Metaller-Kollektivvertrag: Schnelle Einigung bringt Unternehmen Planungssicherheit

WKOÖ-Vizepräsident Malina-Altzinger: Ergebnis gerade noch tragbar!

„Mit dem heutigen schnellen Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 134.000 Beschäftigten in der Metalltechnischen Industrie haben die KV-Verhandler ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. In diesen schwierigen Zeiten war es ungemein wichtig, Unsicherheiten zu vermeiden und schnellstmöglich die Basis für die künftigen Planungen zu legen“, so WKOÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger.

Die Einigung darauf, dass die Ist- und KV-Löhne sowie -Gehälter ab November 2020 um 1,45 Prozent steigen, sowie die Empfehlung an die Betriebe, eine Coronaprämie von 150 Euro auszuschütten, bezeichnet Malina-Altzinger als gerade noch tragbares Ergebnis.

Zur Metalltechnischen Industrie in Österreich gehören insgesamt rund 1.200 Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei. Sie erwirtschafteten 2019 einen Produktionswert von knapp 40 Milliarden Euro. Wegen der Covid-19-Einbrüche werde man diesen Wert jedoch erst wieder in einigen Jahren erreichen, wenn es keine weitere Krise gibt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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