Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

MINT-Jugendzentren produzieren Face Shields für Senioreneinrichtungen

Salzburger Landeskorrespondenz, 20. April 2020

(HP) Es kommen nun vermehrt auch 3D-Drucker zum Einsatz, um den Bedarf an Schutzmasken für die Bevölkerung in der Corona-Krise herzustellen. „Austrian Covid-19 Crowd-Printing“ heißt dieses Projekt, bei dem die Salzburg Research, das HappyLab sowie die MINT-Jugendzentren von akzente Salzburg mit insgesamt zehn solchen 3D-Druckern mitmachen.

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Salzburger Landeskorrespondenz
In den MINT-Jugendzentren von akzente Salzburg werden solche Face Shields mit insgesamt zehn 3D-Druckern produziert.

Unter Betreuung der MINT-Mentoren Werner Moser und Robert Miksch wurde beispielsweise im Seminarraum von akzente eine Druckerstraße mit vier 3D-Druckern aufgebaut, die Teile einer Ganzgesichts-Schutzmaske (Face Shield) produzieren. „Die ersten dieser Masken werden Senioreneinrichtungen in der Stadt Salzburg zur Verfügung gestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Es ist gut, dass die MINT-Initiative hier helfend zum Einsatz kommt und wir über die MINT-Jugendzentren ihre Bedeutung im Alltag unter Beweis stellen können“, zeigt sich Landesrätin Andrea Klambauer über die praxiserprobten Jugendlichen erfreut. Das Design der Face Shields wurde vom 3D-Drucker-Hersteller Prusa in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Gesundheitsministerium entwickelt und optimiert. Dabei handelt es sich um keine zertifizierte Schutzausrüstung.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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