Wohnen in Zeiten von Corona. Umfrage: 74% wünschen sich Homeoffice auch nach Corona

Wien (OTS) – Die Corona-Krise beeinflusst auch die Wohnbedürfnisse
der Österreicherinnen und Österreicher. In kleinen Immobilien fehlt
es an Platz für Homeoffice und Workout, Städter überlegen vermehrt
aufs Land zu ziehen, und drei Viertel wünscht sich eine Fortsetzung
der Homeoffice-Tätigkeit auch nach der Krise. Das zeigt eine
repräsentative Umfrage[1] von Raiffeisen Immobilien, Österreichs
größter Verbundmakler-Organisation. 

  Getreu dem Unternehmensmotto „Ganz bei Ihnen“ hat Raiffeisen
Immobilien, die Immobilienmakler-Organisation der Raiffeisen
Bankengruppe, in einer repräsentativen Befragung die Auswirkungen der
Corona-Krise auf die Wohnsituation der Österreicherinnen und
Österreicher erhoben. Auch während der Corona-Krise zeigt sich laut
Umfrage die Mehrheit der heimischen Bevölkerung mit der Größe ihres
Wohnraumes zufrieden. Nur 8% sind demnach unzufriedener als vor der
Krise. Deutlich auf die Wohnzufriedenheit drückt die Krise jedoch bei
Bewohnern kleiner Einheiten mit bis zu 60 m2 Wohnfläche: Hier ist
jeder Fünfte unzufriedener als vor der Pandemie. Die Unzufriedenen
klagen vor allem über zu wenig Platz (33%) und geben an dass ihnen
häufig „die Decke auf den Kopf fällt“ (34%). Wenig verwunderlich
daher dass sich von dieser Bevölkerungsgruppe rund ein Drittel eine
neue Immobilie wünscht. 

In der Krise lebt es sich besser am Land

  Mehr Platz, ein Garten zum Entspannen und die Natur vor der
Haustüre: Drei Viertel der Österreicher sind der Meinung dass es
während der Krise besser ist, in einem ländlichen Gebiet zu leben.
Diese Bewertung verläuft analog zur Größe des eigenen Wohnortes. So
sind in Orten bis zu 5000 Einwohnern 93% von den Vorteilen der
ländlichen Region überzeugt, in der Großstadt Wien nur 55% – aber
immer noch eine Mehrheit. 33% jener Städter, die das Landleben in der
Krise für vorteilhafter halten, überlegen folglich aufs Land zu
ziehen, 9% haben bereits ganz konkrete Pläne dafür. „Wien und unsere
Landeshauptstädte haben alle ihre besonderen Wohnqualitäten, aber der
Sehnsuchtsort der Österreicherinnen und Österreicher ist eindeutig
das „Glücksdorf“ auf dem Land.“ resümiert Mag. Nikolaus Lallitsch,
Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von
Raiffeisen Immobilien Österreich. Für Übersiedelungswilligen aus
Stadt und Land hat Raiffeisen Immobilien auch in Zeiten von Corona
den geeigneten Service: Mittels 360-Grad-Online-Besichtigungen lassen
sich Immobilien sicher und bequem von zu Hause aus erkunden. Auf
Wunsch führen die Raiffeisen Makler Interessenten dabei auch
telefonisch durch die Online-Tour. Rund 260 solcher Online-Touren
sind aktuell auf [www.raiffeisen-immobilien.at]
(http://www.raiffeisen-immobilien.at/) verfügbar. „Damit erhält man
einen realistischen ersten Eindruck der Immobilie, kann Fragen
stellen und bei Gefallen auch gleich einen Termin für eine
Besichtigung vor Ort vereinbaren.“, fasst Ing. Mag. (FH) Peter
Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien
NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich
die Vorteile zusammen. Seit 14. April führt Raiffeisen Immobilien
auch wieder persönliche Besichtigungen in leerstehenden Objekten
durch. 

Drei Viertel wünschen sich auch in Zukunft Homeoffice

  Laut Umfrage arbeiten derzeit 45% der berufstätigen
Österreicherinnen und Österreicher aufgrund der Krise im Homeoffice.
28% hatten Schwierigkeiten für diese Tätigkeit zu Hause Platz zu
schaffen. In kleineren Immobilien bis 60 m2 Wohnfläche gab es
erwartungsgemäß häufiger Platzprobleme (42%). Dennoch: Fast drei
Viertel (74%) derer, die im Homeoffice arbeiten wünscht sich das auch
für die Zeit nach Corona. Nikolaus Lallitsch: „Sollte dieser Wunsch
nach Homeoffice von den Arbeitgebern aufgegriffen werden, könnte dies
mittel- bis langfristig zu einer Verkleinerung von Büro-Immobilien
sowie neuen Anforderungen im Wohnbau führen. Flexiblere Grundrisse
werden dann noch gefragter sein.“ 

Kaum Angst vor Wertverfall von Immobilien

  In der Bevölkerung erst teilweise angekommen sind die finanziellen
Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bereiche Wohnen und Immobilien.
18% haben Bedenken, für eine Immobilie in Zukunft keine Finanzierung
zu erhalten. 17% befürchten Miete oder Kreditraten für Haus oder
Wohnung nicht mehr aufbringen zu können und 16% sorgen sich,
notwendige Renovierungsmaßnahmen nicht finanzieren zu können. Einen
Wertverfall ihrer Immobilie befürchten nur 8%. Auch die Experten von
Raiffeisen Immobilien rechnen bei Wohnimmobilien nicht mit
Preisrückgängen. „Die Ungewissheit über die Dauer der Einschränkungen
macht eine Prognose schwierig. Da Wohnen ein Grundbedürfnis ist und
bleibt, hoffen wir bei Kauf-Objekten auf eine rasche Erholung des
Marktes nach Ende des Shutdown.“ erläutert Peter Weinberger. In
bestimmten Segmenten wie z.B. Kleinwohnungen ist trotz Krise
weiterhin mit Preissteigerungen zu rechnen. Hier machen sich die
Vorzüge von Immobilieninvestments bemerkbar: Sicherheit und
Wertbeständigkeit. 

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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