Versuchte Tierquälerei – Köder mit Schrauben ausgelegt. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Perg

Ein bislang unbekannter Täter legte in einem unbekannten Zeitraum zumindest zwei Hundeköder im Ortsgebiet von Langenstein und auf einem angrenzenden Waldweg entlang des Donaudammes aus. Der Täter versteckte dabei mehrere goldene Schauben in einem Würstchen.
Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Perg brachte diesen Sachverhalt am 15. Mai 2020 telefonisch der Polizeiinspektion St. Georgen/Gusen zur Anzeige. Der Köder wurde von dem 22-Jährigen entfernt und vernichtet.
Der Zeuge gab weiters an, dass am 14. Mai 2020 gegen 22 Uhr, als er mit seinem Hund spazieren ging, vor ihm zwei dunkel bekleidete Burschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, gingen welche kleinere Gegenstände fallen ließen. Ob es sich tatsächlich um die Köder handelte konnte er nicht angeben. Es ist derzeit noch nicht bekannt, ob bereits Hunde durch die ausgelegten Köder verletzt wurden.

Bezirk Linz – Land

Anhaltezeichen missachtet – Alkotest verweigert – Polizisten beschimpft

Ein 54-jähriger Italiener bog am 14. Mai 2020 um 21 Uhr mit einem Pkw in St. Florian von der Kornspitzstraße kommend nach links auf die Ipf-Landesstraße ein, missachtete das Gebotszeichen „Vorgeschriebene Fahrtrichtung“ und überfuhr die doppelte Sperrlinie.
Nachdem er dem Anhaltezeichen von Polizeibeamen nicht Folge leistete, überholten diese den Pkw des Mannes, um ihn zum Anhalten zu bewegen. Daraufhin betätigte der 54-Jährige die Hupe, blieb aber, nach dem die Polizisten den Streifenwagen anhielten, ebenfalls stehen. Der Italiener hatte sowohl seinen Führerschein als auch den Zulassungsschein nicht bei sich. Nachdem ein Beamter den 54-Jährigen zum Alkomattest aufgefordert hatte wollte sich dieser der Anhaltung entziehen, indem er den Rückwärtsgang einlegte und mehrmals versuchte, am Streifenwagen vorbeizufahren. Schließlich gab er auf, stellte den Motor ab und beschimpfte die Beamten. Anzeigen folgen.

Beschäftigungsloser drohte AMS

Bezirk Braunau

Ein 41-jähriger Beschäftigungsloser aus dem Bezirk Braunau versuchte am 13. Mai 2020 um 11 Uhr telefonisch das AMS Braunau/I zu erreichen, um seiner Meinung nach noch offene Geldleistungen des AMS einzufordern.
Aufgrund der überlasteten Telefonleitung wurde er jedoch automatisch zum AMS Linz weitervermittelt, wo er gegenüber der dortigen Sachbearbeiterin derart in Rage geriet, dass er mehrfach wiederholte, er wolle das AMS Braunau/I in die Luft sprengen, wenn er nicht bald die ihm zustehende Geldleistung erhalte. Daraufhin wurde der Anrufer von der Sachbearbeiterin nach Braunau telefonisch weitervermittelt und die Frau verständigte die Polizei. 
Einem Mitarbeiter vom AMS gelang es den Verdächtigen schließlich telefonisch zu beruhigen. 
Im Zuge der Fahndung nach dem Mann durch Polizeibeamte konnte dieser telefonisch erreicht und überredet werden, sich der Polizei zu stellen. Der 41-Jährige kam dieser Aufforderung nach und gab bei seiner Vernehmung an, dass er bei sich zu Hause noch Schwarzpulver und diverse Zünder gelagert habe. Bei der Nachschau am Wohnort des Mannes konnten tatsächlich Altbestände an Schwarzpulver sowie eine Schiessleitung (Kabel), eine Sprengkapsel sowie ein elektrisches Zündkabel sichergestellt werden.
Die Gegenstände befanden sich verstreut im Objekt und waren nicht für eine tatsächliche Umsetzung der Drohung vorgesehen bzw. vorbereitet und dazu auch mangels fehlender Zündschnur nicht geeignet.
Weiters konnten geringe Mengen an Cannabis und ein Luftdruckgewehr sichergestellt werden. Der 41-Jährige wird der Staatsanwalt Ried und der Bezirkshauptmannschaft Braunau angezeigt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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