2:0! ATHLETIKER BLEIBEN AUF DER SIEGERSTRASSE

Der LASK gewinnt auch das „Rückspiel“ gegen Sturm Graz. Die Athletiker setzen sich in der Steiermark durch Tore von Marko Raguz und Samuel Tetteh mit 2:0 durch. Die Grazer mussten im Verlauf der Begegnung zwei Ausschlüsse hinnehmen.

Das Spiel in Graz brauchte keinerlei Anlaufzeit, erste Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. Die Sturm-Akteure Balaj (7.) und Despodov (10.) hatten bei ihren Gelegenheiten die Visiere jedoch nicht genau genug eingestellt. In der zwölften Minute fanden schließlich die Linzer ihre erste Torchance vor. Peter Michorl zirkelte einen Eckball von links zur Mitte, wo Marko Raguz am höchsten stieg, sein Kopfball ging nur knapp rechts am Tor vorbei.

Der LASK nahm in der Folge die Zügel in die Hand, erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit. Nach 31 Minuten wurde diese auch in numerischer Hinsicht deutlich. Balaj, durch ein Foul in der zweiten Minute bereits gelbvorbelastet, setzte im Luftzweikampf gegen Reinhold Ranftl den Ellbogen ein, was Schiedsrichter Weinberger zurecht mit Gelb-Rot quittierte.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gingen die Linzer dann verdient in Führung. Nach einem Foul an Husein Balic knapp innerhalb des Strafraums entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Marko Raguz stellte sich der Verantwortung und verwandelte trocken mit einem Schuss in die linke Ecke.

TETTEH MACHT ALLES KLAR

Auch die erste Torchance der zweiten Spielhälfte ging auf das Konto der Athletiker. Nach Zuspiel von René Renner tankte sich Husein Balic links im Strafraum durch, sein Abschluss aus spitzem Winkel konnte aber von Sturm-Keeper Siebenhandl geblockt werden. Zwei Minuten später schrammten dann die Grazer nur knapp am Ausgleich vorbei. Nach einer Flanke von der linken Seite durch Kiteishvili kam im Zentrum Ljubic in aussichtsreicher Position zum Kopfball, sein Versuch verfehlte das Ziel letztlich aber klar.

In der 73. Minute dezimierten sich die Grazer erneut selbst. Donkor packte im Laufduell mit Dominik Frieser den Ellbogen aus, was Weinberger umgehend mit Gelb-Rot ahndete. Zwei Minuten später hätten die Athletiker beinahe den Sack zugemacht. Reinhold Ranftl zog von halbrechts ab, Siebenhandl blockte das Spielgerät aber an die Stange.

In Minute 83 war dann aber der Deckel drauf. Nach einem schönen Doppelpass mit Peter Michorl ließ Samuel Tetteh dem gegnerischen Torhüter aus kurzer Distanz keine Chance.

„Wir wollten auf den Sieg am Mittwoch aufbauen und wieder Selbstvertrauen tanken. Das ist uns gelungen, auch haben wir wieder zu null gespielt. Das war heute sicher nicht unser bestes Spiel, zu Beginn der Meistergruppe haben wir allerdings sehr starke Leistungen gezeigt und standen am Ende ohne Punkte da. Unser Anliegen war es, gut in die zweite Halbzeit der Meistergruppe zu starten, das ist uns auch gelungen. Nun gilt es zu regenerieren, der volle Fokus liegt auf Hartberg“, analysiert Cheftrainer Valérien Ismaël das Spiel.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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