Ab 6 Uhr geöffnet – Bäcker und Fleischer halten Nahversorgung aufrecht

Auch wenn die Supermärkte im Fokus der Berichterstattung stehen, die regionalen, handwerklichen Betriebe wie Bäcker und Fleischer kommen ebenfalls ihrem Auftrag zur Nahversorgung nach. „Ab 6 Uhr sind unsere Läden geöffnet“, sagt Kurt Leitner, Bäckermeister aus Bad Goisern und er spricht damit für viele seiner Handwerkskollegen, seien es Bäcker, Konditoren oder Fleischer.

Die lokalen Anbieter halten somit die Produktion von hochqualitativen Lebensmitteln aufrecht und ihre Geschäfte offen. „Wir achten auf den Abstand unter den Kunden und bieten auch Lieferservice an“, so Leitner, dessen Betrieb sich auf der von der WKO initiierten Plattform www.lieferserviceregional.at befindet.

Ebenfalls einen Eintrag in dieser Plattform hat die Fleischerei Pöll aus Vorchdorf. Firmenchef Friedrich Pöll hat zwar Umsatzeinbußen, da ihm jetzt die Abnehmer aus der Gastronomie fehlen, aber auch viele treue Kunden aus der Region. „Unsere Feinkosttheke ist voll und wir produzieren täglich“, versichert Pöll, der von den umliegenden Landwirten beliefert wird. Auch diese schätzen es, einen verlässlichen Abnehmer zu haben. Pöll sieht es als seine Verantwortung, die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. „Mit einem Kauf beim lokalen Bäcker oder Fleischer halten wir die lokale Nahversorgung aufrecht. Damit sichern wir die Strukturen, die wir – wie wir jetzt sehen – vor allem in einer Krise wieder schätzen lernen“, erklärt Robert Oberfrank, Bezirksstellenleiter der WKO Gmunden, und er schließt mit den Worten: „Das kommt uns allen zugute“.       

Foto honorarfrei-Copyright: Pöll Fleischermeister Friedrich Pöll aus Vorchdorf sorgt für volle Feinkost-Theken


Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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