Black Wings 92 – Madeta Motor České Budêjovice 4:2 (1:0, 3:0, 0:2)

Starker Auftritt im Retourmatch gegen Budweis

Stahlstädter zeigen gute Ansätze und holen sich verdienten Testspielsieg.

Keine 24 Stunden nach der knappen 3:4-Testspielniederlage gegen Madeta Motor České Budêjovice bot sich für die Black Wings 1992 in der heimischen LinzAG Eisarena die Gelegenheit zur Revanche. Vor rund 600 Zuschauern, die sich vorbildlich an die Corona-bedingten Vorgaben hielten, lieferten die Stahlstädter ein starkes Testspiel ab. Beim 4:2-Sieg zeigte sich die Truppe von Neo-Head Coach Pierre Beaulieu in der Defensive stabil und vor dem Tor effizient. In Summe ein gelungener Auftritt, der optimistisch auf die Entwicklung Beaulieu-Truppe blicken lässt.

Konzentrierter Beginn

Die neu formierte Linzer Mannschaft zeigt von Beginn an eine couragierte Leistung und findet in den Anfangsminuten zwei gute Möglichkeiten vor. Erst setzt Rückkehrer Piché einen Schuss zu zentral aufs gegnerische Tor, wenig später scheitert Lebler knapp an Budweis-Keeper Pantera. Die Tschechen schwächen sich in Folge selbst. Dolezal muss wegen Hakens auf die Strafbank. Kurz vor Ablauf des ersten Powerplays, das den Linzern keine zwingenden Chancen einbringt, fängt sich Budweis-Angreifer Janok mit einem harten Bandencheck eine 2+10 Minuten-Strafe ein und so bleiben die Wings in Überzahl.

Und nützen diese nach einer flüssigen, schön gespielten Kombination zur Führung. Über Tikkinen und Brucker landet der Puck bei Gaffal, der ohne große Mühe zum 1:0 einschießt. Die Gäste aus Budweis zeigen in der Offensive wenig. Die beste Möglichkeit vergibt Raska kurz vor Drittelende. Nach genauem Zuspiel bringt der Angreifer aus spitzem Winkel die Scheibe nicht am souveränen Gracnar vorbei.

Linzer nützen Räume eiskalt

České Budêjovice agiert zu Beginn des Mittelabschnitts etwas druckvoller. Gute Ausgleichschancen durch Venkrbec und Michnac vereitelt Linz-Goalie Gracnar. In der Folge gestalten die Black Wings das Spiel wieder offener. Brucker mit einem schönen Handgelenksschuss aus dem Slot und Kapitän Lebler sorgen erstmals für Gefahr im zweiten Drittel.

Die Partie bleibt umkämpft, erste emotionale Ausbrüche sind die Folge. Nach einer Rauferei mit einem Tschechen kassiert Kozek eine 2+10 Minuten-Strafe, während der Budweiser nur für zwei Minuten in die Kühlbox muss.

Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Partie richtig Fahrt auf. Budweis-Angreifer Allen scheitert an der Innenstange. Nielsen schnappt sich im Gegenzug den Puck und bedient Kristler, der auf und davon zieht und die Scheibe zum 2:0 unter die Latte donnert. Während sich die Gäste immer wieder die Zähne an der Linzer Verteidigung ausbeißen, zeigen sich die Heimischen richtig stark in Sachen Effizienz. In Minute 39 verwertet Beaudoin einen Abpraller zum 3:0. Nur wenige Sekunden vor der Pausensirene schließt Hytönen einen schnellen Angriff über Lebler und Umicevic zum 4:0 ab.

Wings spielen Sieg nach Hause

Zurück auf dem Eis finden die Tschechen die erste Topchance des Schlussdrittels vor. Holec zieht alleine aufs Tor, findet aber im bärenstarken Gracnar seinen Meister. Kurz darauf gelingt den Budweisern ihr erster Treffer. Bei einem abgefälschten Schuss von Kapitän Pycha ist Gracnar chancenlos. Die beiden Mannschaften neutralisieren sich nun weitgehend, auch wenn die Gäste nun wieder mit etwas mehr Nachdruck in der Offensive agieren. Und dafür kurz vor Spielende belohnt werden.

Nach einem Distanzschuss von Dolezal reagiert Prikyl schnell und erzielt den zweiten Treffer. Somit lautet das offizielle Endergebnis 4:2 für die Black Wings 92. Beide Teams spielen aus Testzwecken noch eine fünfminütige Verlängerung inklusive Penalty-Shootout. Nach der torlosen Overtime vergeben etliche Schützen ihre Penalties, ehe die Tschechen schließlich mit einem Treffer zumindest diese Wertung für sich entscheiden können.

Ergebnis

Black Wings 92 – Madeta Motor České Budêjovice 4:2 (1:0, 3:0, 0:2) Tore für Linz: Gaffal, Kristler, Beaudoin, Hytönen;
Tore für Budweis: Pycha, Prikyl;

Copyrightvermerk: Black Wings Linz/Eisenbauer

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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