Sicher in den Urlaub

Auch diesen Sommer heißt es für viele Familien wieder Koffer packen und ab in den Urlaub. Auch wenn sich die Reisedistanz in diesem Jahr geringer sein mag gilt es dennoch einige wichtige Vorbereitungen zu treffen, um sicher ans Ziel zu gelangen. Mit welchem Transportmittel in den Urlaub gereist wird bleibt jedem selbst überlassen, aber nach wie vor ist das Auto als Transportmittel bei vielen Österreicherinnen und Österreichern weit oben in der Gunst. Ob kilometerlange Staus oder Probleme mit dem Fahrzeug, ein schlechter Urlaubsstart kann den Urlaub vermiesen.

„Die Hitze, das schwere Gepäck und die gesamte Familie an Bord können am Nervenköstum zerren. Mit einer guten Vorbereitung kann die Urlaubsfahrt aber angenehm und komfortabel gestaltet werden“, so Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. Der Erfolg einer langen Autoreise hängt oft von ausreichend Komfort, der richtigen Ausrüstung und der effizienten Ladungssicherung ab.

Autocheck

Vor Reiseantritt sollte das Auto selbst gecheckt und vorbereitet werden. Neben den Ständen für Brems, Öl-, und Kühlflüssigkeit sollten auch die Reifen nochmals kontrolliert werden. Mindestens ein Profil von 1,6 Millimeter sollte gegeben sein, besser sind 3 Millimeter. Ebenfalls sollte der Reifendruck entsprechend der Beladung angepasst werden. Auch die Wischerblätter, die Fahrzeugbeleuchtung, und das Sicherheitsequipment zu denen Warnwesten, Pannendreieck und Notfallkoffer gehört, sollten überprüft werden.

Beladung

Eine überschrittene Beladungsgrenze beeinflusst die Kontrolle über das Fahrzeug. Deswegen sollte das zugelassene Fahrzeuggewicht nicht überschritten werden. Zusätzlich wird der Bremsweg verlängert. Beim Beladen selbst soll das schwere Gepäck unten und das leichte oben gelagert werden, und nichts soll die Rückbank überragen, um die Verletzungsgefahr bei einem Aufprall zu verringern. „Die Ladung ist unbedingt zu sichern und sollte nicht lose verstaut werden Besonders in Gefahrensituationen des abrupten Bremsens können schlecht gesicherte Gegenstände zu gefährlichen Wurfgeschossen werden“, unterstreicht Steinkellner. Bei Platzmangel können bspw. Dachboxen für zusätzlichen Stauraum genutzt werden.

Fahrkomfort

Vor allem bei langen Fahrten soll alles Nötige für den Fall der Fälle gepackt werden. Snacks und Wasser, sowie Decken und Polster können oft schnell in den verschiedensten Situationen Abhilfe schaffen. Außerdem empfiehlt es sich, vorher nur leichte Speisen zu sich zu nehmen, um Übelkeit und Müdigkeit vorzubeugen. Da schwere Glasflaschen sich bei einem Unfall in Geschosse verwandeln können, sollte diese gemieden werden. Bei langen Fahrten mit Kindern gilt es vor allem, diese möglichst angenehm für sie zu gestalten. Um dem Quengeln auf der Rückbank entgegenzuwirken, können Spiele, Rätsel oder anderweitige Beschäftigungen für kurze Weile sorgen. Das erleichtert die Fahrt für alle Beteiligten. Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig, um Energie zu tanken und sich etwas die Beine vertreten zu können.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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