Verletzter wehrte sich gegen Rettungseinsatz. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Freistadt

Am 6. April 2020 gegen 18:04 Uhr erfolgte die Verständigung einer Rettung zu einem Einsatz in Lasberg, wo ein Autolenker auf einem Güterweg eine männliche
Person mit Kopfverletzung am Boden liegend vorgefunden hatte. Der Autolenker leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettung. Beim Eintreffen der Rettung flüchtete der augenscheinlich stark alkoholisierte Mann jedoch in ein angrenzendes Waldstück.
Gegen 18:17 Uhr wurde der Verletzte von einer Rettungsbesatzung und zwei Beamten der Polizeiinspektion Freistadt auf einem Waldweg liegend angetroffen. Trotz seiner offensichtlichen Kopfverletzung verweigerte der Mann jegliche Hilfe und widersetzte sich anfänglich sogar einer Einlieferung ins LKH Freistadt.
Im Zuge einer Überstellung ins LKH Freistadt beschimpfte und beleidigte der Mann die Beamten und Rettungssanitäter. Auch im Krankenhaus setzte er sein Verhalten gegenüber den Ärzten fort und bedrohte die Krankenhausmitarbeiter.
Erst nach dem Eintreffen des Sohnes konnte die Situation einigermaßen beruhigt werden, sodass die ambulante Behandlung des leicht verletzten 63-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt beendet werden konnte.
Laut Erhebungen habe sich der Mann mit seiner Gattin beim Spazierengehen zufällig mit Bekannten getroffen und auf einen feierlichen Anlass angestoßen.

Bezirk Linz-Land

Sachbeschädigungen durch Graffiti – Verdächtige ausgeforscht

Sechs Burschen im Alter von 15 bis 17 Jahren, alle aus dem Bezirk Linz-Land, werden der Sachbeschädigung beschuldigt und zeigen sich teilweise geständig, im April 2019 sowie August 2019 eine Busgarage, die Volksschule sowie eine Vereinshalle in Schönering mit Graffiti besprüht zu haben.
Ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger zeigen sich geständig, im Zeitraum zwischen Anfang Jänner 2020 bis Mitte Februar 2020 insgesamt 27 Sachbeschädigungen
durch Graffiti mit Schriftzügen in Schönering und Raum Linz begangen zu haben.
Im Jänner 2020 kam es auf der Polizeiinspektion Leonding vermehrt zu Anzeigen betreffend Sachbeschädigungen (Graffiti) durch unbekannte Täter an privaten sowie öffentlichen Objekten im Raum Schönering.
Im Zuge umfangreicher Erhebungen konnten die Beschuldigten ausgeforscht werden. Einer der Burschen schmiss sämtliche seiner Graffiti-Utensilien in den Mühlbach.

Bezirk Urfahr-Umgebung

Spritzgestänge löste sich von Traktor – zwei Verletzte

Ein 56-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung lenkte am 7. April 2020 gegen 10:18 Uhr seinen Traktor auf einem Güterweg; zuvor hatte er sein Feld mit Unkrautspritzmittel behandelt.
Das Mittel wurde mit einer Anbaufeldspritze, welche mit einer speziellen Hydraulik ein-/ausgeklappt werden kann, auf dem Feld verteilt. Das Spritzgestänge der Anbaufeldspritze war zu diesem Zeitpunkt nach oben geklappt, um ein gefahrenloses Befahren des Güterwegs zu gewährleisten. Auf diesem Güterweg ging ein Ehepaar, ebenfalls aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, spazieren. Als der Landwirt mit seinem Traktor bei dem Ehepaar vorbeifuhr, löste sich das linke Spritzgestänge und traf die beiden Spaziergänger, die dadurch zu Boden gestoßen wurden. Dabei wurde der 63-Jährige leicht verletzt, seine 62-jährige Ehefrau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mit der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert.

Bezirk Perg

Sitzbank am Bahnhof durch Feuer beschädigt

Ein 41-jähriger Rumäne setzte am 7. April 2020 in den Morgenstunden im Haltestellenbereich des Bahnhofs in St. Nikola/Donau Material auf der hölzernen Sitzbank in Brand. Dadurch entstand ein Sachschaden in bislang noch unbekannter Höhe an der Bank sowie an der dortigen Anschlagtafel.
Um 5:15 Uhr stieg er in den ersten Zug in Richtung Linz ein, welcher bereits im Haltestellenbereich stand. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und informierte den Lokführer, welcher das Feuer umgehend löschte und den Fahrdienstleiter sowie den Notfallkoordinator der ÖBB verständigte.

Als die Polizei alarmiert wurde, hatte der Zug samt dem Beschuldigten bereits seine Fahrt in Richtung Linz fortgesetzt. Die Beamten fuhren daher zum Bahnhof Saxen, um dort nach Halten des Zuges den Sachverhalt zu klären.
Der Verdächtige wurde schlafend im Waggon angetroffen und war weder der deutschen noch englischen Sprache mächtig. Der 41-Jährige wurde unter Beachtung sämtlicher Schutzmaßnahmen durch die Beamten zum Zwecke der sofortigen Vernehmung zur PI Grein verbracht und eine Dolmetscherin beigezogen. Der Beschuldigte hielt sich bereits seit 6. März 2020 in Österreich auf – lt. seinen Angaben zu touristischen Zwecken und ohne finanzielle Mittel. 
Der Sachverhalt wurde dem BFA zur Kenntnis gebracht, woraufhin die beabsichtigte Erlassung einer Ausweisung und eines Aufenthaltsverbotes verfügt und dem Beschuldigten zur Kenntnis gebracht wurde. Der 41-Jährige wird angezeigt.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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