Das Digitale Amt gewinnt in Zeiten der COVID-19 Krise an Bedeutung

Insgesamt drei Verbesserungsvorschläge hat der LRH 2019 mit seinem Bericht über die Initiativprüfung „E-Government – Strategie der oö. Landesverwaltung“ vorgelegt. Die Folgeprüfung zeigt aktuell, dass eine Empfehlung bereits umgesetzt ist, eine ist in Umsetzung und bei einer Empfehlung hat das Land OÖ erste Schritte gesetzt.

„Seit August 2019 hat das Land OÖ durch verschiedene Maßnahmen ein einheitliches Verständnis für E-Government entwickelt“, sagt LRH-Direktor Dr. Friedrich Pammer. Er verweist damit auf das „Digitale Amt“, von dem in diesem Zusammenhang gesprochen wird. Zu dieser raschen Weiterentwicklung hat auch die COVID‑19 Krise beigetragen, da durch sie die digitale Transformation in der Landesverwaltung eine neue Dynamik bekommen hat.

Die COVID-19 Krise zeigt zudem, wie wichtig vollständig digitalisierte Geschäftsprozesse sind, denn erst sie ermöglichen die Bearbeitung von Verfahren auch aus dem Home Office und somit zeit- und ortsunabhängig. Für einzelne Verfahrensbereiche wurden seit der Initiativprüfung Musterlösungen entwickelt, die bei künftigen Digitalisierungsprojekten verwendet werden können. Wesentlich für ein sogenanntes No-Stop-Government ist die Einbindung externer Register. „Darum raten wir hier weiterhin zur raschen Umsetzung“, erklärt Pammer. Ergänzend dazu empfiehlt der LRH Maßnahmen zur Stärkung der Netzwerkinfrastruktur in Oberösterreich. Auch das Thema Barrierefreiheit soll im Fokus bleiben. 

Zur Empfehlung des LRH hinsichtlich einer einheitlichen Vorgangsweise zur Erledigung von Förderungsfällen hat das Land OÖ erste Schritte gesetzt, indem Genehmigungsschreiben für Förderungszuerkennungen in das neue Corporate Design aufgenommen werden.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV