ÖSV – Winterspirtsplitter: Kramer und Resinger holen JWM-Gold in Oberwiesenthal (GER)



Marita Kramer und Peter Resinger haben bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Oberwiesenthal (GER) am Donnerstag jeweils die Goldmedaillen beim Damen- und Herrenbewerb im Skispringen gewonnen.

Die 18-jährige Salzburgerin Marita Kramer, die in dieser Saison bereits einen Weltcup-Bewerb für sich entscheiden konnte, setzte sich nach Sprüngen auf 99 und 101 Meter mit einem Vorsprung von 25,4 Punkten vor Thea Minyan Björseth (NOR) und Lara Malsiner (ITA) durch. Lisa Eder verpasste als Vierte eine weitere ÖSV-Medaille nur knapp. Die Oberösterreicherin Julia Mühlbacher belegte den 11. Rang.

Bei den Herren holte der 19-jährige Salzburger Peter Resinger mit Sprüngen auf 108 und 98 Meter in einem turbulenten Bewerb vor Sander Vossan Eriksen (NOR) und Mark Hafnar (SLO) die Goldmedaille. Der Tiroler Marco Wörgötter wurde Fünfter. Der Steirer David Haagen landete auf dem achten Platz. Josef Ritzer vom SV Wörgl gelang mit dem 17. Platz ebenfalls noch ein gutes Ergebnis. 

Nach der Bronze-Medaille von Lisa Hirner bzw. Silber von Johannes Lamparter in der nordischen Kombination steht der ÖSV aktuell bei vier Edelmetallen. Am kommenden Samstag folgen die Teambewerbe im Skispringen bei Damen und Herren. Am Sonntag ist ein Mixed Team Bewerb angesetzt.

Ergebnis JWM 2020 Herren Skispringen
 https://oesv.info/media2/presse/7fd67083a33ab840.pdf

Ergebnis JWM 2020 Damen Skispringen
 https://oesv.info/media2/presse/165fb44a89f00247.pdf

Hauser sprintet in die Top-15


Denise Herrmann hat beim Sprint in Nove Mesto (CZE) ihren sechsten Weltcupsieg gefeiert. Der Deutschen gelang mit zehn Treffern und der schnellsten Laufzeit ein perfektes Rennen. Rang zwei, vor leeren Zuschauerrängen in der Vysočina Arena, ging an die ebenfalls fehlerfrei gebliebene Französin Anais Bescond (+27,2 sec.). Das Podest komplettierte die tschechischen Lokalmatadorin Marketa Davidova (+49,7 sec.), die einmal in die Strafrunde musste.

Für das ÖSV-Team gab es beim Auftakt in Tschechien zwei Platzierungen in den Top-20. Beste Österreicherin war einmal mehr die Tirolerin Lisa Hauser, die mit einem Fehler und 1:40,2 Minuten Rückstand auf Rang 15 landete. Der Salzburgerin Christina Rieder, die wie Hauser im Liegendschießen eine Scheibe verfehlte, gelang mit Rang 19 (+1:45,2 min) ihr zweitbestes Weltcupergebnis. Katharina Innerhofer verpasste mit vier Fehlern und Rang 48 ebenso Weltcuppunkte wie Julia Schwaiger, die mit drei Fehlern nicht über Rang 66 hinaus kam. Dunja Zdouc (leichte Erkältung) war nicht am Start.

Lisa Hauser: „Ich bin mit dem Top-15-Ergebnis voll happy. Es war nach der Weltmeisterschaft nicht einfach zu regenerieren, weil mir die vielen Rennen körperlich doch ziemlich zugesetzt haben. Deshalb habe ich die letzte Woche eher ruhig angelegt und keine richtige Vorbereitung gemacht, um erholt in die letzten drei Wochen zu gehen. Mein Gefühl müsste jetzt eigentlich von Rennen zu Rennen besser werden. Ein Wettkampf ohne Fans ist aber richtig langweilig und macht bei weitem nicht so viel Spaß. Trotzdem gibt man natürlich alles und versucht das Beste herauszuholen. Jetzt freue ich mich auf die Staffel und den Massenstart.“

WEITERES PROGRAMM Weltcup Nove Mesto (CZE)
Freitag, 06.03., Sprint Herren, 17.30 Uhr
Samstag, 07.03.2020, Staffel Damen, 14.00 Uhr
Samstag, 07.03.2020, Staffel Herren, 17.00 Uhr
Sonntag, 08.03.2020, Massenstart Damen, 11.45 Uhr
Sonntag, 08.03.2020, Massenstart Herren, 13.45 Uhr

SKI ALPIN  05 März 2020 Graz

VERLETZUNGSPECH FÜR HÜTTER

Kein positives Ende nahm der gestrige Trainingstag auf der Reiteralm für Cornelia Hütter, die sich bei einer Riesenslalom-Einheit am linken Knie verletzte.

Bei einer MRT-Untersuchung in Altenmarkt wurde einen Riss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert. Die Steirerin wird noch heute Vormittag von Dr. Jürgen Mandl in Graz operiert. 

„Sicher ist die Diagnose sehr ernüchternd für mich und es ist schwer, dafür Worte zu finden. Ich muss es jetzt so nehmen wie es ist und werde mich der Herausforderung stellen. Für mich heißt es nun weiterkämpfen und meine Ziele vor Augen behalten,“ so die 27-Jährige Speed-Spezialistin.

VERBAND  05 März 2020 Frojach

DER ÖSV TRAUERT UM WALTER HUBMANN 

In der Nacht auf Donnerstag ist der langjährige Skitrainer Walter Hubmann nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Als ÖSV-Damen-Abfahrtstrainer führte der Steirer unter anderem 1997 „Speed-Queen“ Renate Götschl zu ihrem ersten WM-Titel sowie zum Gewinn der ersten Abfahrtskugel. 2001 wechselte Hubmann zu den ÖSV-Herren und feierte dort große Erfolge mit Stephan Eberharter, Hermann Maier oder auch Hans Knauß.

Der 61-jährige Murtaler galt als „Ski-Weltenbummler“. Nach seiner erfolgreichen Tätigkeit im Österreichischen Skiverband war er vier Jahre im kroatischen Verband als Abfahrtschef tätig und hatte Anteil daran, dass Ivica Kostelic den Gesamtweltcup gewann. Weitere Stationen von Hubmann waren Bulgarien, die Schweiz, Ungarn und Georgien.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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