Schrittweises Hochfahren der Wirtschaft ist richtig, erste Betriebe können aufatmen

WKOÖ-Präsidentin Hummer: Rückkehr zur Normalität auf Schiene

„Der heute von der Bundesregierung präsentierte Plan zum Neustart der heimischen Volkswirtschaft ist vernünftig und steht im Einklang mit dem obersten Ziel, die Menschen in unserem Land bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen. Dass am 14. April alle kleinen Handels- und Handwerksgeschäfte bis 400 Quadratmeter Fläche sowie die Bau- und Gartenmärkte wieder aufsperren können, macht Hoffnung, es zeigt sich endlich Licht am Ende des Tunnels“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Der weitere Fahrplan der Regierung sieht vor, dass ab 1. Mai dann sämtliche österreichischen Geschäfte sowie die Einkaufszentren und auch die Friseure wieder öffnen können. Ab Mitte Mai sollen dann stufenweise auch die Gastronomie- und Hotelbetriebe wieder laufen dürfen. Die genaue Zeitleiste zu diesem Stufenplan wird Ende April bekannt gegeben. Wermutstropfen: noch bis Ende Juni verboten bleiben aus aktueller Sicht alle Veranstaltungen und Events.

„Natürlich steht dieses schrittweise Hochfahren der Wirtschaft unter dem Generalaspekt, dass alle Gesundheitsauflagen eingehalten werden. Das halte ich aber in allen Geschäften für absolut machbar, weil mittlerweile einserseits das Gesichtsmasken-Problem gelöst ist und andererseits die Konsumenten hohe Disziplin zeigen und Sicherheitsabstände von sich aus einhalten.“

Einmal mehr verweist die WKOÖ-Präsidentin in diesem Zusammenhang aber auch auf die vielen Hilfsmaßnahmen für die heimischen Betriebe, die weiterhin in Anspruch genommen werden können. „Besonders der mit zwei Milliarden Euro dotierte Härtefall-Fonds als auch der mit 15 Milliarden Euro dotierte Nothilfe-Fonds sind wirksame Fangnetze, die auch Zuschüsse umfassen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese Zuschüsse stärken das Eigenkapital der Betriebe. Das hilft ihnen nicht nur durch die Krisenzeit sondern auch beim Neustart des wirtschaftlichen Lebens. Die Betriebe werden nicht mit zusätzlichen Schulden belastet und erhalten so wichtigen Handlungsspielraum.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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