreichste Fallschirmsprungvereines Österreichs.

Der 1947 geborene Salzburger absolvierte seinen ersten Fallschirmsprung mit 16 Jahren. Mit über

7.500 Sprüngen galt Rettenbacher zu Recht als einer der Besten und Erfahrensten der Szene. Gemeinsam mit Reinhold Gollner, Georg Schröcker und Ludwig Rettenbacher gründetet er 1981 den Heeressportverein der Fallschirmspringer in Salzburg. Im Laufe seiner Karriere konnte er eine beeindruckende Anzahl an Titeln und Erfolgen sammeln. So war er sechs Mal Mitglied im österreichischen Nationalkader, nahm an drei Weltmeisterschaften teil, wurde acht Mal österreichischer Staatsmeister und durfte sich 33-maliger Salzburger Landesmeister nennen. Er prägte über 50 Jahre lang den österreichischen, aber vor allem auch den Salzburger Fallschirmsport und führte als langjähriger sportlicher Leiter und Trainer den HSV Red Bull  Salzburg zu zahlreichen Titeln und Erfolgen. Auch als Lehrer war er sehr beliebt, unter anderem war er es auch, der „Stratosspringer“ Felix Baumgartner bei seinen ersten Sprüngen zur Seite stand.

Der nun zum Andenken an die im letzten Jahr verstorbene Fallschirmlegende vom HSV Red Bull Salzburg veranstaltete Fallschirm-Zielbewerb, der heuer zum ersten Mal stattfindet, soll in Zukunft ein fixer Bestandteil des jährlichen Wettkampfkalenders der Fallschirmspringer werden.

Der Zielsprungbewerb wird ohne Zuschauer vor Ort abgehalten.

Fallschirm-Zielspringen

Beim Fallschirm-Zielspringen geht es darum, aus rund tausend Metern Höhe zentimetergenau auf einem Ziel zu landen, welches gerade einmal so groß wie eine Zehn-Cent-Münze ist.

©HSV Red Bull Salzburg
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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