Höllengebirge: Polizeihubschrauber rettete verirrte Wanderer

Bezirk Gmunden

Ein 51-Jähriger und eine 43-Jährige, beide aus dem Bezirk Vöcklabruck, stiegen am 24. August 2020 um 7:30 Uhr von der Taferlklause in Neukirchen bei Altmünster über großteils nicht markierte Steige in Richtung Hoher Spielberg im Höllengebirge auf.
Die beiden Wanderer waren gut ausgerüstet und hatten zuvor im Internet einen Blog gefunden, in dem die geplante Tour beschrieben war. Die Frau war nach eigenen Angaben bereits vor ein paar Jahren in der Nähe der geplanten Tour auf den Spielberg gestiegen. Eine weitere Tourenplanung fand jedoch nicht statt. Die Möglichkeit des Versteigens ist im Blog dezidiert angeführt.
Die beiden verstiegen sich in der Folge tatsächlich beim Aufstieg und vermuteten auch, dass sie am falschen Weg seien. Dennoch stiegen die beiden Wanderer im weglosen Gelände weiter hoch, da ihnen dies sicherer erschien, als wieder abzusteigen.
In einer Seehöhe von etwa 1400 m kamen die beiden Bergsteiger in einer Felsnische zum Stillstand und trauten sich schließlich nicht mehr weiter. Der 51-Jährige verständigte den Polizeinotruf und teilte seine Koordinaten mit. Die beiden Bergsteiger konnten nach einem kurzen Suchflug von der Besatzung des Hubschraubers der Flugpolizei „Libelle Salzburg“ lokalisiert und gegen 12:20 Uhr ins Tal gebracht werden. Im Einsatz waren acht Mann des Bergrettungsdienstes Traunkirchen und ein Beamter der Alpinpolizei.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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