Giftköder ausgelegt. Aktuelle oö Polizeimeldungen.

Bezirk Linz-Land

Eine 24-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land ging am 31. März 2020 gegen 9:30 Uhr mit ihrem angeleinten Hund im Ortsgebiet von Allhaming spazieren. In der „Laubenstraße“ lief ihr Hund plötzlich auf einen mitten auf der Fahrbahn liegenden Gegenstand zu. Die 24-Jährige konnte ihren Vierbeiner aber noch rechtzeitig zurückhalten. Bei näherer Begutachtung stellte die Frau fest, dass es sich um eine Hälfte einer Knackwurst handelte, in der ein Säckchen mit Rattengift steckte. Die Ermittlungen laufen.

Schwerer Forstunfall

Bezirk Steyr-Land

Ein 66-Jähriger aus dem Bezirk Steyr-Land war am 31. März 2020 gegen 11:25 Uhr in der Nähe seines Anwesens mit Forstarbeiten beschäftigt. Dabei schnitt er sich beim „Ausasten“ einer Fichte mit der Motorsäge in den linken Unterschenkel. Laut eigenen Angaben habe es ihm die Motorsäge beim Schneiden kurz zurückgeschlagen. Der Verletzte konnte selbst mit dem Handy seinen Sohn verständigen. Dieser setzte sofort einen Notruf ab. Der 66-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ mittels Taubergung aus dem steilen Waldgelände gerettet und nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Steyr geflogen.

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Stadt Steyr

Am 31. März 2020 gegen 8 Uhr wurde ein 36-jähriger Bauarbeiter aus dem Bezirk Villach-Land auf einer Baustelle in einem zwischen fünf und sieben Meter tiefen Kellerschacht liegend von einem Arbeitskollegen aufgefunden. Nach ersten Erhebungen dürfte der Mann vom ersten Stock einer im Bau befindlichen Werkshalle etwa zweieinhalb Meter ins Freie auf eine geschotterte Freifläche und von dort weiter in den angrenzenden Kellerschacht gestürzt sein. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an der Wirbelsäule und im Beckenbereich zu. Der 36-Jährige wurde nach der Erstversorgung in das Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Steyr eingeliefert.

Brand in Industrieobjekt

Bezirk Vöcklabruck

Arbeiter einer Baufirma frästen am 30. März 2020 gegen 14 Uhr in einem Objekt eines Industriebetriebes in Vöcklamarkt eine Fuge in den Betonboden. Dabei kam es zu einem Funkenflug, welcher die Kunststofffolie unter einer Arbeitsmaschine in Brand setzte. In weiterer Folge geriet auch die Arbeitsmaschine in Brand. Ein Arbeiter, 35-Jahre alt aus dem Bezirk Vöcklabruck, wollte den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle bringen. Da ihm dies nicht mehr möglich war, alarmierte er per Funk die betriebsinterne Brandschutztruppe. Vier Mitarbeiter des Betriebes versuchten den Brand mit insgesamt acht Feuerlöschern einzudämmen, was ihnen jedoch nicht gelang. Daher verständigten sie die Feuerwehr. 
Insgesamt waren sechs Feuerwehren im Einsatz, der Brand konnte nach ca. eineinhalb Stunden gelöscht werden. Die vier Mitarbeiter der betriebsinternen Brandschutztruppe im Alter zwischen 26 und 45 Jahren sowie der Arbeiter der Baufirma wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich mit der Rettung ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert. An der Arbeitsmaschine entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro.

Wohnhausbrand – Nachtrag

Bezirk Ried

Die Brandstelle wurde von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ in Beisein eines Bezirksbrandermittlers und von Beamten der Brandgruppe und der Tatortgruppe des LKA OÖ untersucht. Dabei stellten sie fest, dass der Brand im Wohnzimmer im Erdgeschoss ausgebrochen ist. In diesem Raum wurde auch die stark verkohlte Leiche der 86- jährigen Hausbewohnerin gefunden.
Im Zuge der Erhebungen vor Ort wurde keine technische Brandursache gefunden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die betagte Hausbewohnerin den Kachelofen beheizt hat, wobei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen ist. Die Bewohnerin dürfte noch versucht haben, den Rauch aus der Wohnung entweichen zu lassen und öffnete eine Tür ins Freie. Erst dadurch kam es aufgrund der Sauerstoffzufuhr zu einem offenen Flammbrand, in dessen Verlauf die Bewohnerin offenbar von den Flammen überrascht wurde und in der Folge zu Tode kam. Die geöffnete Haustür und die durch den Brand zerstörte Terrassentür an der Rückseite des Hauses begünstigten den raschen Brandverlauf. Letztlich brannte das Wohnzimmer völlig aus. Nachbarn wurden aufgrund des Rauches auf den Brand aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. 
Nach den Erhebungen vor Ort konnte die Leiche eindeutig identifiziert werden. Irgendwelche Hinweise, die auf ein Fremdverschulden schließen lassen könnten, wurden nicht festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wurde über den Sachverhalt telefonisch in Kenntnis gesetzt, die Leiche wurde zur Beerdigung freigegeben.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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