Oberösterreichs Wasser ist spitze

Die Bäuerinnen und Bauern sorgen für bestes heimisches Trinkwasser. Durch eine bedarfsgerechte Düngung und eine schonende Bewirtschaftung ist unser Lebensquell erstklassig und kann im Gegensatz zu vielen anderen Ländern direkt aus der Leitung getrunken werden.

Seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten beteiligen sich oberösterreichische Bäuerinnen und Bauern freiwillig an Gewässerschutzprogrammen. Sie sind es, die für ein gesundes Wasser, das ohne Bedenken konsumiert werden kann, verantwortlich sind. „Die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe leisten mit ihrer Arbeit für den Schutz und die Qualität des Trinkwassers einen enormen Beitrag für die Gesellschaft. Freuen wir uns, dass es selbstverständlich ist, zur Wasserleitung zu gehen und das kühle Nass trinken zu können“, erklärt OÖ Bauernbund Landesobmann LR Max Hiegelsberger.

Umweltprogramm ÖPUL garantiert erstklassiges Wasser

Das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL) beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, welche auf die verschiedenen landwirtschaftlichen Produktionssparten abgestimmt sind. Die Ziele der diversen Programme sind beispielsweise: Humusaufbau, Düngemittelverzicht, Biologische Wirtschaftsweise, Wasserrahmenrichtlinie etc. Österreich ist mit seinem Umweltprogramm ÖPUL im EU-Vergleich Vorreiter.

GRUNDWasser 2020

Das „Grundwasser 2020“ ist ein für Oberösterreich zugeschnittenes Regionalprojekt zum Erhalt der Wasserqualität. Vor allem der Eintrag von Nitrat, Phosphat und Pflanzenschutzmittel soll vermieden werden. Die unmittelbare Grundlage dafür sind die ÖPUL-Maßnahmen „Vorbeugender Grundwasserschutz auf Ackerflächen“, „Bewirtschaftung auswaschungsgefährdeter Ackerflächen“ und „Vorbeugender Grundwasserschutz auf Grünlandflächen.

„Das oberösterreichische Wasserschutzprojekt „Grundwasser 2020“ ist über viele Jahre hinweg von Erfolg gekrönt. Dafür ist die große Anzahl an teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern verantwortlich. Weiterbildung, Bodenuntersuchung, Planung, Dokumentation und Bilanzierung des Nährstoffeinsatzes durch die Landwirte garantieren die Qualität des Wassers. Im Jahr 2019 nahmen insgesamt 1.791 bäuerliche Familienbetriebe, das sind 48 Prozent der im Projektgebiet befindlichen Betriebe am Grundwasserprogramm teil. Das entspricht bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzfläche 62.717 ha (58 Prozent) von 108.504 ha an potentieller Gesamtprojektfläche.

Boden.Wasser.Schutz-Beratung

Im Auftrag des Landes OÖ arbeitet die Boden.Wasser.Schutz-Beratung (BWSB) intensiv mit den Landwirten zusammen. Neben der Beratung, die als Kernaufgabe der BWSB betrachtet werden kann, wird durch Forschungsarbeit und einem umfassenden Versuchswesen an der Erforschung und Verbesserung der Effizienz und Praxistauglichkeit der boden- und gewässerschonenden Bewirtschaftungsmaßnahmen gearbeitet.

„Forschung und Weiterentwicklung sind das A und O. Die BWSB als ein wesentliches Instrument leistet in Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen und Bauern hervorragende Arbeit, die sich in unserer hohen Wasserqualität widerspiegelt“, betont Hiegelsberger.

Foto: OÖ Bauernbund
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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