EUROPA LEAGUE VERSCHOBEN – WEITERE VORGANGSWEISE LASK

Angesichts der Entwicklungen rund um das grassierende Coronavirus hat sich die UEFA für die Verschiebung sämtlicher für kommende Woche geplanter Begegnungen – darunter das Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel zwischen Manchester United und dem LASK – entschieden. Am 17. März tagt die Bewerbshüterin im Rahmen einer Videokonferenz zur weiteren Vorgangsweise im europäischen Klubfußball.

Der LASK möchte darüber hinaus informieren, dass die Geschäftsstelle des Vereins aufgrund der einschlägigen Empfehlungen ab Montag, 16. März bis auf Weiteres geschlossen wird. Die jeweiligen Agenden werden im Homeoffice abgearbeitet. Wir bitten um Verständnis, dass sich die Bearbeitungszeit in einigen Fällen verzögern kann.

Zudem wird die Mannschaft den Trainingsbetrieb bis Dienstagnachmittag aussetzen. Bis dahin stehen sämtliche Beteiligte auch für keine Interviews bzw. Medientermine zur Verfügung. „Nun gilt es für uns runterzukommen und abzuwarten, welche Entscheidungen vonseiten der Bundesregierung getroffen werden. Erst wenn alle Fakten am Tisch sind, können wir über das weitere Vorgehen entscheiden!“, sagt Cheftrainer Valérien Ismaël in diesem Zusammenhang.

Update: Aktuell liegen dem LASK noch keine Infos bezüglich Rückabwicklung der Fanreise nach Manchester vor. Diese folgen in den nächsten Tagen.

NIEDERLAGE GEGEN MANCHESTER UNITED

Der LASK unterliegt Manchester United im Hinspiel des Achtelfinales der UEFA Europa League mit 0:5. Die Gäste gingen vor verordneten leeren Rängen nach einer knappen halben Stunde durch Ighalo in Führung, im zweiten Durchgang machten die Engländer schließlich alles klar.

Die Linzer spielten gleich in der Anfangsphase mutig nach vorne, kauften dabei den Gästen aus England in vielen Aktionen die Schneid ab. In der 18. Minute waren es aber die „Red Devils“, die die erste hochkarätige Torchance der Begegnung vorfanden. Juan Matas abgefälschter Schuss aus zentraler Position landete knapp neben dem linken Pfosten.

Sechs Minuten später wurden die Gäste erneut offensiv vorstellig. Mata spielte auf James, der von der Strafraumgrenze Maß nahm, bei seinem Versuch aber am glänzend reagierenden Alexander Schlager scheiterte. Österreichs Teamkeeper wehrte den gut angetragenen Ball zur Ecke.

In der 28. Minute ging Manchester United schließlich in Führung. Bruno Fernandes spielte auf Ighalo, der aus 16 Metern nach einer gelungenen Einzelaktion abzog und das Spielgerät maßgerecht unter die Querlatte platzierte.

In der 40. Spielminute schrammten die Athletiker nur knapp am Ausgleich vorbei. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite zog Dominik Frieser am linken Pfosten aus spitzem Winkel ab, Bailly klärte den Ball aber knapp vor der Torlinie.Die Schwarz-Weißen begannen auch die zweite Spielhälfte mit viel Schwung, eiskalte Engländer erhöhten in der 58. Minute aber mit der ersten Torchance des zweiten Durchgangs auf 0:2. Daniel James tankte sich an der Strafraumgrenze durch, bei seinem platzierten Schuss hatte Alexander Schlager nicht den Hauch einer Chance. Vier Minuten später hatten die Gäste jedoch Pech, also Ighalo nur die linke Torstange traf.

In der 70. Minute tankte sich Peter Michorl durch mehrere Gegenspieler in den Strafraum durch, der Abschluss des Mittelfeldmotors ging jedoch über das Tor. Nur fünf Minuten später zog Joao Klauss aus knapp 25 Metern ab, sein Schuss segelte nur knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 82. Minute legten die „Red Devils“ dann den dritten Treffer des Abends nach. Nach einem weiten Pass aus dem Mittelfeld vollstreckte Juan Mata im Strafraum stehend zum 0:3. In der Nachspielzeit schraubte ManUnited das Ergebnis durch einen Doppelschlag auf 0:5 hoch.

Cheftrainer Valérien Ismaël nach dem Spiel:

„Die Niederlage ist am Ende zu hoch ausgefallen. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit sowie die zweite Halbzeit waren richtig gut. Dann haben wir jedoch in unserer besten Phase das 0:2 bekommen. Für uns ist das ein Lernprozess. Letztlich war heute die Qualität von Manchester United ausschlaggebend, dazu Verletzungen, Sperren sowie ein leeres Stadion. Hinzu kommt die von stündlich neuen Erkenntnissen geprägte, nicht optimale Vorbereitung auf das Spiel. Da ist am Ende einfach zu viel zusammengekommen!“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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