Spaziergänger fand Babyleiche – erneuter Aufruf//54 000 Hanfpflanzen sichergestellt. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Landeskriminalamt Oberösterreich

Wie bereits am 13. und 15. Juni 2020 berichtet, verständigte am 12. Juni 2020 ein 40-jähriger Spaziergänger am 12. Juni 2020 kurz nach 19 Uhr die Polizei, dass er soeben im Stadtgebiet von Freistadt im Pregartenteich eine Babyleiche gefunden habe. Das neugeborene Mädchen war laut Obduktionsergebnis vom 15. Juni 2020 bereits lebensfähig und gesund. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt übernommen und derzeit sind umfangreiche Ermittlungen im Gange.

Die aufgrund der Medienberichterstattung bislang eingelangten Hinweise wurden überprüft, ergaben jedoch keine neuen Ermittlungsansätze. Es konnten DNA-Spuren gesichert werden und diese befinden sich derzeit in der Auswertung.


Insbesondere werden die regionalen Printmedien gebeten, diesen Aufruf nochmals zu veröffentlichen:


• Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Mutter, augenscheinlich eine lebensjüngere Frau aus dem Raum Freistadt, in einer Notsituation bzw. in einem psychischen Ausnahmezustand befindet. Wir haben es nicht mit einer Kriminellen im herkömmlichen Sinne zu tun. Das Strafgesetzbuch sieht hier eine Sonderregelung vor – es wird der Zustand der Kindesmutter als strafmildernd berücksichtigt.
• Die Schwangerschaft mit den schwangerschaftstypischen Veränderungen könnte im sozialen Umfeld der Mutter durchaus wahrgenommen worden sein (Gewichtszunahme, Vergrößerung der Brüste)
• Möglicherweise wurde die Schwangere auf diese Veränderungen auch angesprochen, interpretierte diese jedoch um (zB.: Gewichtzunahme durch zu viel Essen)
• Weiteres besteht die Möglichkeit, dass die Kindesmutter dadurch aufgefallen ist, dass sie sich zurückgezogen hat, eine gedrückte Stimmung zeigte bzw. soziale Kontakte gemieden hat.


• Zeugen, die Hinweise zur Mutter geben können, bzw. die Mutter selbst werden ersucht sich beim Dauerdienst des Landeskriminalamtes OÖ unter der TelNr. 059133 40 3333, per E-Mail unter lpd-o-landeskriminalamt@polizei.gv.at oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
• Eingehende Hinweise werden vertraulich behandelt!

54 000 Hanfpflanzen sichergestellt

Bezirk Grieskirchen

Aufgrund eines vertraulichen Hinweises, wonach in einer Lagerhalle in Geboltskirchen Gesundheitshanf angebaut würde, wurden seitens der Kriminaldienstgruppe der PI Haag am Hausruck Erhebungen
eingeleitet. Dabei wurde eine ca. 35 m² große aktive und eine 62
m² große in Bau befindliche Indoorplantage auf dem Firmenareal
vorgefunden.
Zudem befand sich vor dem Gebäude eine ca. 3000 m² große
Outdoorplantage, auf der ebenfalls verschiedene Sorten von
augenscheinlichen Cannabispflanzen angepflanzt waren.
Die Betreiber der Einrichtung, ein 34-Jähriger und ein 35-Jähriger, beide aus Deutschland, gaben gegenüber den erhebenden Beamten an, dass sie lediglich CBD Hanf anbauen bzw. herstellen würden.
Als Beweis ihrer scheinbar rechtmäßigen Tätigkeit legten sie Unterlagen der Sozialversicherung sowie eine Meldung über die erfolgte Firmengründung beim Finanzamt vor.
Trotz dieser Tatsachen wurden bereits getrocknete Pflanzenteile von der
Polizei sichergestellt und einer Auswertung unterzogen.
Das Ergebnis – der THC-Gehalt lag erheblich über den Höchstwert für
CBD-Hanf – bestätigte den Verdacht der Beamten.
Bei der daraufhin erfolgten neuerlichen Sicherstellung sämtlicher
Pflanzen wurden allein auf der Outdoorplantage über 54.000 Pflanzen
mit einem Gesamtgewicht von rund 540 kg gezählt und durch Schüler
der BZS OÖ abgeerntet. Die beiden Verdächtigen werden der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Bezirk Perg

PKW kam ins Schleudern und landete auf den Gleisen

Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Perg fuhr am 20. Juli 2020 mit seinem Pkw auf der Pergerstraße im Ortsgebiet von Schwertberg Richtung Perg. 
In einer leichten Rechtskurve kam er aufgrund stark überhöhter Geschwindigkeit auf der trockenen Fahrbahn ins Schleudern und rechts von der Fahrbahn ab. Der PKW durchstieß einen Maschendrahtzaun und prallte zwischen den Gleisen der Donauuferbahn gegen ein Ausfahrtssignal samt darunter befindlichem Schaltkasten, ehe der PKW zwischen den Gleisen zum Stillstand kam. 
Zur gleichen Zeit fuhr der ÖBB Regionalzug auf der Donauuferbahn aus Richtung Perg kommend in Richtung Schwertberg. Kurz vor dem Bahnkilometer 5,200 beobachtete der 52-jährige Lokführer den Verkehrsunfall und konnte deshalb den Regionalzug ca. 30 Meter vor den auf den Gleisen stehenden PKW anhalten. 
Beim Bremsmanöver blieben die vier Passagiere im Triebwagen sowie der Lokführer unverletzt. 
Der 17-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde von der Rettung Schwertberg in das UKH Linz eingeliefert. Am PKW entstand Totalschaden.
Zur Bergung des Fahrzeuges musste die Stromversorgung der ÖBB unterbrochen werden. Die Bergung des Fahrzeuges wurde von den FF Schwertberg und Mauthausen durchgeführt. Während der Unfallarbeiten und der Bergung des Fahrzeuges war die Donauuferbahn von 19:45 Uhr bis 21:45 Uhr komplett gesperrt.

Acht Meter in die Tiefe gestürzt

Bezirk Schärding

Ein 19-jähriger Dachdecker und Spengler aus Tirol war am 21. Juli 2020 gegen 8:15 Uhr mit Arbeiten auf dem Dach eines landwirtschaftlichen Anwesens in St. Aegidi beschäftigt.
Er betrat dabei einen transparenten Teil des Welleternitdaches, brach durch diesen durch und stürzte ca. acht Meter in die Tiefe.
Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Europa 3 in das UKH Linz geflogen.

Schwerer Unfall mit Motorroller

Stadt Linz

Ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land war am 21. Juli 2020 um 7:30 Uhr in Linz auf der Salzburger Straße mit einem Motorroller in Fahrtrichtung stadteinwärts unterwegs. Auf Höhe des Hauses Nr. 341 übersah er, wie der vor ihm fahrende Kleintransporter plötzlich verkehrsbedingt stark abbremste, kam zu Sturz und rutschte unter die Hinterachse des Kleintransporters. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Am Motorroller entstand Totalschaden.
Die Salzburger Straße musste für die Dauer von etwa 45 Minuten in Richtung stadteinwärts gesperrt werden. Eine Umleitung wurde über die dortige Nebenfahrbahn eingerichtet. 
Nach der Erstversorgung wurde der Schwerverletzte ins Krankenhaus eingeliefert.

Bezirk Steyr-Land

Sattelkraftfahrzeug wies schwere Mängel auf

Ein 38-jähriger bosnischer Staatsbürger fuhr am 20. Juli 2020 mit einem Sattelzugfahrzeug samt Sattelanhänger in Kleinreifling auf der B115 Richtung Altenmarkt.
Um 18:20 Uhr zeigte ein dem Sattelzug nachfahrender Autolenker via Notruf an, dass sich bei diesem die Bremsscheiben auflösen würden und schon Teile weggeflogen seien und nun auf der Fahrbahn liegen würden. 
Der Autolenker habe schon mehrmals die Lichthupe betätigt, doch habe der Lenker des Sattelzuges nicht darauf reagiert.
Daraufhin wurde die Polizeiinspektion Weyer von der Anzeigeerstattung in Kenntnis gesetzt und eine Streife begab sich sofort auf die B115, um nach dem Sattelzug Ausschau zu halten.
Dieser konnte auf der B115 auf Höhe Strkm 66,450 – abgestellt auf einer Schotterfläche neben der B115 – wahrgenommen werden. 
Die Polizisten konnten feststellen, dass alle sechs Bremsscheiben des Sattelanhängers schwere Mängel aufwiesen, zwei davon sogar nicht mehr vorhanden waren und die anderen bereits Risse aufwiesen.
In weiterer Folge wurden die Kennzeichen abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
Der Lenker gab an, dass der Firmenchef den Sattelanhänger vor zwei Monaten kaufte und er diesen „probieren“ solle.
Der Lenker gab noch an, dass er über Eisenerz – über den Präbichl gefahren wäre und zum Glück dies vorher passiert sei. Am Sattelanhänger war Rindenhackgutgemisch geladen.
Eine Sicherheitsleistung wurde eingehoben und der Lenker und der Zulassungsbesitzer der Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land zur Anzeige gebracht.

Raub unter Jugendlichen geklärt

Bezirk Braunau

Nach Ermittlungen durch Polizisten der Polizeiinspektion Braunau konnte ein Raubüberfall vom 12. Juli 2020 geklärt werden. 
Am 12. Juli 2020 gegen 1:05 Uhr befand sich das spätere Opfer, ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Braunau, im Beisein zweier Freunde auf dem Nachhauseweg auf der Salzburger Straße, als ihm ein vorerst unbekannter Täter entgegenkam, welcher ihn ohne erkenntlichen Grund packte und sogleich Geld forderte.
Nachdem das Opfer der Aufforderung nicht nachkam, verpasste der Täter dem 16-Jährigen mehrere Faustschläge ins Gesicht, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Wegen der aggressiven und entschlossenen Haltung händigte der 16-Jährige schließlich sein gesamtes Bargeld an den Täter aus, welcher danach sogleich in unbekannte Richtung flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief zunächst negativ.
Aufgrund mehrerer Zeugenaussagen konnte schließlich der Täter, ein 16-jähriger deutscher Staatsbürger aus Bayern als Täter ausgeforscht werden. Er wird der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt.

Bezirk Linz-Land

Motorradfahrer kollidierte mit Sattelanhänger

Ein 40-Jjähriger aus Ruanda, wohnhaft in Rumänien, fuhr am 20. Juli 2020 um 10:50 Uhr mit einem Lkw in St. Florian auf der B1 Richtung Linz und ordnete sich bei der Kreuzung B1/Westbahnstraße zum Linksabbiegen ein. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land mit seinem Motorrad ebenfalls auf der B1 aus Asten kommend in Fahrtrichtung Linz und wollte die B1 bei der oben angeführten Kreuzung, richtungsbeibehaltend befahren.
Beim Abbiegemanöver des Sattelkraftfahrzeuges stieß der 67-Jährige mit dem Motorrad gegen den Sattelanhänger und wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Straßengraben geschleudert.
Er wurde unbestimmten Grades verletzt und in das UKH nach Linz verbracht. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Bezirk Braunau

Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen

Am 21. Juli 2020 um 13 Uhr fuhr ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Braunau mit seinem PKW in Friedburg-Lengau auf der Baier Landesstraße. Zur selben Zeit fuhr ein 51- Jähriger aus Wels mit seinem PKW ebenfalls auf der Baier Landesstraße aus Richtung Straßwalchen kommend. Eine Lenkerin, auf der L1044 aus Richtung Straßwalchen kommend, reihte sich zum Linksabbiegen in Richtung Lengau ein und fuhr bis einige Meter vor die Haltelinie hin.
Der 63-Jährige übersetzte die Kreuzung noch vor der linksabbiegenden Zeugin geradeaus in Richtung Ameisberg. Der 51-Jährige, der an dem links abbiegenden Fahrzeug rechts vorbeifuhr, wollte die Kreuzung geradeaus passieren. Auf dem geradeaus führenden Fahrstreifen kam es zur rechtwinkeligen Kollision der Fahrzeuge der beiden Männer. Der PKW des 51-Jährigen kam rechts von der Fahrbahn ab und der PKW des 63-Jährigen wurde nach links auf die Gegenfahrbahn der Ausästung der Baier Landesstraße geschleudert, wo er an der Leitschiene zum Stillstand kam. Bei dem Unfall wurden die zwei Lenker und jeweils deren Beifahrer unbestimmten Grades verletzt und mit zwei Rettungshubschrauber und zwei Rettungswagen in Krankenhäuser nach Salzburg, Ried und Vöcklabruck verbracht. Die total beschädigten Fahrzeuge wurden geborgen und abgeschleppt.

Bezirk Braunau

11-Jähriger sprang mit Rad von Rampe – schwer verletzt

Ein 11-jähriger Bub aus dem Bezirk Braunau fuhr am 21. Juli 2020 gegen 17:07 Uhr mit seinem Mountainbike in der Wiesnerstraße in Altheim aus Richtung Stadtplatz kommend in Richtung Badstraße. Er trug keinen Fahrradhelm. Bei einer Lagerhalle fuhr bzw. schob der Bub sein Rad auf eine 90 cm hohe Laderampe und sprang anschließend von dieser runter. Beim Aufkommen auf die asphaltierte Fahrbahn verlor der 11-Jährige die Kontrolle über sein Mountainbike und stürzte kopfüber auf den Asphalt. Er zog sich schwere Verletzungen zu, wurde von der Rettung und vom Notarzt an der Unfallstelle erstversorgt und ins Krankenhaus Braunau eingeliefert.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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