Senat 1 bestraft LASK mit zwölf Punkten Abzug

Der LASK ist am Donnerstagnachmittag vom Senat 1 der Bundesliga wegen Verstößen gegen das coronavirusbedingte Mannschaftstrainingsverbot zu zwölf Punkten Abzug – vor der Punkteteilung – verurteilt worden. Zusätzlich erhielten die Linzer eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro.

Der LASK würde damit mit 21 Punkten hinter Red Bull Salzburg (24 Punkte) zurückfallen, allerdings  haben die Linzer Protest gegen das Urteil eingelegt.

Senat-1-Urteil im LASK-Verfahren

Der Senat 1 hat gegen den LASK aufgrund von Verstößen gegen den Fair-Play-Gedanken (ÖFB-Rechtspflegeordnung §111a) folgende Sanktionen verhängt:

  • Abzug von 6 Punkten für die Saison 2019/20 bezogen auf den Tabellenstand des Finaldurchganges. Im Fall des Saisonabbruches werden die 6 Punkte vom Tabellenstand des Grunddurchganges abgezogen. (Anm.: Bei einem Abbruch während des Finaldurchganges wird die Saison 2019/20 annulliert. Für die Vergabe der UEFA-Startplätze empfiehlt das von ÖFB und Bundesliga in Auftrag gegebene Gutachten die Wertung des Grunddurchgangs. Die Entscheidung hierüber hat ggf. das ÖFB-Präsidium mit 2/3-Mehrheit zu treffen.)
  • Geldstrafe iHv. von € 75,000, wobei diese unter der Auflage bedingt nachgesehen wird, wenn ein Betrag iHv. € 50.000 in den ÖFB Hilfsfond eingezahlt wird.

Der LASK hat bereits Protest angemeldet. Die 14-tägige Protestfrist beginnt mit Zustellung des Langbeschlusses des Senates 1.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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