Heimische Milch – Schau drauf wo´s herkommt

Pressemitteilung zum Weltmilchtag am 1. Juni – Landesbäuerin Johanna Haider

„Wer österreichische Milch und Milchprodukte kauft, der legt nicht nur wertvolle Lebensmittel, sondern auch Lebensqualität, Versorgungssicherheit, Heimat und Arbeitsplätze in den Einkaufskorb“, ist die klare Botschaft von Landesbäuerin Johanna Haider anlässlich des bevorstehenden Weltmilchtages.

Österreichs Milchwirtschaft punktet mit einzigartiger Qualität. Die heimischen Milchviehbetriebe produzieren 365 Tage im Jahr, gentechnikfrei und unter höchsten Hygiene- und Tierschutzstandards. Das Wohl der Tiere und die Einhaltung der Umweltschutzauflagen sind für die Bäuerinnen und Bauern selbstverständlich.

Regionale Milch schafft Arbeitsplätze                                   

In Österreich hängt jeder sechste Arbeitsplatz mit der Produktion von Lebensmitteln und der Landwirtschaft zusammen. Milchproduktion ist dabei eine der wichtigsten Einkommensquellen für die heimische Landwirtschaft. Sie prägt auch maßgeblich das Landschaftsbild. Rund 75 % der Milch und Milchprodukte stammen aus Berg- und benachteiligten Gebieten, ein weiterer wichtiger Grund für den Konsum heimischer Milchprodukte.

Regionaler Einkauf schafft Perspektiven

Leider werden Milch und Milchprodukte vom Handel häufig als „Lockangebot“ missbraucht. Die beschriebenen Leistungen können die Milchbauern auf Dauer nur erbringen, wenn für die produzierte Milch rentable Preise erzielt werden können. Nur dann gibt es eine echte Perspektive für die heimischen Milchviehbetriebe und nur dann kann sichergestellt werden, dass die Kulturlandschaft auch weiterhin erhalten und gepflegt wird.

Regionale Nahversorgung schafft Lebensqualität

Für Landesbäuerin Johanna Haider ist die regionale Nahversorgung ein wichtiger Baustein für Lebensqualität sowohl im ländlichen als auch im städtischen Bereich. Aber Nahversorgung geht weit über die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln hinaus. Dazu zählt unter anderem auch die tägliche Arbeit der Einsatzorganisationen wie Rotes Kreuz und Exekutive. Daher möchten die Bäuerinnen bei ihren diesjährigen Weltmilchtag-Aktivitäten auf die großartigen Leistungen der Einsatzorganisationen – gerade in Hinblick auf die Coronakrise – hinweisen.

„Schau drauf, wo´s herkommt, denn regionale Lebensmittelversorgung braucht Ehrlichkeit und Fairness“, appelliert Landesbäuerin Johanna Haider an die Konsumentinnen und Konsumenten.

v.l. Bezirksbäuerin von Linz Ursula Forstner, Präsident des Roten Kreuzes OÖ Walter Aichinger, Landesbäuerin Johanna Haider
Bildquelle: OÖ Bauernbund
Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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