LASK: BITTERE NIEDERLAGE GEGEN RAPID

Der LASK unterliegt Rapid Wien in der 25. Runde der Tipico Bundesliga mit 0:1. Den Siegtreffer der Gäste erzielte Fountas in der 87. Minute nach einem kapitalen Abwehrfehler der Linzer. Der LASK war über 90 Minuten die überlegene Mannschaft, konnte seine Torchancen aber nicht verwerten. 

Die Athletiker und die Grün-Weißen lieferten sich gleich in der Anfangsphase einen offenen Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Linzer. Die erste Torchance des Spiels ging nach 26 Minuten auf das Konto des LASK. James Holland brachte von der rechten Seite einen Einwurf zur Mitte, wo sich Gernot Trauner das Spielgerät annahm, um aus der Drehung auf das Tor der Gäste abzufeuern. Rapid-Keeper Knoflach stand jedoch richtig und faustete den Ball weg.

In der 40. Minute waren es erneut die Linzer, die in der Offensive vorstellig wurden. Andrade setzte von links zur Hereingabe an, sein abgefälschter Ball landete nur knapp rechts neben dem Tor. Drei Minuten später fanden die Gäste ihre erste Torchance vor. Petrovic nahm aus zentraler Position Maß, Alexander Schlager konnte den Ball aber abwehren.

Der zweite Durchgang begann, wie der erste geendet hatte. Der LASK war die bessere Mannschaft und als solche dem Führungstreffer näher. Andrade machte über die linke Seite regelmäßig Dampf, die Rapid-Abwehr hatte nicht selten Probleme, seine gefährlichen Hereingaben und Vorstöße zu kontrollieren. In der 60. Minute war es dann aber ein Eckball von Peter Michorl, der für Gefahr sorgte. Marko Raguz lauerte im Zentrum, sein Kopfball ging knapp über das Tor. Nur wenige Augenblicke später war es erneut das schwarz-weiße Geburtstagskind, das in der Offensive seine Visitenkarte abgab. Der 22-Jährige zog aus zentraler Position ab, seinen abgefälschten Schuss konnte Knoflach mit einer guten Parade zur Ecke klären.

In der 73. Minute feuerte der eingewechselte Joao Klauss aus knapp 20 Metern ab, sein Versuch konnte aber vom aufmerksamen Knoflach zur Seite abgewehrt werden. Drei Minuten vor dem Schluss gingen die Gäste aus Wien dann aber aus dem Nichts in Führung. Fountas sprintete in einen Rückpass von Wiesinger und ließ bei seinem Abschluss Alexander Schlager keine Chance. In der sechsten Minute der Nachspielzeit landete ein Freistoß von Peter Michorl an der Querlatte.

Cheftrainer Valérien Ismaël zum Spiel:

„Das war heute ein bitterer Abend. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war richtig gut. In der ersten Halbzeit haben sich beide Teams neutralisiert. Wir sind dann richtig gut aus der Kabine gekommen, waren wirklich am Drücker. Wir haben gesehen, dass wir das Spiel genauso wie die Konter von Rapid im Griff hatten. Wir hätten einen Elfmeter bekommen müssen, dann ist das Blackout passiert. Fehler gehören beim Fußball dazu, positiv ist, dass wir noch sieben Spiele mit 21 zu vergebenden Punkten vor der Brust haben. Hinsichtlich unserer Ziele ist weiter alles drinnen, ab morgen gilt es wieder, die Köpfe aufzurichten und hochkonzentriert ins nächste Spiel zu gehen.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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