Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffe. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Linz

Mehrere besorgte Anrufer berichteten am 19. Mai 2020 gegen 17:30 Uhr, dass im Linzer Schiltenbergwald in der Nähe der Ennsfeldsiedlung ein uniformierter Soldat mit Tarnkleidung und Gewehr unterwegs sei. Da, Erhebungen zufolge, weder das Österreichische Bundesheer noch der zuständige Jäger zu dieser Zeit dort waren, ergab sich der Verdacht eines Wilderers. 14 Polizeistreifen umstellten das Waldstück und der Hubschrauber der Flugpolizei hielt aus der Luft Ausschau. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich ein 13-jähriger Linzer immer wieder im Wald herumtreiben und dort „Krieg“ spielen würde. In der Wohnung seiner Eltern konnte er auch angetroffen werden. Er gab an, dass er zuvor mit Kampfweste, Militärrucksack, Sturmhaube und einer Spielzeugwaffe im Wald gespielt habe. Dies mache er üblicherweise mit seinen Freunden. Da diese aber keine Zeit gehabt hätten, sei er allein unterwegs gewesen. Die Streifen rückten, ohne ein strafbares Verhalten festzustellen, wieder ab.

Betrüger in Hotelzimmer festgenommen

Stadt Linz

Seitens der Polizei in Bregenz wurde am 18. Mai 2020 gegen 11:40 bekannt, dass sich ein 34-Jähriger aus Bregenz, gegen welchen ein aufrechter Vorführungsbefehl (aufgrund eines rechtskräftigen Urteils wegen mehreren, zum Teil schweren Betrugshandlungen) zum Strafantritt besteht, in einem Hotel in Linz aufhalten soll. Polizeibeamte begaben sich daraufhin zum Hotel, wo sie den Verdächtigen im Zimmer antrafen. Folglich wurde gegen ihn um 11:50 Uhr die Festnahme aufgrund eines Vorführungsbefehls des Landesgerichtes Feldkirch ausgesprochen. Im Zimmer des Festgenommenen konnte auf dem Nachttisch Spuren von Suchtgift wahrgenommen werden. Der 34-Jährige gab an, dass es sich dabei um Kokain handelt, welches er kurz vor Eintreffen der Beamten konsumiert habe. 
Bei der Durchsuchung seiner persönlichen Gegenstände auf der Polizeiinspektion konnte eine erhebliche Menge an Bargeld vorgefunden werden. Zu dem Bargeld befragt gab er an, dass es sich um sein gesamtes Erspartes handelt. Im Zuge eines Gesprächs gab der 34-Jährige zu seinem Aufenthalt in Linz an, dass er wisse, dass er gesucht werde und auf der Flucht sei. Der Beschuldigte wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Sturz mit Mountainbike wegen Drohne

Bezirk Eferding

Ein Ehepaar, 46 und 52 Jahre, aus dem Bezirk Liezen, befand sich am 18. Mai 2020 um 18:30 Uhr in Pupping auf einer Radtour am Donaubegleitweg (Treppelweg) und fuhr von Alkoven kommend Richtung Aschach/D. Der 52-Jährige fuhr mit seinem Mountainbike voraus, die 46-Jährige folgte ihm unmittelbar dahinter. Zum selben Zeitpunkt versuchte auf Höhe des Stromkilometer 2153,7 ein 58-jähriger Rumäne am Donauufer eine kurz zuvor erworbene Mini-Drohne zu steuern. Dabei flog er mit der Drohne in Augenhöhe der Radfahrer in den Donaubegleitweg ein. Der 52-Jährige sah die Drohne noch rechtzeitig und konnte nach links ausweichen. Seine hinter ihm fahrende Gattin bemerkte die Drohne zu spät. Sie versuchte noch eine Vollbremsung, wobei sie die Vorderbremse zu stark betätigte. Weiters konnte sie den linken Fuß nicht mehr aus dem Pedal Clip lösen und die Frau überschlug sich mit dem Mountainbike. Die 46-Jährige zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu und wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Wels eingeliefert. Zu einem Kontakt zwischen der Drohne und der Frau ist es nicht gekommen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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