Eröffnung der Voest-Bypassbrücken wichtiger Meilenstein zur Staureduktion in Linz

WKO-Linz-Stadt-Obmann Klaus Schobesberger freut sich über
flüssigeren Verkehr auf der A 7: „Segen für Linz und Oberösterreich!“


 „Bereits die Verkehrsfreigabe der ersten Bypassbrücke am 8. Juni hat für alle Betroffenen eine gewaltige Erleichterung gebracht“, resümiert der Obmann der WKO-Linz-Stadt, Klaus Schobesberger: „Seither ist die Stadteinfahrt aus dem Mühlviertel über die Mühlkreis Autobahn aus den täglichen morgendlichen Staumeldungen des Verkehrsfunks verschwunden.“

„Gleiches wird sich in der Gegenrichtung diesen Freitag-Nachmittag ergeben, wenn am späteren Vormittag auch die zweite Bypassbrücke von Linz nach Norden für den Verkehr freigegeben wird. Ich bin sicher, dass die neue Brücke gleich am ersten Tag ihren Nutzen beweisen wird. Dieser Freitag-Nachmittag wird deutliche Verbesserungen nicht nur für den Verkehr auf der A 7, sondern auch in Linz selbst bringen“, ist Schobesberger überzeugt.

Nutznießer dieser Verbesserungen werden breite Wirtschafts- und Bevölkerungsgruppen in praktisch allen Bereichen sein:

  • Das Nadelöhr Voestbrücke war seit vielen Jahren Gegenstand von Beschwerden vor allem von Linzer Unternehmen, die mit ihren Firmenfahrzeugen oft mehrmals täglich zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten oder auch zu und von Baustellen fahren mussten.
  • So manche Unternehmen beklagten auch, dass sie pendelnde Mitarbeiter aus dem Umland aufgrund der Verkehrssituation verloren — und ohne pendelnde Mitarbeiter vor allem auch aus dem Mühlviertel kann die Wirtschaft in Linz nicht auskommen.
  • Schließlich haben die regelmäßigen Staus auf der A 7 auch zu einer höheren Belastung des lokalen Straßennetzes im Stadtzentrum von Linz geführt, weil viele Verkehrsteilnehmer die A 7 gemieden haben und ausgewichen sind.

Mit der Beseitigung des Nadelöhrs Voestbrücke ist also ein sehr wichtiger Schritt gesetzt, den Verkehr im gesamten Stadtgebiet flüssiger zu gestalten. Dem müssen aber laufend weitere Schritte folgen:

  • Vor allem darf die Fertigstellung der neuen Donaubrücke nicht neuerlich verzögert werden.
  • Extrem wichtig für Linz sind die Projekte der ASFiNAG und des Landes OÖ: Sanierung und Ausbau der A 7,
    A 26 Linzer Westring und Linzer Osttangente.
  • Zusätzlich gilt es, die Kapazitätsengpässe im unmittelbaren Einzugsbereich der Donaubrücken zu beseitigen, also auf der Achse Donaulände–Hafenstraße–Industriezeile.
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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