Nach Stauchaos: WKO Linz-Stadt fordert Ende des Pilotprojekts „autofreier Hauptplatz“

WKO-Obmann Kaus Schobesberger: „Versuch gescheitert, Projekt einstampfen!“ Begegnungszone umsetzen, Fertigstellung der Brücken abwarten

Das Pilotprojekt „autofreier Hauptplatz“ in Linz ist nach dem gestrigen Stauchaos aus der Sicht von WKO-Obmann Klaus Schobesberer als gescheitert zu betrachten. „Wir appellieren daher an Stadtrat Markus Hein, sich an seine Zusage zu halten und den Pilotversuch abzubrechen.“

Auch vor der Verkehrsverlagerung auf die Ausweichstrecken hat die WKO gewarnt. „Der Hauptplatz ist zu Stoßzeiten eine wichtige Zufahrt zur Nibelungenbrücke“, so Klaus Schobesberger. „Wird diese Zufahrt gesperrt, wird noch mehr Verkehr durch den Römerbergtunnel zur Donaulände fließen und die ohnehin starken Staus dort noch erhöhen. Genau das ist gestern eingetreten. Also: Versuch gescheitert, Projekt einstampfen!“ Nicht zuletzt schadet nicht nur die Hauptplatzsperre, sondern auch das tägliche Stauchaos dem Wirtschaftsstandort Linz massiv.

Stattdessen fordert Schobesberger, rasch die Begegnungszone am Hauptplatz umzusetzen und die Fertigstellung aller im Bau befindlichen Donaubrücken abzuwarten.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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