Nuklearmedizin am Ordensklinikum Linz unter einer Leitung

Mit 1. September 2020 übernimmt Primarius Dr. Josef Dierneder, MBA (47) an beiden Standor- ten die Leitung der Abteilung für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Ordensklinikum Linz und folgt somit bei den Barmherzigen Schwestern Primarius Univ.-Prof. Dr. Werner Langsteger nach.

Prim. Dr. Josef Dierneder hat bisher die Leitung des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen inne und wird künftig auch der Abteilung am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern vorstehen.

Beruflicher Werdegang von Prim. Dr. Josef Dierneder, MBA

Nach dem Studium der Humanmedizin in Wien verbrachte Prim. Dr. Josef Dierneder seine medizini- sche Karriere großteils am Krankenhaus der Elisabethinen. Im Jahr 2005 erlangte er das Facharztdip- lom für Nuklearmedizin und drei Jahre später folgte die Ernennung zum Oberarzt. Von 2010 bis 2013 absolvierte er an der Donauuniversität Krems den Lehrgang für die Krankenhausleitung sowie das MBA-Studium „Health-Service-Management“. 2012 übernahm Josef Dierneder interimistisch die Lei- tung des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen, ehe im Jahr 2014 die Bestellung zum Institutsvorstand folgte.

Seit Juli 2017 bekleidet der gebürtige Mühlviertler aus Naarn und Vater von vier Töchtern zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Ärztlichen Direktors am Ordensklinikum Linz Elisabethinen, die er neben der künftigen Institutsleitung beibehalten wird.

Unverzichtbarer Partner in der spitzenmedizinischen Versorgung

Das breite Spektrum in Diagnostik und Therapie macht die Nuklearmedizin zu einem unverzichtbaren Partner in den spitzenmedizinischen Schwerpunkten des Ordensklinikum Linz als auch für externe Einrichtungen. Es freut uns sehr, dass Primarius Dr. Dierneder diese häuserübergreifende Leitung als Vorstand übernimmt. Somit wird aus zwei hervorragend agierenden Abteilungen eine starke Einheit“, sagt Dr. Stefan Meusburger, Ärztlicher Geschäftsführer Ordensklinikum Linz.

Vor allem die Hybridbildgebung, insbesondere die PET-CT-Diagnostik ist als multimodales bildgeben- des Verfahren ein unverzichtbares Standbein in der Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankun- gen. Sie verbindet die hohe detailreiche anatomische Darstellung der Computertomographie mit den hochsensitiven Stoffwechselinformationen aus der PET (Positronen-Emissions-Tomographie). Eine besondere Bedeutung in der Therapie meist fortgeschrittener Tumorerkrankungen kommt der Thera- piestation im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern zu. „Gerade in diesen beiden Bereichen wird es wichtig sein, eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu forcieren und den medizinischen Fort- schritt voranzutreiben“, sagt Primarius Dr. Dierneder.

Foto (© Ordensklinikum): Primarius Dr. Josef Dierneder, MBA, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Ordensklinikum Linz
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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