ÖSV Wintersportsplitter: MAYER TRIUMPHIERT IN KITZ

ÖSV-Doppelsieg auf der Streif durch Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr. Ex aequo Zweiter wurde Beat Feuz (SUI).

Ein Rennen bei dem sich die Superlativen überschlagen: erster ÖSV-Sieg bei der Abfahrt seit 2014, erster Doppelsieg für Österreich seit 2001, erster Sieg auf der Streif von Matthias Mayer, erster Abfahrts-Saisonsieg. Ein perfekter Tag für den ÖSV. Matthias Mayer legte einen Traumlauf hin und siegte in 1:55.59 Minuten. Wie schon gestern gab es zwei zweite Plätze: Vincent Kriechmayr und Beat Feuz (SUI) hatten 0,22 Sekunden Rückstand auf den Kärntner. Vor rund 50.000 begeisterten Zuschauern konnte der ÖSV ein bärenstarkes Teamergebnis feiern.

„Es ist unglaublich, es ist Kitzbühel, das Rennen der Rennen für einen Abfahrer. Ich war mir heute etwas unsicher im Ziel, weil Kjetil noch oben gestanden ist. Schwierig zu sagen, ob der Olympiasieg oder Kitzbühel höher einzuordnen ist. Ich denke der Stellenwert ist sehr ähnlich. Es war beziehungsweise ist einfach unglaublich schön.“

Matthias Mayer

„Meine Fahrt war sehr gut, Mothe war noch ein Stück besser. Die Physiotherapeuten haben einen super Job gemacht, ich habe an der Hand heute fast Nichts mehr gemerkt. Ich versuchte mich wieder mehr auf meine Stärken zu fokussieren und habe das letzte Hemd riskiert. Es ist mir super gelungen. Mothe hat es sich verdient!“

Vincent Kriechmayr

Neben Mayer und Kriechmayr konnten noch drei weitere ÖSV-Athleten in die Top 20 fahren. Max Franz wurde mit 1,07 Sek. Rückstand guter 15. Daniel Danklmaier belegte Rang 17 (+1,34 Sek.) und Christian Walder wurde 20 (+1,58 Sek.).

Stefan Babinsky wurde 32. (+2,40 Sek.) und Johannes Kröll belegte Platz 37 (+2,84 Sek.). Otmar Striedinger schied aus.

Morgen Sonntag steht zum Abschluss des 80. Hahnenkammrennes der Slalom auf dem Ganslernhang am Programm. Der erste Durchgang beginnt um 10:30 Uhr. Die Entscheidung fällt dann ab 13:30 Uhr. ORF1 überträgt live.

ERGEBNIS ABFAHRT

STADLOBER HOLT PODESTPLATZ IN OBERSTDORF

Teresa Stadlober lief beim 15 km Skiathlon in Oberstdorf sensationell auf den dritten Platz. In einem packenden Zielsprint fing die Radstädterin noch Ebba Anderson (SWE) um eine Zehntelsekunde ab. Stadlober war die einzige ÖSV Starterin. Der Sieg ging an die Norwegerin Therese Johaug.

Teresa Stadlober: „Ich bin überglücklich, dass es mit dem ersten Podestplatz in dieser Saison geklappt hat. Heute hat einfach alles gepasst, das Material war perfekt, die Strecke ist sehr anspruchsvoll, was mir sicherlich entgegen kommt, mit den schwierigen Anstiegen und die nicht ganz so schnellen Abfahrten. Auch taktisch bin ich gut gelaufen und habe mich in der Gruppe eher hinten aufgehalten, mit dem Wissen der schnellen Skating-Skier. Erst vorm höchsten Punkt ganz oben wurde in der letzten Runde das Tempo verschärft und ich konnte noch attackieren, um gemeinsam in die Abfahrt zu gehen. Im Zieleinlauf kam ich dann aus dem Windschatten und konnte noch an Ebba Anderson vorbeisprinten.“

ERGEBNIS SKIATHLON DAMEN OBERSTDORF (GER)

REISINGER IN BANSKO STARK

Die zweite Abfahrt in Bansko (BUL) ist geschlagen. Sie endet mit einem Dreifacherfolg für die italienischen Damen: Curtoni vor Bassino und Brignone. Die beste Österreicherin ist Elisabeth Reisinger auf Rang sieben. Ortlieb wird Achte. 

Nach dem gestrigen neunten Platz von Siebenhofer, wird heute Reisinger als Siebente beste Österreicherin. Für die Oberösterreicherin ist dies ihr bestes Weltcupresultat und kann sich sehr darüber freuen. 

„Ich freue mich natürlich über dieses Ergebnis riesig! Die hintere Nummer war heute, denke ich, kein Nachteil, weil das Licht besser wird und die Piste ist bei den vorderen Nummern genauso unruhig. Dass nach Zauchensee gleich noch ein Top-10 Platz herausschaut freut mich natürlich und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so weiter geht.“ Elisabteh Reisinger

Nina Ortlieb bewies auch schon bei den vergangenen Rennen ihre super Form in dieser Saison, so auch heute wieder. Als zweitbeste Österreicherin wird sie Achte und sammelt damit wertvolle Weltcuppunkte. 

„Heute konnte ich eine gute Leistung zeigen, hatte zwei Fehler dabei, da wären noch ein paar Zehntel drinnen gewesen, aber der achte Platz ist natürlich ein tolles Ergebnis, dennoch ist noch Luft nach oben. Heute hat man einfach gesehen, dass zwei Fehler zu viel für ganz vorne sind und ich denke, mit einem gewissen Risiko kann man dann auch ganz vorne landen, aber die Fehler darf ich dazu nicht mehr einbauen.“ Nina Ortlieb

Siebenhofer und Tippler komplettieren die Top-15 mit den Rängen 12 und 13. Die angeschlagene Schmidhofer wird 24. und holt damit noch ein paar Weltcuppunkte. Veith und Venier reihen sich auf den Plätzen 22 und 23 ein.       

ENDERGEBNIS

Chiara Hölzl siegt in Rasnov (ROU) und übernimmt Weltcup-Führung

Die Siegesserie der ÖSV-Skispringerinnen ist um ein Kapitel reicher. Chiara Hölzl gewinnt am Samstag beim Weltcup-Springen in Rasnov (ROU). Katharina Althaus (GER) wird Zweite. Auf dem dritten Platz landet mit Eva Pinkelnig eine weitere Österreicherin.

Auch den übrigen ÖSV-Damen gelingen erfreuliche Resultate: Daniela Iraschko-Stolz wird Achte und Jacqueline Seifriedsberger Zehnte. Lisa Eder landet auf dem 25. Platz und macht ebenfalls Weltcup-Punkte.

Da die bisherige Weltcup-Führende Maren Lundby (NOR) diesmal nur Fünfte wird, ist die Salzburgerin Chiara Hölzl beim morgigen, zweiten Einzelbewerb in Rumänien (13:00 Uhr MEZ) erstmals mit dem gelben Trikot am Start. Sie hat die Führung im Gesamtweltcup mit einem Punkt Vorsprung auf ihre Teamkollegin Eva Pinkelnig übernommen. Maren Lundby rutscht aktuell mit 15 Punkten Rückstand auf den dritten Platz.

***OT Chiara Hölzl: „Der erste Sprung war schon in Ordnung, aber der zweite war dann eine richtige Rakete. Da hat alles gepasst. Natürlich ist es ein Traum jeder Springerin, auch einmal das Gelbe Trikot anzuziehen. Aber wirklich wichtig ist es erst am Ende der Saison. Momentan liegen wir alle so eng beieinander, da muss alles zusammenpassen.“

Ergebnis Rasnov (25.1.2020)
 https://oesv.info/media2/presse/71b45053635d83e2.pdf

Duo Eder/Hauser holt Podestplatz in Pokljuka

Simon Eder und Lisa Hauser haben bei der Single-Mixed-Staffel in Pokljuka (SLO) mit Rang drei für den zweiten österreichischen Podestplatz in dieser Saison gesorgt. Das rot-weiss-rote Biathlon-Duo musste sich mit sechs Nachladern und ohne Strafrunde nur Frankreich und Estland geschlagen geben. Der Rückstand auf das französische Sieger-Duett Emilien Jacquelin und Anais Bescond (5 Nachlader) betrug 12,1 Sekunden.

RENNVERLAUF: Startläufer Simon Eder musste in seinem ersten Turn jeweils einmal nachladen und übergab im 26 Nationen umfassenden Starterfeld als Sechster (+13,5 sec.) an Lisa Hauser. Die Tirolerin benötigte im ersten Teil des Rennens drei Zusatzpatronen, konnte aber Rang sechs (+24,3 sec.) halten. Mit zwei fehlerlosen Serien brachte Eder Österreich dann erstmals auf Podestkurs. Der Salzburger übergab vor dem Finale als Dritter (+23,7 sec.) an seine ÖSV-Teamkollegin. Hauser konnte sich mit einer schnellen, fehlerlosen Liegendserie bis auf sechs Sekunden auf die führende Französin heranarbeiten. Nach einem Nachlader im Stehendanschlag fiel die Entscheidung um die Podestplätze in der Loipe. Hinter Frankreich kämpften Österreich, Estland und Kanada um die Ränge zwei und drei. Hauser konnte die Kanadierin Emma Lunder in Schach halten und überquerte 6,2 Sekunden hinter der Estin Regina Oja als Dritte die Ziellinie.

STIMMEN:

Simon Eder: „Das war ein richtig starkes Rennen, ich hatte auch super schnelle Ski. Wir waren von Anfang an immer eng dabei. Am Ende auf dem Podest zu stehen, ist wunderschön. Was früher fast schon selbstverständlich war, ist derzeit als unglaubliche Leistung anzusehen. Das taugt uns brutal und ist kurz vor der WM wichtig für die ganze Mannschaft.“

Lisa Hauser: „Es ist nicht mehr so selbstverständlich, dass wir es auf das Podium schaffen. Umso schöner, dass es uns heute wieder gelungen ist. Ein dritter Platz hat uns in unserer Single-Mixed-Sammlung eh noch gefehlt. Die letzte Runde war brutal anspruchsvoll, denn der Anstieg ist extrem lang. Die Estin war auf der Schlussrunde einfach stärker, aber Gott sei Dank hat es für das Podest gereicht.“

Weiteres PROGRAMM Weltcup Pokljuka (SLO)
Samstag, 25.01., Mixed-Staffel, 15.00 Uhr (Leitner, Landertinger, Schwaiger, Innerhofer)
Sonntag, 26.01., Massenstart Herren, 12.15 Uhr (mit Eberhard, Eder)
Sonntag, 26.01., Massenstart Damen, 15.00 Uhr (mit Hauser)


Adam Kappacher bei erstem Rennen in Idre Fjäll als Sechster bester Österreicher
*** Zehnte Plätze für Thomas Mayrpeter und Andrea Limbacher ***



Drei Top-Ten-Plätze hat das ÖSV-Team am Samstag beim ersten von zwei Weltcuprennen an diesem Wochenende im schwedischen Idre Fjäll geholt. Für das beste Resultat aus rot-weiß-roter Sicht sorgte der Salzburger Adam Kappacher, der als Zweiter des kleinen Finales im Endklassement auf Rang sechs landete. Der Oberösterreicher Thomas Mayrpeter belegte ebenso Platz zehn wie seine Landsfrau Andrea Limbacher bei den Damen.
 
Adam Kappacher, für den in Idre Fjäll bereits zwei vierte Ränge (2017, 2019) zu Buche stehen, präsentierte sich auf dem anspruchsvollen Kurs erneut in guter Form und entschied sowohl seinen Achtelfinal- als auch seinen Viertelfinal-Heat für sich. In der Vorschlussrunde erwischte der 26-Jährige im Kampf um den Finaleinzug mit Brady Leman ein Element auf der langen Zielgeraden nicht optimal und musste den Kanadier ziehen lassen. Auch im kleinen Finale lieferten einander Kappacher und Daniel Bohnacker ein enges Duell, das am Ende knapp an den Deutschen ging.

„In den ersten beiden Läufen habe ich alle Elemente wirklich optimal getroffen, was mir im Semifinale gegen Brady Leman nicht mehr ganz so gut gelungen ist. Auch gegen Daniel Bohnacher habe ich auf der Zielgeraden alles versucht, um ihn noch zu überholen, aber er hat seine Position gut verteidigt. Ich fühle mich gut und werde morgen den nächsten Anlauf auf einen Stockerlplatz nehmen“, sagte Adam Kappacher.

Eine fulminante Aufholjagd legte im Achtelfinale Thomas Mayrpeter hin, der nach Problemen am Start weit zurücklag, dann aber den Turbo zündete und sich auf der Zielgeraden von Platz vier noch auf Rang zwei verbesserte. „Ich bin im Achtelfinale am Start ausgerutscht und war deshalb weit zurück. Ich habe mich dann im Windschatten aber wieder ‚angesaugt‘ und bin noch an zwei Gegnern vorbeigefahren. Im Viertelfinale habe ich diese Passage nicht mehr ganz so gut erwischt. Ich bin mit dem zehnten Platz aber trotzdem sehr zufrieden, nachdem es in den letzten Rennen für mich nicht so gut gelaufen ist“, meinte Thomas Mayrpeter. Der Tiroler Christoph Wahrstötter (20.) und der Oberösterreicher Johannes Rohrweck (21.) wurden in ihrem Achtelfinale jeweils Laufdritter. Der Schweizer Ryan Regez feierte vor Brady Leman und dem Franzosen Francois Place seinen zweiten Saisonsieg nach dem Erfolg Mitte Dezember im Montafon.

Bei den Damen fuhren Andrea Limbacher und Katrin Ofner (11.) in ihren Viertelfinal-Heats jeweils auf Rang drei. Der Sieg ging an die Schweizerin Fanny Smith vor der schwedischen Lokalmatadorin Sandra Näslund und der Kanadierin Brittany Phelan.

*** Das weitere Programm beim Skicross-Weltcup in Idre Fjäll (SWE): ***

Sonntag, 26.01.2020 (2. Rennen):
11.00 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 32 Herren

*** TV-Hinweis: ***

Die ORF-TVthek überträgt den Skicross-Weltcup in Idre Fjäll (SWE) am Sonntag, 26.01.2020, ab 10.55 Uhr LIVE. ORF SPORT+ zeigt das Rennen ab 12.05 Uhr ebenfalls LIVE!

CoC Rena | ÖSV-Athletinnen und Athleten schrammen am Podest vorbei



Heute Samstag fand das erste von zwei Continentalcup-Rennen in Rena (NOR) statt. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren schrammten die ÖSV-Athleten am Podium vorbei. 

Paul Gerstgraser lief bei norwegischen Dreifachsieg durch Jakob Eiksund Saethre, Sindre Ure Soetvik und Lars Ivar Skaarset vom 15. Platz nach dem Springen noch auf den vierten Gesamtrang vor. Den Salzburger trennten über die 10 Kilometer dabei 17,7 Sekunden von der Spitze. Ebenso Samuel Mraz schaffte als 10. noch den Sprung in die Top Ten.

***Ergebnis Herren:*** 
http://medias4.fis-ski.com/pdf/2020/NK/4174/2020NK4174ROF.pdf

Bei den Damen landete Sigrun Kleinrath als beste Österreicherin auf Platz 5. Der Sieg geht an Marie Leinan Lund (NOR) vor den beiden Russinnen Alexandra Glazunova und Stefaniya Nadymova. Kleinrath lag bei ihrem Continentalcup – Debüt nach dem Springen schon auf Platz 5. Dabei zeigte die Oberösterreicherin, die zugleich mit 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin des Starterfeldes ist, den mit Abstand weitesten Sprung des Tages. Mit einer Weite von 107,5 Metern sprang sie um 4,5 Meter weiter als die Zweitweiteste des Feldes, Stefaniya Nadymova. Kleinrath konnte ihre Platzierung im anschließenden Langlaufrennen über die fünf Kilometer halten und schaffte so ihr bisher bestes Karriereergebnis. 

***Ergebnis Damen:***
http://medias4.fis-ski.com/pdf/2020/NK/4176/2020NK4176ROF.pdf

Andreas Prommegger triumphiert bei Parallelslalom in Piancavallo


*** 20. Weltcupsieg und 50. Podestplatz für den Salzburger ***

Andreas Prommegger hat am Samstag mit einem Erfolg im großen Finale über den Italiener Roland Fischnaller den Weltcup-Parallelslalom in Piancavallo (ITA) gewonnen. Der Salzburger durfte sich nicht nur über seinen 20. Weltcupsieg (19 Einzel, 1 Team), sondern auch über den 50. Podestplatz (44 Einzel, 6 Team) in seiner Karriere freuen. Mit dem zweiten Saisontriumph im Parallelslalom nach Bannoye (RUS) Anfang Dezember hat Prommegger mit 2.260 Punkten auch die Führung im PSL-Weltcup vor Fischnaller (1.750) übernommen. Bei den Damen war die Kärntnerin Daniela Ulbing als Fünfte beste Österreicherin.

Nach Platz drei in der Qualifikation schaltete Prommegger im 16er-Finale zunächst die beiden Italiener Mirko Felicetti (+0,43) und Gastein-Sieger Daniele Bagozza (+0,28) aus, ehe er im Semifinale auch den Deutschen Stefan Baumeister um zwei Hundertstelsekunden in die Knie zwang. Im Duell zweier 39-jähriger Routiniers setzte sich Prommegger letztlich im großen Finale auch gegen Fischnaller um 0,30 Sekunden durch. Rang drei ging an Baumeister.

„Es waren heute einige brenzlige Situationen dabei. Im zweiten Quali-Lauf war die Piste schon ziemlich mitgenommen, und im Achtelfinale hat es mich im oberen Teil komplett verdreht, aber zum Glück bin ich noch irgendwie stehen geblieben. Im Semifinale gegen Stefan Baumeister war eine ‚Rakete‘ notwendig, um zu gewinnen, und auch im großen Finale gegen ‚Fisch‘ (Roland Fischnaller, Anm.) ist mir alles aufgegangen. 20 Weltcupsiege und 50 Podestplätze sind Zahlen, auf die ich sehr stolz bin. Das macht den heutigen Erfolg noch spezieller“, freute sich Andreas Prommegger.

Der Kärntner Alexander Payer musste sich nach einem Auftaktsieg über Edwin Coratti (ITA) im Viertelfinale Fischnaller beugen und wurde als zweitbester Österreicher Siebenter. Der Steirer Sebastian Kislinger reihte sich an der 15. Stelle ein. Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Herren: 31. Fabian Obmann, 33. Benjamin Karl, 34. Arvid Auner, 38. Aron Juritz. Lukas Mathies musste krankheitsbedingt auf einen Start verzichten.

Bei den Damen hielt Daniela Ulbing nach einem Erstrundenerfolg über Tsubaki Miki (JPN) auch das Viertelfinale gegen die spätere Siegerin Julie Zogg (SUI) lange offen. Kurz vor dem Ziel kam die Kärntnerin jedoch nicht mehr von der Kante und erreichte deshalb das nächste Tor nicht. „Der erste Quali-Run war noch ziemlich bescheiden, doch alle anderen Läufe waren heute okay. Gegen Julie Zogg wollte ich im Finish noch etwas nachlegen, aber leider habe ich das nicht ganz durchziehen können“, bilanzierte Daniela Ulbing.

Claudia Riegler musste sich im Achtelfinale der Slowenin Gloria Kotnik geschlagen geben und wurde Zehnte. Jemima Juritz landete nach ihrem Auftakt-Aus gegen Ramona Hofmeister (GER) auf Rang 14. Sabine Schöffmann verpasste als 19. der Qualifikation den Sprung in das 16er-Finale. Zogg gab im großen Finale der Deutschen Selina Jörg das Nachsehen, Hofmeister wurde Dritte.

*** Das weitere Programm beim Parallel-Weltcup in Piancavallo (ITA): ***

Sonntag, 26.01.2020:
14.00 Uhr: Mixed-Team-PSL

*** TV-Hinweis: ***

Die ORF-TVthek überträgt den Mixed-Teambewerb in Piancavallo (ITA) am Sonntag, 26.01.2020, ab 13.55 Uhr LIVE! ORF SPORT+ zeigt das Rennen ab 14.30 Uhr ebenfalls LIVE!

ÖSV-Mixed-Staffel auf Rang sieben



Österreichs Biathlon-Mixed-Staffel in der Besetzung Felix Leitner, Dominik Landertinger, Dunja Zdouc und Katharina Innerhofer landete beim Weltcup in Pokljuka (SLO) mit zehn Nachladern und einer Strafrunde Rang auf Rang sieben.

Der Sieg ging wie im vorangegangenen Single-Mixed-Rennen an Frankreich. Das Quartett Quentin Fillot-Maillet, Simon Desthieux, Justine Braisaz und Julia Simon setzte sich ohne Strafrunde (acht Nachlader) souverän vor der Konkurrenz Norwegen (+40,6 sec.) und Deutschland (+1:01.4 min.) durch. Der Rückstand von Österreich betrug 2:01,1 Minuten.

RENNVERLAUF: Startläufer Felix Leitner musste nach turbulentem Beginn (Stockbruch) nur im Liegendschießen einmal nachladen. So konnte sich der Tiroler bis zum Wechsel vom Ende des Feldes noch auf Rang fünf (+29.5 sec.) vorarbeiten. Sein Tiroler Landsmann Dominik Landertinger benötigte insgesamt zwei Zusatzpatronen und brachte Österreich dank starker Schlussrunde zur Halbzeit des Rennens auf Rang vier (1:06,5 min.). Die Kärntnerin Dunja Zdouc, die ebenfalls zweimal nachladen musste, verlor drei Positionen, hielt den Rückstand (1:30 min.) allerdings in Grenzen. So ging Schlussläuferin Katharina Innerhofer als Siebente in die Loipe. Nach zwei Nachladern liegend musste die Salzburgerin im Stehendanschlag eine Strafrunde in Kauf nehmen. So blieb es am Ende beim siebten Platz, der Rückstand auf Frankreich betrug 2:01,1 Minuten.

STIMMEN:

Felix Leitner: „Der Start war unglaublich hektisch, dann hatte ich auch noch einen Stockbruch. Zum Glück hatte Luggi (Trainer Gredler, Anm.) gleich einen Stecken parat. Trotzdem war ich ganz hinten im Feld. Aber ich bin ruhig geblieben. Nach dem Liegendschießen konnte ich mich von Rang 17 mit voller Attacke in der Loipe sehr gut nach vorne arbeiten. Auch das Stehendschießen und die Schlussrunde waren super. Es hat heute richtig Spaß gemacht.“

Dominik Landertinger: „Das Rennen hat gut gepasst. Zwei Nachlader, vor allem jener im Liegendschießen, hätten aber nicht sein müssen. In der Loipe habe ich mich von Anfang an gut gefühlt und hatte auch super Material.“

Dunja Zdouc: „Das war ein solides Rennen. Ich habe in der ersten Runde geschaut, dass ich es nicht zu schnell angehe. Das Liegendschießen war perfekt, stehend habe ich die Nachlader zum Glück ohne Probleme versenkt.“

Katharina Innerhofer: „Momentan habe ich für mein Stehendschießen keine Worte, es funktioniert einfach überhaupt nicht. Jetzt muss ich in den Wochen bis zur WM konsequent arbeiten, damit ich auch stehend die Scheiben wieder treffe. Läuferisch passt es gut, ich fühle mich in der Loipe zurzeit richtig wohl.“

Weiteres PROGRAMM Weltcup Pokljuka (SLO)
Sonntag, 26.01., Massenstart Herren, 12.15 Uhr (mit Eberhard, Eder)
Sonntag, 26.01., Massenstart Damen, 15.00 Uhr (mit Hauser)

Österreich im Teambewerb von Oberstdorf auf Platz 4


***Norwegen siegt souverän vor Deutschland und Japan****

Heute Samstag ging in Oberstdorf (GER) mit einem Teamwettkampf der erste Test für die WM 2021 über die Bühne. Und den konnte Norwegen mit einem Vorsprung von nicht weniger als 1min 34,3sek vor Deutschland für sich entscheiden. Auf Platz 3 landete Japan (+2min 50,4sek)

Mit Lukas Greiderer, Martin Fritz, Franz-Josef Rehrl und Bernhard Gruber stellten vier Athleten das rot-weiß rote Team. Für jeden von ihnen galt es einen Sprung und nacheinander 5 Kilometer zu bewältigen. Auf der Schanze bot sich ein ähnliches Bild wie schon die letzten Wettkämpfe, Team Norwegen dominierte den Sprungdurchgang. Jens Luraas Oftebro, Espen Bjoernstad, Joergen Graabak und Jarl Magnus Riiber hatten mit vier guten Sprüngen bereits 1min 27sek Vorsprung auf das zweitplatzierte ÖSV-Quartett. Auf Platz 3 folgte Japan auf die Loipe (+1min 33sek), als Vierter starteten die Lokalmatadore aus Deutschland ins Rennen (+1min 46sek).

Startläufer Lukas Greiderer spulte seine 5 Kilometer runter und übergab an Bernhard Gruber als Zweiter mit gut 5 Sekunden Vorsprung auf Japan und Deutschland. Der Bad Hofgasteiner erwischte dann auf der Loipe jedoch einen rabenschwarzen Tag. Er verlor auf Deutschland fast zwei Minuten, auf Japan hatte das ÖSV-Team bei der Übergabe 1min 13 Sekunden Rückstand. Franz-Josef Rehrl und Martin Fritz konnten den Rückstand auf Japan zwar verkleinern, jedoch keine Platzierung mehr gutmachen. Schlussendlich resultierte der vierte Platz und 3min 29,8sek in der Endabrechnung. 

***Cheftrainer Christoph Eugen:*** „Der Sprungdurchgang war nicht schlecht, jedoch hatte jeder noch etwas Luft nach oben. Die Ausgangsposition fürs Langlaufrennen war ok, leider hatte Berni (Gruber, Anm.) einen Einbruch auf der Loipe. Damit war das Rennen ums Podium für uns mehr oder weniger gelaufen. Offenbar ist er nicht ganz fit, obwohl die Trainingsleistungen in der letzten Zeit gut waren und er sich auch sehr gut fühlte. Wir werden ihn jetzt auf jeden Fall rausnehmen und im eine Pause geben. Gratulation an das norwegische Team, die heute wieder sehr souverän waren.“

Morgen Sonntag findet in Oberstdorf ein Einzelwettkampf auf der Großschanze statt. 

Österreicher beim Teambewerb in Zakopane (POL) Sechste



Österreichs Skispringer Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Daniel Huber und Stefan Kraft haben beim Teambewerb in Zakopane (POL) den sechsten Platz belegt. Der Sieg ging an das Team aus Deutschland vor Norwegen und Slowenien. In den zwei bisherigen Teambewerben der laufenden Saison hat Österreich die Plätze eins und zwei belegt, insofern blieben die österreichischen Skispringer diesmal in Polen hinter den Erwartungen zurück.

Der weiteste Sprung des Tages gelang dem Japaner Yukiya Sato. Mit 147 Metern verbesserte er den Schanzenrekord um nicht weniger als vier Meter. Im Nationen-Cup behält Österreich dennoch weiter die Führung vor Norwegen und Deutschland. Am morgigen Sonntag (16:00 Uhr MEZ) findet ein Einzelbewerb statt. 

OT Cheftrainer Andreas Felder: „Das war heute absolut nicht unser Tag. Wir haben uns mehr erwartet. Es hat allerdings so angefangen, dass wir uns bis Mittag gar nicht sicher waren, ob Stefan Kraft heute springen kann, weil er sich gestern nach der Quali das Kreuz verrissen hat. Die Mannschaftsleistung war nicht so schlecht, aber auch nicht gut genug. Die anderen Nationen sind einfach sehr gut gesprungen.“

OT Stefan Kraft: „Wir sind mit dem sechsten Platz sicher nicht zufrieden. Ein Stockerl wäre schon dringewesen. Ich habe gestern Abend noch ewig therapiert, nachdem ich mich blöderweise in der Kabine verrissen habe. Aber unser Physio und die Ärzte haben einen super Job gemacht. Wir haben alles probiert. Es war heute sehr viel besser. Ich habe entschieden, dass ich springen kann. Es hat auch gepasst, aber die Vorbereitung war einfach nicht ideal. Morgen will ich nochmal alles herausholen.“

Julian Lüftner bei erstem SBX-Weltcup in Big White als Fünfter bester Österreicher


*** Anna Gasser landet bei X-Games in Aspen im Slopestyle auf Platz sechs ***

Mit den Rängen fünf, sechs und sieben durch Julian Lüftner, Alessandro Hämmerle und Lukas Pachner haben die ÖSV-Snowboardcrosser für ein gutes mannschaftliches Resultat beim ersten Weltcuprennen an diesem Wochenende im kanadischen Big White gesorgt. Der amtierende SBX-Weltcupsieger Hämmerle war im Semifinale schon auf Finalkurs gelegen, wurde aber nach komfortabler Führung noch vom späteren Sieger Omar Visintin (ITA) und im Fotofinish auch noch vom Schweizer Kalle Koblet abgefangen. Im kleinen Finale gab das Zielfoto dann zugunsten von Lüftner den Ausschlag, der damit als Fünfter bester Österreicher wurde.

Jakob Dusek (13.) und David Pickl (15.) ließen ebenfalls ihr Können aufblitzen, die beiden ÖSV-Youngsters wurden jedoch von Stürzen im Viertelfinale gestoppt. Für Sebastian Jud (22.) war im Achtelfinale Endstation. Omar Visintin feierte vor dem kanadischen Lokalmatador Eliot Grondin und dem US-Amerikaner Alex Deibold seinen fünften Weltcup-Einzelsieg. Mit dem sechsten Tagesrang übernahm Alessandro Hämmerle mit 1.760 Punkten vor Visintin (1.690) die Führung im SBX-Weltcup.

Bei den Damen gab es durch Michela Moioli, die vor der Australierin Belle Brockhoff und ihrer Teamkollegin Raffaella Brutto gewann, ebenfalls einen italienischen Sieg. Katharina Neussner, die einzige Österreicherin im Damen-Feld, landete auf Rang 15. Am morgigen Sonntag wird mit Beginn um 20.30 Uhr MEZ ein zweites Weltcuprennen in Big White ausgetragen (ORF SPORT+ überträgt ab 20.15 Uhr LIVE).

*** Anna Gasser bei X-Games Slopestyle-Sechste ***

Anna Gasser wurde am Samstag im Slopestyle-Bewerb der X-Games in Aspen (USA) Sechste. Die Kärntnerin war nach ihrem schweren Sturz im Big Air am Donnerstagabend nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und konnte deshalb auch nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Der Sieg ging an die zweifache Slopestyle-Olympiasiegerin Jamie Anderson (USA) vor der Kanadierin Laurie Blouin und der Japanerin Kokomo Murase.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV