Pkw-Lenker wollte vor Polizei flüchten. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Braunau

Am 22. Februar 2020 Uhr gingen gegen 20:25 Uhr in der Landesleitzentrale der Polizei mehrere Anrufe wegen der verdächtigen Fahrweise eines Pkw ein. Das Fahrzeug konnte schließlich im Stadtgebiet Braunau lokalisiert werden. Beim Versuch den Pkw anzuhalten, raste dieser Richtung Ranshofen davon, wobei er vorerst verloren wurde. Durch Zeugenanrufe wurde weiter bekannt, dass der Pkw im Siedlungsgebiet in Ranshofen abgestellt wurde und vier Insassen in unterschiedliche Richtungen flüchteten. Bei der eingeleiteten Fahndung konnten alle vier Pkw-Insassen angehalten werden. Da sämtliche Personen vorerst keine Angaben zur Identität, sowie zum Fluchtgrund und Lenker tätigten, wurde das Fahrzeug durchsucht. Eine offene Spirituosenflasche, mehrere mit Alkohol gefüllte Pappbecher und eine größere Menge an Bargeld wurden dabei gefunden. Schlussendlich wurde der Lenker, ein 30-jähriger aus Deutschland ermittelt. Ein Alkotest ergab einen Wert von 0,58 Promille. Er zeigte sich geständig, den Pkw in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustand sowie ohne gültige Lenkberechtigung gelenkt zu haben.

Pkw geriet ins Schleudern

Landesverkehrsabteilung OÖ

Ein 54-jähriger rumänischer Staatsangehöriger fuhr am 22. Februar 2020 gegen 11:50 Uhr mit seinem Pkw auf der Innkreisautobahn A8 Richtung Suben. Bei Straßenkilometer 71,980 kam er zu weit nach rechts an den Fahrbahnrand, verriss sein Fahrzeug nach links und stieß frontal gegen die Betonmittelleitwand. Sein Wagen drehte sich dabei um die eigene Achse und stieß ein weiteres Mal mit dem Heck gegen die Betonmittelleitwand. Anschließend schleuderte er nach rechts über beide Fahrstreifen und kam schwer beschädigt in der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Die am Beifahrersitz mitfahrende 46-jährige Ehefrau des Lenkers wurde unbestimmten Grades verletzt und ins Krankenhaus Ried eingeliefert. Der 54-Jährige begab sich selbstständig ins Krankenhaus.

Brand in Wohneinrichtung – Nachtrag

Bezirk Ried

Die Brandstelle wurde von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ und dem Bezirksbrandermittler untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Brand in jenem Bereich seinen Ursprung hatte, in dem mehrere elektronische Geräte an das Stromnetz angeschlossen waren. Von welchem Gerät genau, konnte aufgrund des Zerstörungsgrades nicht eindeutig festgestellt werden.

Ursprüngliche Presseaussendung vom 22.2.2020
Am 21. Februar 2020 gegen 15:40 Uhr kam es in einem Kellerabteil einer betreuten Wohnanlage in Geinberg zu einem Brand. Ein Hausbewohner, der den Brand bemerkte, versuchte noch mit einer Decke zu löschen. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der starken Rauchentwicklung musste er die Löschversuche jedoch ergebnislos abbrechen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Kellerabteil bereits in Vollbrand. Da das Stiegenhaus stark verraucht war, war die Evakuierung der teilweise stark betagten Hausbewohner nur mehr mittels Drehleiter über die Balkone möglich. Die Bewohner wurden vom Roten Kreuz und vom Notarzt betreut. Fünf Betroffene wurden mit leichten Verletzungen in die Krankenhäuser Ried und Braunau eingeliefert. Zur Ermittlung der noch unklaren Brandursache wurde ein Sachverständiger angefordert.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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