Villacher SV – LIWEST Black Wings 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

Tore: 1:0 Karlsson (9.), 1:1 Schofield (10.), 1:2 Schofield (14./PP), 1:3 Oleksy (31.), 2:3 Wolf (49.), 2:4 Florek (50.), 2:5 Brucker (59./EN); Strafminuten: 6 bzw 8;
Stadthalle Villach – 2900 Zuschauer
Referees: Gruber, Nikolic, Nedeljkovic, Schauer;

Revanche geglückt Linzer rupfen Villacher Adler

Dank einer geschlossen starken Mannschaftsleistung gelingt den LIWEST Black Wings die Revanche in Villach. Nach der 1:4-Niederlage vor zwei Tagen drehen die Linzer den Spieß um und bleiben in Kärnten mit 5:2 siegreich. Es ist der 500. Sieg des EHC in der Regular Season seit Bestehen der EBEL. Im ewigen Vergleich liegen die Stahlstädter nun wieder mit 66:65 Siege gegen den VSV voran. Die Chancen für ein Ticket im Play Off stehen nun äußerst gut.

Schofield mit dem Doppelpack

Die Black Wings spielen in der Villacher Stadthalle ein solides erstes Drittel, geraten aber zunächst in Rückstand. Nach einem unnötigen Scheibenverlust im Spielaufbau gelingt es den Oberösterreichern nicht sich zu befreien. DaSilva lässt sich nur wenige Meter vor dem Tor den Puck abluchsen, Karlsson lässt sich nicht zweimal bitten und bringt sein Team in der neunten Minute mit 1:0 in Front. Ein wahrlich vermeidbarer Treffer. Wohl auch etwas angestachelt von dem unnötigen Rückstand kontern die Stahlstädter postwendend. Schnell und geradlinig wird die Scheibe auf der rechten Seite ins Angriffsdrittel gebracht. Schlitzohr Umicevic verzögert geschickt und serviert Schofield punktgenau die Scheibe. Nur 97 Sekunden nach dem Gegentor besorgt der Kanadier mit seinem 190. Scorerpunkt im Dress der Linzer den Ausgleich. In der 13. Minute nimmt Villachs Wolf wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz. Zeit also, um die Powerplaystärke des EHC zur Geltung zu bringen. Nachdem Lebler mit der Backhand an Maxwell scheitert, reagiert abermals Schofield blitzschnell und staubt zum 2:1 für die Gäste ab. Die nicht unverdiente Führung, an der sich bis zum Ende des Drittels nichts mehr ändern sollte.

Starkes Forechecking der Linzer

Die Mannschaft von Head Coach Rowe lässt auch im Mittelabschnitt nicht locker und erarbeitet sich gleich zu Beginn gute Chancen. Umicevic und Lebler nach einem schnellen Konter scheitern am erneut starken Maxwell im Tor des VSV. Etwas später bleibt Florek im Zweikampf lästig und stibitzt sich im eigenen Drittel die Scheibe. Mit einem Pass in den Lauf von Kristler eröffnet sich die nächste Riesenchance für die Stahlstädter, doch wieder bleibt den Linzern der Torjubel im Halse stecken. Nicht so in der 31. Minute. Nach starkem Forechecking der Angriffsreihe kurvt Lebler um das VSV-Tor und zieht aus der Drehung ab. Oleksy ist noch an der Scheibe dran und sorgt mit seinem Premierentreffer für das 3:1 der Black Wings. Danach erhöhen die Hausherren die Intensität und erarbeiten sich wieder mehr Spielanteile. Bei manch heikler Situation kann sich Kickert, der heute wieder statt Glass das Tor hütet, mit starken Saves auszeichnen. Mit 22:15 liegen die „Adler“ zwar in der Schussstatistik nach zwei Dritteln voran, dennoch ist die Führung der Linzer verdient.

EHC bleibt stabil

Villach schaltet im Schlussdrittel nochmals einen Gang höher, bleibt aber vor dem Tor der Linzer zu ineffizient. Spätestens beim starken Kickert ist für die „Blau-Weißen“ Endstation. In der 49. Minute machen die Heimischen die Partie doch noch spannend. Bei Wolfs Distanzschuss verstellen die Draustädter dem Linzer Schlussmann die Sicht und plötzlich zappelt der Puck im Tor. Wie schon im Anfangsdrittel schlagen die Black Wings sofort zurück. Nur 54 Sekunden später wischt VSV-Goalie Maxwell bei einem Klärungsversuch über die Scheibe. Der Hartgummi prallt von seinem Schoner zurück. Florek ist zur Stelle und staubt ohne zu zögern zum 4:2 für den EHC ab. In den Schlussminuten baut die Daum- Truppe ein letztes Mal Druck auf, doch die Linzer bleiben kompakt und besorgen durch ein Empty Net-Tor den 5:2-Endstand. Brucker trifft mit einem schönen Backhand-Chip ins leere Tor. Es ist der dritte Treffer in Serie für den Linzer Angreifer. Durch das 5:2 schließen die Black Wings punktemäßig zu den Kärntnern wieder auf. Da Fehervar in Dornbirn verliert, beträgt der Vorsprung auf den ominösen Strich bereits acht Punkte.

Markus Schlacher (EC Panaceo VSV), Hunter Fejes (EHC Liwest Black Wings Linz), Tormann Brandon Maxwell (EC VSV), Eishockey, EHC Liwest Black Wings Linz vs EC VSV
Copyrightvermerk: EHC Liwest Black Wings Linz/Eisenbauer
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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