Badeunfall – Mann ertrank in der Traun. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Wels

Am 13. September 2020 gegen 15:35 Uhr bemerkte ein Radfahrer auf Höhe Autobahnbrücke Wels eine in der Traun treibende Person, die nur mit einer Badehose bekleidet war. Da der Anzeiger nicht schwimmen konnte, verständigte er die Feuerwehr und folgte der treibenden Person auf dem Radweg flussabwärts. Aufgrund eines Waldstücks verlor er die Person aus den Augen.
Gegen 15:56 Uhr konnte eine männliche Person von Feuerwehrtauchern aus der Traun geborgen werden. Die Person trieb rund 100 Meter flussaufwärts des Angerlehnerstegs in zwei Meter Tiefe und war ohne Bewusstsein. Mit den Reanimationsmaßnahmen wurde sogleich durch die FF Wels begonnen. In weiterer Folge wurde die Reanimation durch den Notarzt fortgesetzt. Der Notarzt konnte um 16:46 Uhr jedoch nur mehr den Tod des Mannes feststellen.
Eine kriminalpolizeiliche Leichenbeschau wurde durchgeführt. Durch den Amtsarzt konnte Fremdverschulden ausgeschlossen werden.
Aufgrund eines weiteren Anzeigers konnte der Badeplatz des Mannes ausfindig gemacht werden. Dort konnte ua. sein Mobiltelefon, mit welchem schließlich seine Identität geklärt werden konnte, aufgefunden werden.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 55-Jährigen aus Wels.

Motorradlenkerin verletzt

Bezirk Perg

Eine 29-jährige Wienerin lenkte am 14. September 2020 gegen 13 Uhr ihr Motorrad auf der B3 im Ortsgebiet von Dornach von Saxen kommend Richtung Grein. In einer Rechtskurve kam sie links von der Fahrbahn ab und landete in der gegenseitigen Straßenböschung. Mit Verletzungen unbestimmten Grades flog der Rettungshubschrauber die 29-Jährige in das Klinikum Amstetten.

Zwei Mopedlenker gaben Führerschein ab

Bezirk Gmunden

Die Polizei führte am 11. September 2020 gegen 17 Uhr im Bezirk Gmunden Erhebungen wegen eines Mopedhelm-Diebstahls durch. Gegen 17:45 Uhr kamen zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren selbstständig mit ihren Mopeds zur Dienststelle in Gmunden, um den gestohlenen Mopedhelm zurückzugeben. Da die beiden Mopedlenker deutliche Anzeichen von Alkohol- sowie Suchtmittelkonsum hatten, wurde ein Alkomattest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,66 und 0,3 Promille. Die Polizeiärztin stellte wegen des Suchtmittelkonsums die Fahruntauglichkeit fest. Die Jugendlichen werden der Bezirkshauptmannschaft angezeigt und die Führerscheine vorläufig abgenommen

Schwerpunktkontrollen

Bezirk Gmunden

Am 12.September sowie 13. September 2020 fanden im Bezirk Gmunden tagsüber Schwerpunktkontrollen an den beliebten Motorradstrecken auf der Salzkammergut Landesstraße in Gmunden, auf der Großalmstraße in Neukirchen, sowie im Weißenbachtal statt. Hauptaugenmerk wurde auf zu laute Motorräder, Pkw sowie Auspuffanlagen gelegt.
Wegen zu hohem Lärmpegel mussten 25 Anzeigen erstattet und 5 Kennzeichen samt Zulassungsscheinen abgenommen werden. Wegen weiteren Delikten wurden 25 Anzeigen erstattet und 8 Organstrafverfügungen ausgestellt. Außerdem erfolgten im Umkreis von Neukirchen und im Weißenbachtal Geschwindigkeitskontrollen, dabei mussten 45 Kraftfahrzeug-Lenker angezeigt werden.

Stadt Linz

Geortetes Handy führte zu Waffen und Suchtgift

Am 13. September 2020 wurden Polizisten zu einem Mehrparteienhaus in der Linzer Innenstadt beordert.
Dort würde der Anzeiger, ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen, warten. Dieser habe angezeigt, dass sein vermutlich gestohlenes Mobiltelefon an dieser Adresse geortet wurde.
Die Beamten hielten Nachschau im Stiegenhaus des Wohnhauses und das Iphone konnte mittels App „Wo ist mein Iphone“ geortet werden. 
Im 5. Stock war der Signalton deutlich hör- und wahrnehmbar. Nach mehrmaligem Auslösen konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhoben werden, dass sich das gestohlene Iphone in einer Wohnung befand.
Die Wohnungstür war nur leicht angelehnt und somit einen Spalt offen. Nach mehrmaligem Betätigen der Glocke, Klopfen, sowie deutlicher polizeilicher Ansprache kam der Bewohner, ein 44-jähriger Bosnier, zur Wohnungstür.
Dieser wurde um 14:15 Uhr vom Sachverhalt bzgl. des gestohlenen Iphones in Kenntnis gesetzt und er stimmte einer freiwilligen Nachschau zu.
Im Wohnzimmer konnte auf der Couch das Iphone aufgefunden und sichergestellt werden. 
Weiters stellten die Polizisten fest, dass sich in der Wohnung mehrere Pistolen, Messer, sowie ein Gewehr befanden. Außerdem befand sich im Schlafzimmer eine Cannabispflanze (jedoch ohne Blüten) und in der Wohnung selbst war deutlicher Cannabisgeruch wahrnehmbar. Darüber hinaus konnte in der Wohnung auch eine fremde Bankomatkarte aufgefunden werden.
Auf Nachfrage gab der Verdächtige vorerst eine kleine Menge Cannabiskraut freiwillig heraus.
Bei einer anschließenden Nachschau konnten weiteres Suchtmittel sowie eine verbotene Waffe, ein Totschläger, sichergestellt werden. 
Ein Waffenverbot wurde ausgesprochen und die aufgefundenen Waffen wurden sichergestellt. Der 44-Jährige wurde zur sofortigen Vernehmung auf die PI Bürgerstraße vorgeführt und dort niederschriftlich einvernommen und entsprechend belehrt. Anzeigen folgen.

Schwerer Sturz mit E-Bike

Bezirk Schärding

Eine 65-Jährige aus Deutschland fuhr am 13. September 2020 gegen 15:15 Uhr mit ihrem E-Bike in Andiesen auf dem Innradweg aus Richtung Suben kommend in Richtung Obernberg. Sie trug keinen Fahrradhelm. Im Bereich eines abschüssigen Straßenstückes kam sie aus bisher nicht geklärter Ursache, jedoch ohne Fremdverschulden, schwer zu Sturz und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt des Radweges auf. Ihr Ehemann fuhr einige hundert Meter vor ihr und drehte um, als seine Frau nicht ankam. Die Frau erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Sie wurde vom Team des NAW und des Roten Kreuzes Schärding erstversorgt und mit dem Notarzthubschrauber Europa 3 in das Klinikum Deggendorf geflogen.

Aggressive Touristen am Campingplatz

Bezirk Vöcklabruck

Am 12. September 2020 gegen 22:45 Uhr verständigte eine Campingplatzbesitzerin aus Unterach am Attersee telefonisch die Polizei über randalierende und herumschreiende tschechische Touristen. 
Am Vorfallsort konnte von den Beamten ein ukrainisches Pärchen, beide 34 Jahre alt und in Tschechien wohnhaft, angetroffen werden. Die beiden verhielten sich während der gesamten Amtshandlung äußerst aggressiv und aufgebracht. Die am Camping-Platz untergebrachten Gäste wurden durch das Verhalten der betroffenen ukrainischen Staatsbürger verängstigt.
Nach mehrmaliger Aufforderung, das Verhalten einzustellen, wurden die beiden aufgrund von aggressivem Verhalten durch die Beamten festgenommen. Während der Festnahme versuchte die alkoholisierte Frau sich der Festnahme zu entziehen und trat zudem mehrmals mit den Füßen auf das Schienbein der Polizistin. 
Die beiden Ukrainer wurden im Anschluss zur PI Vöcklabruck verbracht.
Bei der Einvernahme zeigte sich die Frau geständig. Anzeigen folgen.

Zwei Raser auf der S 10

Landesverkehrsabteilung OÖ

Ein 23-jähriger Linzer fuhr am 13. September 2020 um 15:30 Uhr mit einem Pkw mit Probefahrtkennzeichen auf der Auffahrt S 10 zur A 7 in Unterweitersdorf in Fahrtrichtung Linz. Dabei fiel er der Zivilstreife der Autobahnpolizei Kefermarkt auf, da er die Auspuffklappe öffnete und beim Gasgeben Lärm erregte und in weiterer Folge so stark beschleunigte, dass die Räder durchdrehten. Der Lenker beschleunigte auf der S10 – Mühlviertler Schnellstraße – derart, dass sich mit dem Zivilstreifenfahrzeug eine Nachfahrt als sehr schwierig gestaltete. Nach weit überhöhter Geschwindigkeit lief er auf einem PKW auf und hatte dann bei ca. 130 km/h zum vorderen PKW lediglich etwa zwei Autolängen Abstand. Anschließend beschleunigte er wieder auf über 180 – 200 km/h, bis er wieder auflief und keinen erforderlichen Sicherheitsabstand einhielt. Es bestand Gefahr in Verzug, weshalb die hinter dem verdächtigen Lenker fahrende Zivilstreife beim Beginn der 100 km/h Beschränkung das Blaulicht und Folgetonhorn einschaltete. Als er dies bemerkte, versuchte der Lenker zu flüchten und beschleunigte auf 157 km/h, bis er wieder auflief und keinen entsprechenden Sicherheitsabstand einhielt. Der Lenker gab dann doch auf und konnte angehalten werden. Nach Auswertung des mitgefilmten Videos werden Anzeigen erstattet.

Am 13. September 2020 um 14:50 Uhr wurde auf der Mühlviertler Schnellstraße S
10 in Richtung Norden unmittelbar vor der Einhausung Walchshof, Gemeindegebiet Lasberg, im 100 km/h Bereich eine Lasermessung von Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Kefermarkt durchgeführt. Dabei wurde der Pkw eines 58-jährigen afghanischen Staatsangehörigen aus Linz mit einer Geschwindigkeit von 186 km/h gemessen. Er gab an, er habe eine Testfahrt für einen möglichen Fahrzeugverkauf durchgeführt. Anzeige wird erstattet.

Sturz mit Mountainbike

Bezirk Ried

Ein 50-jähriger aus dem Bezirk Ried fuhr am 13. September 2020 gegen 10 Uhr mit seinem Mountainbike in Eberschwang im Hausruckwald. Er kam dabei auf einem steil abwärts führenden Schotterweg ohne Fremdverschulden zu Sturz und verletzte sich dabei unbestimmten Grades. 
Der 50-jährige wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit der Rettung ins Krankenhaus Ried eingeliefert.

Strohlager in Vollbrand – Nachtrag

Landeskriminalamt OÖ

Aus bislang unbekannter Ursache geriet am 12. September gegen 21 Uhr ein Wirtschaftsgebäude in Bad Wimsbach-Neydharting, zugehörig zum Schloss Wimsbach, in Brand.
Als das Feuer bei dem unbewohnten Wirtschaftstrakt entdeckt wurde, stand das Objekt bereits in Vollbrand.
Insgesamt elf Feuerwehren der näheren Umgebung waren bei den Löscharbeiten im Einsatz und konnten verhindern, dass sich der Brand auch auf andere Objekte vom Schloss Wimsbach ausbreitete. Mehr als 200 Feuerwehrkräfte standen bis am Nachmittag des 13. September 2020 durchgehend im Einsatz.

Im Gebäude waren ca. 2000 Quaderheuballen und auch Strohballen gelagert. Zur endgültigen Eindämmung des Brandes musste unter der ständigen Einwirkung von Löschwasser die Halle mit mehreren schweren Baggern und Ladern zu Gänze ausgeräumt werden. 
Aufgrund des Schadensausmaßes und der unbekannten Brandursache wurden die weiteren Erhebungen vom Landeskriminalamt, Ermittlungsbereich Brand, übernommen. Ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle Linz wurde ebenfalls mit den Erhebungen zur Brandursache betraut.

Bei den Erhebungen am Brandort wurde festgestellt, dass eine Selbstentzündung der ca. 500 kg schweren Heuballen nicht ausgeschlossen werden kann. Zeitpunkt und Menge der Heueinbringung könnten unter Umständen zu einer Selbstentzündung geführt haben.
Als weitere mögliche Brandursache wurde ein verwendeter pyrotechnischer Gegenstand im Nahbereich der Halle vorgefunden. Bei dem Gegenstand handelt es sich um einen sogenannten „Vulkan“, auch Verpackungsmaterial von weiteren pyrotechnischen Gegenständen wurde am Parkplatz aufgefunden und der Spurensicherung zugeführt. Zur Zeit des Brandausbruches war eine Hochzeitsgesellschaft im Veranstaltungsbereich des Schlosses Wimsbach anwesend. 
Es liegt die Vermutung nahe, dass der aufgefundene Feuerwerkskörper der Klasse F2 mit der Hochzeit in Zusammenhang steht.

Andere Brandursachen konnten anhand der Spuren und der Zeugenaussagen vorerst ausgeschlossen werden. 
Durch den Brand wurde erheblicher Futtervorrat für einen landwirtschaftlichen Betrieb mit ca. 2500 Ziegen vernichtet. Für die Beschaffung der geschätzten 1000 Tonnen Heu rechnet der geschädigte Landwirt mit Kosten in der Höhe von ca. 300.000 Euro.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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