VKI: Sammelklagen gegen VW nehmen Fahrt auf

Verfahren beim LG St. Pölten zur Schadenshöhe 
 
Seit September 2018 laufen 16 Sammelklagen, in denen der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums (BMSGPK) und der Bundesarbeitskammer (BAK) in dem bislang größten Massenschaden Österreichs rund 10.000 Geschädigte gegen die Volkswagen AG (VW) vertritt. Nachdem VW Ende Mai in einer auch für Österreich grundlegenden Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) erstmals höchstgerichtlich wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt wurde, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) zuletzt die Zuständigkeit österreichischer Gerichte hinsichtlich der VKI-Sammelklagen klar bestätigt.
 
Nun gehen die Sammelklagen mit dem Prozessauftakt beim Landesgericht (LG) St. Pölten am Donnerstag, dem 10.09.2020, in die nächste Runde. Hauptthema wird die Schadenshöhe sein, nachdem die Haftung von VW wegen Arglist bereits vom deutschen Bundesgerichtshof außer Streit gestellt wurde.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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