MAN: Berichte über Schließung stimmen nicht

Der Betriebsratsvorsitzende der Arbeiter bei MAN Trucks & Bus in Steyr, Erich Schwarz, hat am Donnerstag Gerüchte entkräftet, wonach der Standort geschlossen werden soll.

„Es gibt Standort- und Beschäftigungssicherungsverträge bis zum 31. Dezember 2030“, sagte er der APA. Sehr wohl werde es aber einen Personalabbau geben, der den indirekten Bereich, also die Administration, betreffe. Am Mittwoch waren die Schließung des Werkes in Steyr und die Verlegung der Lkw-Produktion nach Deutschland und Polen medial kolportiert worden. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern. Ein Unternehmenssprecher in Deutschland verwies gegenüber der APA auf Gespräche zwischen Vorstand und Gesamtbetriebsrat, was die Transformation von MAN insgesamt angeht. Und in diese Gespräche ist wiederum er, Schwarz, voll involviert – kooptiert mit dem Gesamtbetriebsrat, wie Schwarz versicherte.

Zuletzt sei in einem Ausschuss berichtet worden, dass man den Technologiewandel vollziehen müsse. „Das müssen wir schaffen, da gibt es Umwälzungen in den Betrieben“, bestätigte Schwarz.“ Man müsse sich „neu aufstellen. Dann sieht man, mit wie viel Personal wir Lkw bauen“. Die Sicherungsverträge für den Standort Steyr seien vom Aufsichtsrat genehmigt und vom Vorstand unterzeichnet, betonte er. Rund 750 von 2.300 Mitarbeitern sind dort im indirekten Bereich beschäftigt. Quelle:ooe.ORF.at/Agenturen

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Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
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