Zementwerk Hatschek/Gmunden: Grüne begrüßen Prüfung der Anlage durch Landesbehörden

Geruchs- und Staubbelästigungen der Anrainerinnen und Anrainer müssen dauerhaft und störungsfrei gesenkt werden

„Dass die Anlagen des Zementwerks Hatschek nun durch die Landesbehörden geprüft werden, ist richtig und konsequent. Denn die Beschwerden aus der Bevölkerung über unangenehme Gerüche und Staub müssen ernst genommen werden. Selbstverständlich muss auch das Unternehmen folglich handeln, die Situation für die AnrainerInnen verbessern und die Belastungen eindämmen. betont die Grüne LAbg. Johanna Bors zu den seit Monaten steigenden Beschwerden von AnrainerInnen über Geruchs- und Staubemissionen aus dem Zementwerk Hatschek bei Gmunden.

Das Zementwerk Hatschek produziert vorrangig Zementklinker. Um den hohen Energiebedarf im Produktionsprozess zu decken, werden in der behördlich genehmigten Anlage zu rund 15% Erdgas und gemahlene Braunkohle sowie zu rund 85% Altöle, Lösemittelgemische und Kunststoffe verbrannt. „Diese Mischung hat natürlich hohes Potential für Geruchs- und Staubemissionen. Das Unternehmen muss aber dafür sorgen, dass diese im Sinne der Bevölkerung massiv, dauerhaft und störungsfrei reduziert werden“ betont Bors. 

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV