Maskenpflicht ab 6. April – ein bisschen Licht ins Dunkel

Ab 6. April wird das Tragen von Mund-Nasen-Masken in Supermärkten und Drogeriemärkten zur Pflicht. Das betrifft alle Geschäftslokale mit einem mehr als 400 Quadratmetern großen Kundenbereich.

Die Masken sollen von den Handelsunternehmen „kostenfrei“ zur Verfügung gestellt werden. Die Maske kann anschließend mitgenommen werden, sollte dann unbedingt gewaschen werden (60 bis 90 Grad). Nach dem Abnehmen der Maske vom Gesicht die Hände gut waschen. Die Tragezeit soll 3 – 4 Stunden nicht übersteigen (bei Durchfeuchtung schon früher), dann soll die Maske durch eine neue ersetzt werden.

Bei den Masken handelt es sich laut Gesundheitsministerium um einen einfachen Mund-Nasen-Schutz. Dieser hat den Zweck, Mund und Nase zu bedecken und eine Verteilung der Viren über die Luft zu verhindern. Masken kann man sich daher auch selbst machen. Eine selbst genähte mechanische Barriere, die Mund und Nase bedeckt, kann dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern. Es hängt allerdings von der Durchlässigkeit des Gewebes und vom Sitz der Maske ab, ob dieser Effekt ausreichend erzielt wird. Empfohlen werden daher feste Stoffe aus Naturfasern, die mindestens zweilagig vernäht und eventuell noch mit Vlies verstärkt werden.

Achtung: Masken schützen nicht vor der Infektion. Das Ziel ist nach Angaben der Regierung auch nicht der Schutz des Trägers vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, sondern die Vermeidung der Weitergabe an andere Personen.

Angaben ohne Gewähr, Informationsstand 1. April, 6 Uhr

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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