Schulstart in Oberösterreich – sicher unter- wegs mit dem Öffentlichen Verkehr

Mit Ende der Sommerferien am 14. September gelten wieder Fahrpläne mit dichteren Intervallen, eigenen Schülerbussen und mehr Bahnverbindungen

Ab Montag beginnt für tausende Kinder und Jugendliche in Oberösterreich wie- der die Schule. Viele von ihnen werden für den Weg dorthin die Öffis nutzen. Mit intensiven Fahrzeugreinigungen, einem umfangreicheren Fahrplanangebot mit eigenen Schülerverkehren und der Mund-/Nasenschutz-Pflicht in den öffentli- chen Verkehrsmitteln ist auch heuer trotz Corona der Schulweg mit Bus und Bahn sicher und umweltfreundlich möglich.

Nun am Ende der Ferien beschäftigen sich viele Familien in Oberösterreich nicht nur mit der Frage, wie wohl heuer der Unterricht aussehen wird, sondern machen sich auch Gedanken über den Schulweg.
Der OÖ Verkehrsverbund ist auf das erhöhte Fahrgastaufkommen gut vorbereitet. Ne- ben einem erweiterten Fahrplanangebot und eigenen Verbindungen für Schülerinnen und Schüler werden die Busse und Bahnen seit Beginn des Ausbruchs der Corona- Pandemie noch gründlicher gereinigt als davor.

„Die öffentlichen Verkehrsmittel sind die nachhaltigste und sicherste Form der Mobili- tät, natürlich auch für Schülerinnen und Schüler. Trotz intensiverer Reinigung appel- lieren wir an die Eltern und die jungen Fahrgäste, sich an die nun jedem bekannten Hygieneregeln und die Mund-/Nasenschutz-Pflicht zu halten und sich in den öffentli- chen Verkehrsmitteln und auch an den Haltestellen verantwortungsvoll zu verhalten und auf einander Rücksicht zu nehmen, dann ist der tägliche Schulweg auch heuer sicher und bedenkenlos mit Bus und Bahn möglich“, sagt Infrastrukturlandesrat Gün- ther Steinkellner.

Dies unterstreicht auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Auf unsere Öffis kann man sich in jeder Lebenslage verlassen. Bus, Bahn und Bim sind sauber und sicher – sie bringen uns gesund an unser Ziel. Der Mund-Nasen-Schutz muss ab sofort – genauso wie die Jausenbox – ein Fixstarter in der Schultasche sein. Schauen wir auch weiterhin aufeinander, tragen wir mit dem richtigen Tragen des Mund-Nasen- Schutzes zu sicheren Öffis bei.“

Dass in Österreich die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bedenkenlos möglich ist, zeigen auch die Untersuchungen der AGES (Österreichische Agentur für Ernäh- rungssicherheit), die keine Clusterbildungen auf die Nutzung des Öffentlichen Ver- kehrs zurückführen konnte.

Der OÖ Verkehrsverbund beobachtet in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen die Entwicklung der Fahrgastzahlen laufend sehr genau. Vor allem zu Schulbeginn werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Auslastung der Verkehrsmittel auch vor Ort überprüfen.

„Falls punktuell Verbindungen zu stark ausgelastet sein sollten, werden wir etwaige Ausweitungen der Kapazitäten mit dem Krisenstab des Landes Oberösterreich und den Verkehrsunternehmen abstimmen. Allerdings setzen wir vor allem in der Haupt- verkehrszeit zwischen 06 und 08 Uhr bereits annähernd alle verfügbaren Fahrzeuge ein und Erweiterungen sind nicht so einfach möglich“, stellt Herbert Kubasta, Ge-schäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft, klar.

Es ist wichtig, dass sich die Eltern und Schülerinnen und Schüler in den letzten Tagen vor Schulbeginn noch über das verfügbare Fahrplanangebot auf der sie betreffenden Strecke informieren. Teilweise gibt es mehrere Verbindungen in engen Zeitabständen, zwischen denen die jungen Fahrgäste wählen können, damit die verfügbaren Kapazi- täten der Busse und Züge besser genutzt werden können.

Herbert Kubasta appelliert auch an alle berufstätigen Pendlerinnen und Pendler und Fahrgäste, die den Öffentlichen Verkehr für Fahrten in der Freizeit nutzen: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen mit den Öffis unterwegs sind, aber nun bitten wir alle Fahrgäste soweit wie möglich außerhalb der Stoßzeiten zu fahren, damit der Ab- stand zwischen den Fahrgästen besser eingehalten werden kann.“

Foto:©Adobe Stock Syda Productions

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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