Kind erlitt Verbrennungen. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Braunau

Am 5. Oktober 2020 gegen 18:30 Uhr bereiteten im Bezirk Braunau die Eltern, ein 33-jähriger Vater und seine 35-jährige Frau, für den 7-jährigen erkälteten Sohn eine Schüssel mit heißem Wasser zum Inhalieren vor. Der 7-Jährige lehnte sich dabei über die Schüssel. Diese kippte vom Tisch und das heiße Wasser floss über seinen bekleideten Oberschenkel, wodurch er sich Verbrennungen unbestimmten Grades zuzog. Nach der Erstversorgung durch die Rettung und Notarzt wurde der Junge mit dem Hubschrauber „Europa 3“ ins Krankenhaus Braunau geflogen.

Kind auf Bauernhof verletzt

Bezirk Schärding

Ein 5-Jähriger und sein 27-jähriger Vater gingen am 5. Oktober 2020 gegen 18 Uhr in den Stall. Dort dürfte der Junge unbemerkt auf ein etwa 4 Meter langes, 150 cm hohes und etwa 70 kg schweres Absperrgitter aus Metall geklettert sein, welches an der Stallinnenseite an der Mauer angelehnt war. Dieses Gitter kippte und begrub den Jungen unter sich, wo ihn sein Vater kurze Zeit später bewusstlos auffand. Die verständigte Rettung und die Besatzung des Notarzthubschraubers „Europa 3“ führten die Erstmaßnahmen durch. Anschließend wurde der inzwischen bereits wieder ansprechbare Sohn mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus nach Ried im Innkreis geflogen.

„Drogen-WG“ ausgehoben – Festnahmen

Bezirk Braunau

Die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Braunau führte seit Sommer 2020 aufgrund vermehrter Beschwerden aus der Bevölkerung Ermittlungen, in deren Fokus eine Wohnung im Stadtgebiet Braunau stand.
Dabei konnte festgestellt werden, dass von Bewohnern einer WG in Braunau größere Mengen an synthetischen Drogen in Umlauf gebracht wurden.
Die Wohnung und drei darin wohnhafte deutsche Staatsangehörige, eine 20-Jährige, ein 23-Jähriger und ein 24-Jähriger, etablierten sich als Anlaufstelle für Suchtmittel- Konsumenten, insbesondere aus der „GOA Szene“, sodass das rege Treiben rund um die Örtlichkeit bereits in der Bevölkerung wahrgenommen wurde.
Aufgrund von intensiven Vorermittlungen erfolgte Ende Juli 2020 ein koordinierter Zugriff durch Drogenfahnder der PI Braunau, wobei zwei Hauptbeschuldigte in der Wohnung festgenommen und verschiedene Suchtgiftarten vorgefunden werden konnten.
So wurden neben Drogengeldern auch Amphetamin, MDMA, Kokain, XTC Tabletten, Marihuana, Cannabisharz und XANAX-Tabletten sichergestellt.
Der Großteil der Drogen war bereits für den Weiterverkauf vorverpackt, wobei die Täter, um auch eigenen ökologischen Wertvorstellungen gerecht zu werden, mehrere hundert Stück wiederverwertbare Dosen verwendeten.
Diese wurden mit dem Nebeneffekt einer kostengünstigen Verpackungsvariante von Drogenverkauf zu Drogenverkauf erneut befüllt.
Den beiden Haupttätern, der 20- Jährigen und dem 24- Jährigen, konnte durch die Ermittlungen der Verkauf von insgesamt 4,7 Kilogramm Amphetamin, 600 Gramm MDMA, 1100 Stück XTC Tabletten sowie 200 Gramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von insgesamt etwa 90.000 Euro nachgewiesen werden.
Dem 23-Jährigen wurde der Schmuggel einer nicht geringen Menge Marihuana von Deutschland nach Österreich, welches für den Weiterverkauf durch seine Mitbewohner bestimmt war, nachgewiesen.
Alle drei Beschuldigten zeigten sich hierzu umfassend geständig.
Die Ermittlungen deckten auf, dass die Verkäufe bereits seit dem Jahr 2017 und nicht nur in Österreich, sondern auch im benachbarten Niederbayern erfolgten.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried wurden beide Hauptverdächtige in die Justizanstalt Ried eingeliefert.
Im Rahmen von Folgeermittlungen wurden auch die in Deutschland wohnhaften Lieferanten ausgeforscht. Zudem wurde festgestellt, dass die Drogen vorerst via Darknet an eine Adresse in Bayern und von dort direkt in die Drogen- WG in Braunau versandt wurden.
Diesbezüglich wurden grenzüberschreitende Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Kripo Passau eingeleitet. So wurden in Deutschland eine größere Menge an Suchtgift sichergestellt und diverse Personen der Staatsanwaltschaft Passau zur Anzeige gebracht.
In Braunau wurden zwei Personen festgenommen. Vier Personen – unter anderem auch Subhändler – wurden wegen Suchtgifthandel und 32 Personen wegen weiteren Übertretungen nach dem Suchtmittelgesetz zur Anzeige gebracht.

Tödlicher Alpinunfall – 70-Jähriger stürzte vom Traunstein

Bezirk Gmunden

Tödlicher Alpinunfall – 70-Jähriger stürzte vom Traunstein

Ein 70-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Vöcklabruck unternahm am Vormittag des 6. Oktober 2020 eine Bergtour auf den Traunstein. Beim Abstieg stürzte der Mann gegen 13:30 Uhr in einer Seehöhe von etwa 900 Meter am Naturfreundesteig rechts vom Weg etwa 40-50 Meter ab und erlitt dabei tödliche Kopfverletzungen.
Nachkommende Bergsteiger, welche den Absturz bemerkt hatten, verständigten sofort die Einsatzkräfte und stiegen zum Verunfallten ab. Der diensthabende Arzt vom Notarzthubschrauber „Martin 3“ aus Scharnstein konnte nur mehr den Tod feststellen.
Der Leichnam wurde durch Seilbergung vom Team des Polizeihubschraubers „Libelle OÖ“ durchgeführt. Die beiden Unfallzeugen wurden von einer Mitarbeiterin vom Kriseninterventionsteam des RK Vöcklabruck betreut.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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