Mitteilungen der Katholischen Pfarre Bad Ischl

Liebe Mitchristen!

Heute stehen die Mütter weltweit im Mittelpunkt. Was in ihrer alltäglichen Erfahrung

Muttersein bedeutet, beschreibt eine Betroffene so:

Vertrauen und Geborgenheit schenken; trösten, wenn etwas schief gegangen ist.

Verständnisvoll begleiten, wenn man gebraucht wird und loslassen, auch wenn es weh tut.

Sich damit abfinden, dass Sand, Matsch und Pfützen  eine magische Anziehungskraft haben.

Die Unordnung im Kinderzimmer als Ergebnis besonderen Einfallsreichtums akzeptieren…

Heute ist der 5. Sonntag der Osterzeit und wir erinnern uns:

Männer haben Jesus ans Kreuz geliefert. Frauen sind am Sonntag frühmorgens die ersten am Grab gewesen, um den Leichnam zu salben. Sie sind im besonderen Hüterinnnen des Lebens.

Das zeigt sich uns auch wieder in diesen Krisenwochen:

der Frauenanteil in systemrelevanten Berufen liegt bei 75%, weniger angesehen, weniger verdienend: Kranken- und in- und ausländische Altenpflegerinnen, Reinigungskräfte, Verkäuferinnen in Supermärkten. Und was die Mütter in Not und ihre Kinder weltweit betrifft. Ducken wir uns nicht weg, sondern schauen wir hin. In die Flüchtlingslager. In die Kriegsgebiete. Christoph Kardinal Schönborn zitierend: „Ob Flüchtlinge, die unter unvorstellbaren Zuständen auf den griechischen Inseln leben, oder unser direkter Nachbar: Wir sind nur Christen, wenn wir bereit sind, zu teilen. Auch wenn es schmerzt.“ 

Ihr/euer

Pfarrer

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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