LASK: KEINE PUNKTE IN DER HITZESCHLACHT GEGEN DEN WAC

Der LASK unterliegt dem WAC in einem heiß umkämpften Duell der „Eurofighter“ mit 0:1. Das entscheidende Tor fiel erst in der 88. Minute, als Shon Weissman einen Strafstoß verwertete. 

Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich die beiden Teams in der Anfangsphase ein offenes Spiel mit zunächst leichten Vorteilen für die Kärntner, die bei ersten Abschlüssen durch Weissman (5.) und Liendl (7.) ihre Visiere aber nicht präzise genug eingestellt hatten. In der 19. Minute fanden die Athletiker, bei denen Philipp Wiesinger, Marko Raguz und Husein Balic in die Startelf zurückgekehrt waren, ihre erste Möglichkeit vor. René Renner flankte von links auf Reinhold Ranftl, der aus halbrechter Position das Ziel nur knapp verfehlte.

Drei Minuten später waren wieder die Wolfsberger an der Reihe, Wernitznig schob das Spielgerät aber um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In Minute 32 fanden die Linzer ihre bis dato beste Gelegenheit vor. Reinhold Ranftl brachte von der rechten Seite eine Flanke zur Mitte, wo Dominik Frieser aus kurzer Distanz nur knapp am Tor vorbeiköpfte.

Nur wenige Augenblicke später schrammten die Linzer erneut nur knapp am Führungstreffer vorbei. Renner schlug einen weiten Ball auf Ranftl, der diesen von rechts per Kopf ins Zentrum beförderte, wo Dominik Frieser wiederum an die Querlatte köpfte. Auch in der 43. Minute klopften die Athletiker vorne an. Wiesinger schlug einen weiten Ball auf Marko Raguz, der aus spitzem Winkel an WAC-Torwart Kofler scheiterte. Kurz vor dem Pausenpfiff schob Dominik Frieser den Ball knapp am linken Pfosten vorbei.

Der LASK, bei dem zur Halbzeit Samuel Tetteh für Husein Balic gekommen war, sah sich zwei Minuten nach Wiederbeginn mit einer Chance der Gäste konfrontiert, Wernitznig scheiterte aber aus vielversprechender Position am glänzend reagierenden Alexander Schlager. In der 51. Minute zog Peter Michorl bei einem Freistoß aus etwa 25 Metern voll durch, der Ball segelte dabei nur um wenige Zentimeter an der linken Torstange vorbei.

Auch in der 73. Minute versuchte es der Linzer Mittelfeldmotor zentral außerhalb des Strafraums, erneut wurde das Ziel nur knapp verfehlt. In Minute 87 wurde das Spiel dann durch einen Strafstoß entschieden. Der eingewechselte Dominik Reiter brachte Dieng in der Gefahrenzone zu Fall, was der Unparteiische mit dem unangenehmsten aller Pfiffe quittierte. Shon Weissman trat an und vollendete zum 0:1.

Cheftrainer Valérien Ismaël nach dem Spiel:

„Wir sind vom Ergebnis natürlich enttäuscht. Das Spiel war ausgeglichen. Die erste Halbzeit ging an den WAC, in der zweiten Hälfte waren wir am Drücker, haben mehr Gefahr ausgestrahlt. Das war heute das erwartet enge Spiel. Am Ende wurde dieses durch einen korrekten Strafstoß entschieden. Nun gilt es, die Köpfe oben zu halten und sich auf die verbleibenden beiden Spiele zu konzentrieren, bereits am Mittwoch geht es in Wien weiter.“

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Quelle: ORF
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Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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