Explodierender E-Scooter setzte Wohnung in Brand. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Wels

Am 16. September 2020 um 21:17 Uhr wurden Polizisten in Wels zu einem Wohnungsbrand gerufen. Als die Polizisten eintrafen waren bereits die Feuerwehr und zahlreiche Schaulustige vor Ort. 
Es konnte eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im vierten Stock wahrgenommen werden und die Feuerwehr war bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Es waren bereits alle Personen evakuiert und es wurde durch den Vorfall niemand verletzt.
Im Zuge der Erhebungen konnte festgestellt werden, dass ein in der Wohnung aufhältiger 21-Jähriger aus Kamerun seinen E-Scooter zum Laden angesteckt hatte und dieser explodiert war. Dies konnte auch durch die weiteren in der Wohnung anwesenden Personen bestätigt werden. Durch die Explosion und das Feuer wurde die gesamte Wohnung zerstört und ist nun unbewohnbar. Ebenso wurden auch der zur Wohnung gehörende Balkon und Teile der Fassade beschädigt.

Bezirk Braunau

Couragierte Pkw-Lenker halfen Unfallopfer

Am 17. September 2020 gegen 5:50 Uhr fuhr eine 50-Jährige aus dem Bezirk Braunau mit ihrem Pkw auf der B148 in St. Peter am Hart Richtung Altheim.
Auf Höhe StrKm 26,9 überholte der unbekannte Lenker eines Pkw mit deutschem Kennzeichen einen vor ihm fahrenden Lkw und übersah dabei die entgegenkommende 50-Jährige. Diese versuchte auszuweichen, geriet dabei ins Schleudern, kam rechts von der Fahrbahn ab und der Pkw kam auf dem Dach zum Liegen.
Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Ried fuhr hinter dem unbekannten Lenker, hielt diesen am Grenzübergang Braunau-Simbach an und stellte diesen zur Rede. Der unbekannte Lenker wollte von dem Vorfall nichts wissen, gab kurz an er sei zu müde und fuhr einfach weiter.
Der 34-Jährige und ein 42-Jähirger aus dem Bezirk Braunau, welcher an der Unfallstelle anhielt und Erste Hilfe leistete, verständigten jeweils über Notruf die Polizei.
Die Frau wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert.

Landesverkehrsabteilung OÖ, API Wels

Führerscheinloser wollte sich Polizeikontrolle entziehen

Am 16. September 2020 um 20:45 Uhr führten Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Wels Standkontrollen bei der A8, Innkreisautobahn, Ausfahrt Wels-West, Richtung Graz durch. Ein 42-jähriger Welser benutzte mit seinem Pkw den Verzögerungsstreifen dieser Ausfahrt und als er die Polizisten bemerkte, lenkte er das Fahrzeug unmittelbar vor dem Anpralldämpfer und über die doppelte Sperrlinie ruckartig auf den rechten Fahrstreifen und flüchtete vorerst mit normaler Geschwindigkeit in Richtung Graz.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren durch den Tunnel Noitzmühle mit einer Geschwindigkeit von etwa 195 km/h. Dabei hatten sie das Fluchtfahrzeug im Blickfeld, konnten es aber auch nicht einholen, da dieses mittlerweile die Geschwindigkeit stark erhöht hatte.
Am Ende des Tunnels befindet sich eine ehemalige Betriebsumkehre, welche an ihrem Ende mit einem Gittertor abgesperrt ist. Die Beamten konnten die Rücklichter des Touran noch sehen und hielten mit einer Notbremsung am Pannenstreifen an, setzten
zurück und benutzten ebenfalls diese aufgelassene Betriebsumkehre.
An deren Ende stand der mittlerweile verunfallte Pkw. Der 42-Jähirge stieg soeben aus und gab sofort zu, dass er geflüchtet sei, weil er nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung sei. Das Fahrzeug hatte den Absperrungszaun durchschlagen und
eine 250 Liter Streusplittbox komplett zerstört. Zudem saß das Fahrzeug auf einem Baumstumpf auf und musste geborgen werden. Beim Fahrzeug war zudem die Begutachtungsplakette abgelaufen.
Der Lenker wird nach der StVO, dem KFG und dem FSG zur Anzeige gebracht. Die Zulassungsbesitzerin wird nach dem KFG zur Anzeige gebracht.

Pensionistin drehte mit Pkw auf S 10 um

Bezirk Freistadt

Eine 77-Jährige aus Tirol fuhr am 16. September 2020 um 13:10 Uhr mit ihrem Pkw auf der Mühlviertler Schnellstraße (S 10) von Linz kommend Richtung Prag. Zu diesem Zeitpunkt war der Tunnel Neumarkt aufgrund einer LKW-Panne gesperrt. Die Frau wendete vermutlich vor dem Tunnel Neumarkt und fuhr aus ihrer Sicht auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung einige hundert Meter in Richtung Ausfahrt Neumarkt. Die Verkehrsstreife „Kefermarkt 3“ konnte die Lenkerin einige Meter vor der Ausfahrt Neumarkt stoppen. Da zu diesem Zeitpunkt die Ausleitung über die Ausfahrt Neumarkt aktiviert war, kam es zu keiner konkreten Gefährdung anderer. Der Tunnel Neumarkt war von 12:36 bis 13:14 Uhr gesperrt.

Müll im Maisfeld entsorgt

Bezirk Vöcklabruck

Nach einer Geburtstagsfeier mit 30-40 Teilnehmern in Schwanenstadt sammelte ein 20-jähriger Rumäne aus dem Bezirk Vöcklabruck den aus Plastikflaschen, Plastikbechern, Aludosen, Speiseresten, Sektflaschen, gebrauchen Pappkartontellern, Plastikbesteck und Papier bestehenden Partymüll in neun schwarze Müllsäcke. Am Nachhauseweg folgte er dem Rat seiner mitfahrenden Freunde, er werde doch diesen Müll nicht mühsam im Altstoffsammelzentrum auseinander sortieren. Es sei doch viel einfacher den Müll in einem Maisfeld zu entsorgen. Diesen Tipp setzte er im Maisfeld eines Landwirtes um.
Durch Zufall entdeckte der 48-jährige Landwirt unmittelbar vor der Ernte die etwa zehn Meter innerhalb des Maisfeldes liegenden Müllsäcke und die zum Teil verstreuten Inhalte derselben. Ansonsten wäre der Müll fein gehäkselt in den Lebensmittelkreislauf gelangt, hätte die Ernte vernichtet und/oder die Erntemaschine beschädigt.
Nach mühsamem langwierigem und ekelhaftem Durchsuchen des Mülls konnten Hinweise auf den Herkunftsort und den Verursacher gesichert und ermittelt werden.
Der 20-Jährige war bei Kontaktaufnahme sofort geständig und holte sich den Müll zur fachgerechten Entsorgung ab.
Er wurde der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck wegen Übertretung nach dem Abfallwirtschaftsgesetz angezeigt.

Anhänger brach aus – zwei Verletzte

Bezirk Vöcklabruck

Ein 74–Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 17. September 2020 gegen 10:20 Uhr mit seinem Pkw auf der L1281, Gemeindegebiet Zell am Moos, Richtung Haslau. Im Pkw befand sich noch dessen 73-jährige Gattin. Zeitgleich fuhr ein 40-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck, mit einem Lkw samt Anhänger von Haslau kommend in Richtung Zell am Moos abwärts zur Kreuzung B154/L1281. In der Rechtskurve vor der Kreuzung betätigte der 40-Jährige die Bremse, worauf der Anhänger aus bislang unbekannter Ursache nach links ausbrach. In weiterer Folge kollidierte der Anhänger mit dem entgegenkommenden Pkw. Dieser überschlug sich und blieb am Dach liegen.
Insassen eines nachkommenden Fahrzeugs leisteten sofort Erste Hilfe und befreiten die beiden Personen aus dem Pkw. Nach Erstversorgung durch das Rote Kreuz Mondsee wurde das Ehepaar mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert. Der 40-Jährige blieb unverletzt.
Am Pkw entstand Totalschaden.

20-Jähriger lag tot auf Straße – erneuter Zeugenaufruf

Stadtpolizeikommando Linz, Kriminalreferat

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der 20-jährige Linzer, der am 13. September 2020 um 2 Uhr in Linz in der Hugo-Wolf-Straße auf der Straße liegend tot aufgefunden wurde, am Sonntag, 13.September 2020, in der Zeit von etwa 0:30 Uhr bis 1:45 Uhr von einem Taxi zu seiner Wohnadresse in die Wallnerstraße gebracht worden ist.
Der Taxilenker, lt. Zeugenangaben handelte es sich vermutlich um ein weißes Taxi und bei dem Taxilenker um einen Mann mit südländischem Aussehen, hat in Linz in der Bethlehemstraße, beim Nebeneingang zu Passage City Center, gewartet.

Jener Taxilenker, der den 20-Jährigen am Sonntag, 13. September 2020 in den frühen Morgenstunden von der Bethlehemstraße in die Wallnerstraße gebracht hat, möge sich bitte umgehend beim Dauerdienst des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos unter 059133 45 3333 melden.


Presseaussendung vom 13. September 2020:
20-Jähriger lag tot auf Straße – Zeugenaufruf
Stadt Linz

Am 13. September 2020 um 2 Uhr wurde in der Hugo-Wolf-Straße Höhe HausNr. 41 ein 20-jähriger Linzer mit schweren Kopfverletzungen auf der Straße liegend vorgefunden. Um 2:27 Uhr wurde vom Notarzt der Tod des jungen Mannes festgestellt.
Es konnte folgender Sachverhalt ermittelt werden:
Gegen 2 Uhr fuhr ein 22-jähriger Linzer mit seinem Pkw auf der Hugo-Wolf-Str. in Richtung stadteinwärts. Er gab im Zuge der Niederschrift an, dass er die Person am Boden liegend wahrgenommen hat. Er wich über den Gehsteig aus und fuhr in weiterer Folge nach Hause. Anschließend ging er wieder zurück zum Vorfallsort.
In weiterer Folge informierte er Partygäste, die in unmittelbarer Nähe feierten, über die auf der Straße liegende Person, denn er ging davon aus, dass es sich eventuell um einen Partygast handeln könnte.
Anschließend gingen fünf Gäste der Feier zum zur Unfallörtlichkeit, leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz wurde der Pkw des 22-Jähirgen sichergestellt und eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet.

Da die Spurenlage nicht eindeutig ist, ergeht ein Zeugenaufruf:
Hat jemand am 13. September gegen 2 Uhr in Linz, Bereich Hugo-Wolf-Straße, verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Eventuell wurden Schreie, ein Streit oder Unfallgeräusche wahrgenommen?


Presseaussendung vom 14. September 2020:
ERNEUTER ZEUGENAUFRUF nach Auffindung einer leblosen Person auf der Straße

Es werden Zeugen gesucht, die am 13. September 2020 zwischen 1 Uhr – 2 Uhr im Bereich Ziegeleistraße/Kudlichstraße in Linz bzw. in der unmittelbaren Umgebung unterwegs waren.
Sachdienliche Hinweise der Bevölkerung, die der Aufklärung bzw. zu den Umständen der Auffindung des toten Mannes führen könnten – bitte an die Verkehrsinspektion Linz unter der TelNr. 059 133 / 454800

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV