VGT warnt: Jedes Jahr werden zahlreiche Tiere von selbstfahrenden Rasenrobotern schwer verletzt!

Rasenmäher-Roboter erfreuen sich immer höherer Beliebtheit. Sie bewegen sich fast lautlos durch den Garten und erledigen die Arbeit fast ganz von selbst. Leider stellen sie aber eine tödliche Gefahr für Wildtiere und auch Haustiere dar. Die Geräte haben zwar Sensoren und sollten auf Hindernisse reagieren, indem sie stehenbleiben oder den Rückwärtsgang einlegen. Diese sind allerdings oft nicht sensibel genug eingestellt und so kommt es immer wieder zu Verletzungen von Tieren.

Viele Menschen lassen die Rasenmäher-Roboter nachts laufen, um ihre Kinder und Haustiere zu schützen, was allerdings besonders nachtaktive Tiere wie Igel gefährdet. Diese rollen sich beispielsweise bei der Begegnung mit einem Rasenroboter zusammen, anstatt zu flüchten. Dabei erleiden sie oft sehr schwere Schnittverletzungen, die bis zum Tode führen können. Verletze Tiere werden von verschiedenen Wildtierstationen aufgenommen und versorgt, viele Tiere müssen allerdings aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen eingeschläfert werden. Auch Haustieren können die Roboter zum Verhängnis werden.

VGT Tierschutz-Referentin Ines Haider: „Rasenroboter sollten generell nur tagsüber und unter Aufsicht verwendet werden. Falls man nun doch ein verletztes Wildtier im Garten findet, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Wildtiere in Not, die auf der Homepage des VGT zusammengefasst sind. Am einfachsten hilft man den Wildtieren übrigens, indem man seinen Garten naturnahe und mit vielen Unterschlupf-Möglichkeiten anlegt.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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