Die ersten Schritte für den neuen Skatepark in Bad Ischl

Letzte Woche wurde im Gemeinderat einstimmig eine wichtige Grundsatzentscheidung zur Errichtung des neuen Skateparks am bestehenden Standort gefällt. Ein Bekenntnis zu unserer Jugend, zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, die das soziale Gefüge nicht nur in der Skaterszene fördert.

Jugendstadträtin Brigitte Platzer hatte einige Tage zuvor ein Treffen mit Jugendlichen auf dem bestehenden Skateplatz, um vor Ort und mit den Betroffenen die neue, moderne und zeitgemäße Anlage, welche 2021 errichtet werden soll, zu besprechen. Mit Motivation, Enthusiasmus und einer großen Portion Begeisterung haben die jungen Menschen ihre Wünsche zum Ausdruck gebracht. Als Dolmetscher fungierte dabei Michael Nadler, der Initiator des Skateparks in Gmunden, welcher bei einem ersten Gespräch vor Ort in Gmunden mit Stadträtin Platzer und Wirtschaftshofleiter Ing. Wilhelm Hörhager auf etwaige Probleme hinwies bzw gute Hinweise bei der Angebotserstellung gab.
Diese Begeisterung der Jugend ist auf die Stadträtin übergesprungen, die vor allem positiv bemerkt, dass die Jugendlichen nicht nur Wünsche äußern, sondern auch aktiv bei der Gestaltung und Umsetzung mithelfen möchten.
Der neue Park soll sowohl für Skateboards, Scooter und Bikes geeignet sein und ein offener Treffpunkt auch für Spaziergänger werden. Mit der Betonoberfläche soll gewährleistet sein, dass die Benutzung geräuscharm und verletzungsfrei erfolgt. Mit dieser Oberfläche ist auch die Wartung sehr gering. Skateboarden ist kein Trendsport mehr, es ist eine Szene, die seit vielen Jahren besteht und welche untereinander gut vernetzt ist. Deswegen kann ein moderner Skatepark auch ein touristischer Magnet sein für junge Menschen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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