Wallaby in Unterach neben B 151 gefunden. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Vöcklabruck

Zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei Seewalchen fanden am 24. April gegen 9:45 Uhr in Unterach am Attersee, Buchenort, neben der B151, ein Tier. Bei näherer Betrachtung stellten sie fest, dass es sich um eine Art Känguru handeln muss. Daraufhin verständigten sie die Polizei Unterach am Attersee. 
Die eintreffenden Beamten konnten das Tier hinter einem Haus in der Atterseestraße vorfinden und machten nach Rücksprache mit der Gemeinde einen Jagdschutzbeauftragten, der bereits mit der Betreuung von Kängurus vertraut war, ausfindig.
Es stellte sich weiters heraus, dass es sich um ein Wallaby handelt. Es wurde vom Jagdschutzbeauftragten fachgerecht betäubt und er holte das Tier zu sich nach Hause, wo es wieder aufgepäppelt wird.
Um 13 Uhr meldete sich schließlich der Besitzer des Kängurus.  
Der Sachverhalt wird in Zusammenarbeit mit dem Amtstierarzt weiter abgeklärt. Bis zur vollständigen Abklärung verbleibt das Wallaby beim Jagdschutzbeauftragten.

Flucht endete in Schrebergartensiedlung

Stadt Linz

Am 24. April 2020 gegen 7:15 Uhr begaben sich Polizeibeamte wegen einem Festnahmeauftrag des BFA zu einer Wohnung in Linz-Neue Heimat. 
Als eine Freundin des Festzunehmenden, eines 20-jährigen Nigerianers, die Wohnungstür öffnete und die Beamten den Einschreitungsgrund mitteilten, verhielt sich der 20-Jährige unkooperativ und versuchte sofort durch das Fenster zu fliehen. Aufgrund der geschlossenen Jalousien misslang dies jedoch und somit ergriff der Beschuldigte die Flucht in Richtung Wohnungstür. Dabei stieß dieser eine Polizistin durch einen kräftigen Stoß zur Seite, welche dabei verletzt wurde. Sofort wurde durch die Polizisten die Verfolgung des flüchtigen Täters, welcher barfuß und lediglich mit einer Unterhose bekleidet war, aufgenommen. Es wurde eine Fahndung mit mehreren Streifen, Suchhund und Hubschrauber eingeleitet. Dem 20-Jährigen gelang vorerst durch die Überwindung von Gartenzäunen und Hecken die Flucht.
Schließlich gelang es den Täter von der Besatzung des Polizeihubschraubers in einer Schrebergartensiedlung aufzuspüren. 
Der Beschuldigte setzte die Flucht unbeirrt über Zäune und Hecken der Schrebergartensiedlung fort. Der 20-Jährige setze bis zuletzt alles daran, sich der Festnahme zu entziehen. Schließlich konnte er angehalten und festgenommen werden. Ermittlungen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung wurden aufgenommen.

Bezirk Vöcklabruck

Bei Sturz aus Hochstand schwerst verletzt

Ein 17-Jähriger und dessen 16-jährige Freundin, beide aus dem Bezirk Vöcklabruck, bestiegen am 24.April 2020 um 15:50 Uhr am Rande eines Waldgebietes im Gemeindegebiet von Oberndorf bei Schwanenstadt einen hölzernen Hochstand. Die 16-Jährige befand sich bereits im Hochstand, als ihr Freund ebenfalls ins Innere des Hochstandes stieg. Durch das Gewicht der beiden Jugendlichen brach ein morscher Ast, bei dem der Hochstand befestigt war. Die beiden Jugendlichen stürzten aus einer Höhe von etwa sechs Meter samt dem Hochstand herunter auf den Wiesenboden.
Dabei zog sich die 16-Jährige eine Verletzung unbestimmten Grades zu. Der Bursch zog sich schwerste Verletzungen zu, konnte aber noch selbst mit seinem Handy die Rettung verständigen.
Er wurde an der Unfallstelle von Rettungssanitätern und dem Notarztteam sowie vom Gemeindearzt erstversorgt und anschließend mit dem Notarzthubschrauber Martin 3 ins LKH Wels eingeliefert. Die 16-Jährige wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung ins Klinikum Vöcklabruck eingeliefert.
Bei den bisherigen Ermittlungen konnte kein Fremdverschulden festgestellt werden

Bezirk Vöcklabruck

Uneinsichtiger, führerscheinloser Raser verweigerte Drogentest

Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 24. April 2020 gegen 14:05 Uhr mit einem 200 PS starken Pkw auf der Attergau-Landesstraße Richtung Vöcklamarkt, wobei er im Gemeindegebiet von St.Georgen/A. in der dortigen 70 km/h Beschränkung mit 143 km/h mittels Lasermessgerät gemessen wurde, und daher die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wesentlich überschritten hatte.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten der PI St.Georgen/A fest, dass der Pkw-Lenker nicht im Besitz einer Lenkberechtigung war. Ein bei ihm durchgeführter Alkomattest verlief negativ.
Aufgrund des auffälligen und uneinsichtigen Verhaltens wurde der 18-Jährige zu einer klinischen Untersuchung betreffend Suchtgiftbeeinträchtigung aufgefordert, welche er jedoch entschieden verweigerte.
Er wird wegen zahlreicher Übertretungen der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck angezeigt.

Weitere Straftaten geklärt

Bezirk Linz-Land

Wie bereits am 16. April 2020 berichtet, konnten zwei versuchte Raubüberfälle durch Jugendliche geklärt werden. 
Im Zuge weiterer Erhebungen konnten durch Zusammenwirken der Polizeiinspektionen Krenglbach und Leonding drei weitere Raubüberfälle geklärt werden, welche durch die beiden Täter verübt wurden.
Der 15-Jährige und die 17-Jährige werden beschuldigt und sind geständig, in den Abendstunden des 12. Und 13. April 2020 den Zimmernachbarn des 15-Jährigen aufgesucht, mittels Schläge mit Gürtel und Androhung von Gewalt zur Herausgabe von etwa 160 Euro genötigt zu haben. Des Weiteren sollen die beiden Beschuldigten am 15. April 2020 gegen 9 Uhr einen bereits an den Vortagen überfallenen 44-Jährigen aus dem Bezirk Wels-Land auf dem Weg zum Bahnhof durch einen Fußtritt von hinten niedergestoßen und dessen Handy und Geldbörse geraubt haben.

Presseaussendung vom 16. April 2020: 
Jugendliche versuchten zwei Handys zu rauben
Linz und Bezirk Linz-Land

Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land und eine 17-jährige Linzerin versuchten am 15. April 2020 zwei Personen ihre iPhone zu rauben. Zuerst verfolgten die beiden ein 12-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Linz-Land vom Linzer Hauptbahnhof bis ins Gemeindegebiet Leonding. Gemeinsam mit dem Opfer verließen sie die Straßenbahn und versuchten um 15:15 Uhr im Nahbereich dem Mädchen gewaltsam das iPhone aus der Hand zu reißen, was jedoch misslang. Daraufhin drohten sie dem Opfer Gewalt an. Das Mädchen konnte flüchten und rief seine Mutter an. Daraufhin flüchteten die beiden Beschuldigten zu Fuß und fuhren mit der Straßenbahn retour zum Linzer Hauptbahnhof.
Um 15:30 Uhr wurden sie im Bereich eines Lokals auf eine 21-jährige Linzerin aufmerksam. Sie folgten ihr in einen Zug, der kurz vor der Abfahrt stand. Der 15-Jährige versuchte der Linzerin das Handy zu entreißen, was aufgrund der heftigen Gegenwehr scheiterte. Im Zuge der Rangelei versetzte er der 21-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Danach flohen die beiden Verdächtigen aus dem Zug.
Aufgrund der Täterbeschreibungen der beiden Opfer konnten die Beschuldigten im Bahnhof angehalten werden. Die Opfer identifizierten sie zweifelsfrei. Bei der Befragung waren die Beschuldigten teilweise geständig. Als Motiv gaben sie an, dass die 17-Jährige ein iPhone haben wollte. Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete die Festnahme und Überstellung in die Justizanstalt Linz an.

Unfall mit Alkolenker

Bezirk Braunau

Ein 23-jähriger bosnischer Staatsbürger aus dem Bezirk Braunau lenkte seinen Pkw am 24. April 2020 gegen 19:15 Uhr auf der B142 Richtung Mauerkirchen. Im Kreuzungsbereich der B142 mit der Gewerbestraße im Gemeindegebiet von Helpfau-Uttendorf setzte der junge Mann zum Umkehren an. Dies dürfte der nachkommende Pkw-Lenker, ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Braunau, übersehen haben. Er prallte mit der Fahrzeugfront gegen die Fahrertür des 23-Jährigen. Der 23-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Ein bei dem 33-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 0,86 Promille. Ihm wurde der Führerschein abgenommen.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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