Salzburger Betriebe werfen den Investitionsmotor an

Wichtiges Signal für den Aufschwung / Schritt für Schritt aus der Corona-Krise

(LK)  Ab September können Unternehmen die Investitionsförderung des Bundes in Anspruch nehmen. In Salzburg läuft bereits seit 15. Mai ein Investitionsförderprogramm – und das mit großen Erfolg: Der starke Impuls für betriebliche Investitionen wird von Salzburgs Klein- und Mittelbetrieben (KMU‘s) hervorragend angenommen.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer und der Präsident der Salzburger Wirtschaftskammer (WKS) Peter Buchmüller setzten schon Mitte Mai „ein klares Signal für den Aufschwung“, wie sie zum Start der Sonderförderaktion für betriebliche Investitionen betonten. Gemeinsam stellten Land und Wirtschaftskammer Salzburg je fünf Millionen Euro für eine stark verbesserte Investitionsförderung zur Verfügung. Das gemeinsame Ziel war und ist es, den Investitionsmotor der Salzburger Unternehmen am Laufen zu halten, um besser aus der Corona-Wirtschaftskrise zu kommen. Das Konzept ist aufgegangen:

  • Allein im ersten Monat der Aktion (15. 5. bis 15. 6.) sind 163 Anträge eingelangt, woraus sich eine Investitionssumme von 20 Millionen ableiten lässt.
  • Mit dem verbesserten Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe wurde in knapp zwei Monaten die Zahl der Anträge des gesamten Jahres 2019 überholt. 2019 wurden 514 Anträge eingebracht, wobei Investitionen in Höhe von rund 45 Millionen unterstützt wurden.
  • Bis Mitte August hat sich die Zahl der Anträge für die erhöhte Anschubförderung sogar auf 716 erhöht. Daraus ergibt sich eine Investitionssumme von über 75 Millionen Euro.

Haslauer: „Punktgenaue Unterstützung“

„Der Erfolg unser Förderaktion zeigt, wie wichtig es jetzt ist, mit punktgenauer Unterstützung die Investitionstätigkeit anzuregen“, erklärt dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Mit dem verbesserten Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Dieser wird nun auch von der Bundesregierung bestätigt, die ebenfalls stark auf die Förderung von Investitionen setzt.“

Buchmüller: „Schritt für Schritt aus dem Wirtschaftstief“

„Die gemeinsame Förderaktion von Land und WKS ist ein wichtiges Element zur Überwindung der Corona-Rezession. Wer investiert, löst in vielen anderen Branchen Umsätze aus. So kommen wir Schritt für Schritt aus dem Corona-Tief heraus“, stellt WKS-Präsident Peter Buchmüller fest. Zur Verfügung stehen vorerst zwölf Millionen Euro.

Eckpunkte der Förderaktion

  • Die nicht rückzahlbare Prämie beträgt 20 Prozent der förderbaren Investitionskosten.
  • Die Obergrenze von 20 Beschäftigten wurde auf 50 pro Unternehmen erweitert.
  • Die Förderobergrenze wurde von 40.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Projekte können ab einem Volumen von 10.000 Euro netto gefördert werden.
  • Gefördert werden materielle Investitionen für bauliche oder maschinelle Verbesserungen und/oder Erweiterungen und Investitionen für neue oder verbesserte Produkte oder Dienstleistungen bzw. Produktionsverfahren.
  • Ebenso werden Investitionen in Tourismus- oder Freizeitbetrieben für eine Saisonverlängerung, die Gewinnung neuer Zielgruppen, Qualitätsverbesserungen im Betrieb oder die Schaffung bzw. Verbesserung von Unterkunftsmöglichkeiten bzw. Aufenthaltsräumen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefördert.
  • Die Anträge können unbürokratisch online gestellt werden. Die gesamte Förderabwicklung erfolgt digital. LK_200818_12 (rb/ram/mel)
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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