ÖSV – Wintersportsplitter: MAYER ZWEITER IM KITZ SUPER-G

Der Sieg ging an den Norweger Kjetil Jansrud. 

Ein wahres Skispektakel bekamen die Fans beim Super-G in Kitzbühel zu sehen. Matthias Mayer konnte mit einem tollen Lauf den zweiten Platz holen. Diesen muss er sich mit dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde teilen. Den Sieg holte sich Kjetil Jansrud, der 16 Hundertstel Vorsprung auf das Duo aufweisen konnte. Vincent Kriechmayr passierten zwei kleinere Fehler und er belegte am Ende den sechsten Rang mit 0,79 Sekunden Rückstand.

„Ich habe es richtig genossen. Jeder erwartet sich in Kitzbühel ein Podest und es ist einfach cool, wenn man mit einem grünen Licht im Ziel abschwingen kann. Die Fahrt von Jansrud war extrem stark. Vielleicht wäre über den Hausberg noch etwas drinnen gewesen, aber im Großen und Ganzen war es eine super Fahrt. Ich habe von oben bis unten voll attackiert. Es ist unglaublich.“

Matthias Mayer

„Ich habe zwei Fehler gemacht, das erklärt den Rückstand, aber der Grundspeed war ganz ok.“

Vincent Kriechmayr

Mit der hohen Startnummer 37 ging Daniel Danklmaier ins Rennen und ihm gelang ein toller Lauf. Mit 1,22 Sekunden Rückstand wurde er starker 12. Christian Walder, der mit Startnummer zwei ins Rennen gegangen ist, mit 1,55 Sekunden Rückstand 18. Max Franz hatte 1,73 Sekunden Rückstand auf den Sieger und belegte damit Rang 24. Stefan Babinsky wurde 38. (+2,17 Sek.). Otmar Striedinger und Johannes Kröll schieden leider aus.

ERGEBNIS SUPER-G

ÖSV-Team holt 13 von 18 möglichen „Finaltickets“ für Weltcup-Weekend in Idre Fjäll


*** Winkler und Berthold fahren bei Europacup in Villars auf das Podium ***

Andrea Limbacher (10./8.) und Katrin Ofner (12./12.) bei den Damen sowie Thomas Mayrpeter (10./17.), Christoph Wahrstötter (12./8.), Johannes Rohrweck (14./5.) und Adam Kappacher (26./28.) bei den Herren haben sich am Freitag jeweils für beide Skicross-Weltcuprennen an diesem Wochenende im schwedischen Idre Fjäll qualifiziert. Dazu ist in der Entscheidung am Sonntag auch noch Johannes Aujesky (32.) mit dabei, der den Einzug in das 32er-Finale am Samstag als Qualifikations-44. jedoch verpasst hat. Damit hat das ÖSV-Team 13 von 18 möglichen „Finaltickets“ für das Weltcup-Weekend geholt.

Daniel Traxler (34./44.), der im Vorjahr in Schweden als Zweiter und Dritter zweimal auf das Podium gefahren war, und Sandro Siebenhofer (45./43.), der im Trainingslauf vor den beiden Qualifikationen noch Bestzeit erzielt hatte, sind am Wochenende hingegen gänzlich zum Zuschauen verurteilt.

*** Zwei ÖSV-Podestplätze bei Europacup in Villars ***

Beim Europacuprennen in Villars (SUI) fuhren der Steirer Robert Winkler und der Vorarlberger Frederic Berthold auf die Ränge zwei und drei. Der Sieg ging an den Schweizer Lokalmatador Gil Martin. Der Salzburger Oliver Vierthaler als Fünfter und der Oberösterreicher Marcus Plank als Achter landeten ebenfalls in den Top Ten. Beste ÖSV-Dame war die Oberösterreicherin Christina Födermayr als Achte, die Steirerin Lisa Eisenbeitl klassierte sich auf Rang 13.

*** Das weitere Programm beim Skicross-Weltcup in Idre Fjäll (SWE): ***

Samstag, 25.01.2020 (1. Rennen):
11.00 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 32 Herren

Sonntag, 26.01.2020 (2. Rennen):
11.00 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 32 Herren

*** TV-Hinweis: ***

Die ORF-TVthek überträgt den Skicross-Weltcup in Idre Fjäll (SWE) am Samstag, 25.01.2020, und am Sonntag, 26.01.2020, ab 10.55 Uhr jeweils LIVE. ORF SPORT+ zeigt die Rennen am Samstag ab 10.55 Uhr und am Sonntag ab 12.05 Uhr ebenfalls LIVE!

Hauser holt Rang sieben im Einzel | Vier Österreicherinnen in den Punkterängen

Lisa Hauser hat beim 15 km Weltcup-Einzelbewerb in Pokljuka (SLO) mit Rang sieben ihr bestes Saisonergebnis erzielt. Die 26-jährige Tirolerin musste beim ersten Liegendschießen eine Strafminute in Kauf nehmen, traf im weiteren Verlauf des Rennens aber alle Scheiben. Im Ziel wies Hauser 2:53,2 Minuten Rückstand auf die Siegerin Denise Herrmann auf. Die Deutsche feierte mit zwanzig Volltreffern vor der Schwedin Hanna Öberg (+59,2 sec./1 Fehler) und der Französin Anais Bescond (+1:15,7 min./0 Fehler) ihren fünften Weltcuperfolg.

Lisa Hauser: „Schön, dass ich mich durch den Fehler im ersten Schießen nicht drausbringen hab‘ lassen. Ein Fehler im Einzel ist oft schon zuviel, deshalb bin ich glücklich, dass ich danach dreimal die Null bringen konnte. Läuferisch war es ganz in Ordnung. Ich habe versucht nicht zu schnell anzufangen, denn die Strecke in Pokljuka ist sehr hart. Ich glaube, meine Renneinteilung hat sehr gut gepasst.“

Neben Hauser zeigten zwei weitere Österreicherinnen starke Leistungen. Julia Schwaiger wurde mit einer Strafminute 19. (bestes Saisonergebnis), ihre Salzburger Landsfrau Christina Rieder durfte sich nach makelloser Schießleistung über Rang 21 und damit ihr bestes Weltcupergebnis freuen. Katharina Innerhofer zeigte in der Loipe erneut eine tolle Vorstellung (drittschnellste Schlussrunde), nach fünf Fehlern (alle im Stehendschießen) musste sie sich aber mit Rang 33 begnügen. Dunja Zdouc (4 Fehler) wurde 61.

Weiteres PROGRAMM Weltcup Pokljuka (SLO)
Samstag, 25.01., Single-Mixed-Staffel, 13.15 Uhr
Samstag, 25.01., Mixed-Staffel, 15.00 Uhr
Sonntag, 26.01., Massenstart Herren, 12.15 Uhr
Sonntag, 26.01., Massenstart Damen, 15.00 Uhr

SPEEDDAMEN IN BANSKO ABGESCHLAGEN 

Das Speedwochenende in Bansko (BUL) beginnt für die Speeddamen nicht gut. Ramona Siebenhofer ist die einzige, die sich unter den Top-10 platzieren konnte. Der Sieg geht an die Amerikanerin Shiffirn, vor Brignone (ITA) und Hählen (SUI). 

Die erste Abfahrt in Bansko wird von vielen Ausfällen überschattet. Tippler, Ortlieb und Reisinger konnten ihre Fahrt nicht beenden, alle drei blieben aber unverletzt. Nicole Schmidhofer musste krankheitsbedingt auf einen Start beim heutigen Rennen verzichten. Die riesentorlauf-ähnlich gestreckte Abfahrt kam den Technikspezialistinnen zu Gute und so trennen 00.18 Sekunden Shiffrin von Brignone. Die Drittplatzierte Hählen schaffte in diesem Rennen ihren ersten Podestplatz im Weltcup.

Beste Österreicherin wurde die Steirerin Ramona Siebenhofer. Sie wird mit einem Rückstand von 1.70 Sekunden Neunte und ist somit auch die einzige, die sich unter den Top-10 platzieren konnte. 

„Es ist irrsinnig zach zu fahren und ich habe mich nicht so schlecht gefühlt. Sehen wir mal, wie sich das Rennen noch entwickelt, aber es ist ein sehr zaches Rennen. Es ist eine sehr spezielle Abfahrt mit vielen offenen Kurven und es ist kein Zufall, dass die Riesentorläuferinnen vorne sind. Morgen gibt es die nächste Chance es besser zu machen.“ Ramona Siebenhofer

Zweitbeste Österreicherin wird die „Comebackerin“ Anna Veith. Es war ihre erste Abfahrt nach der Verletzung und schlussendlich konnte sie sich auf dem 14. Platz klassieren. Mit einem Rückstand von 2.25 Sekunden liegt sie nur einen Platz hinter der Schweizerin Suter.

„Für das, dass ich heute das zweite Mal seit drei Monaten einen Abfahrtsski angeschnallte hatte, ist es ein sehr gutes Ergebnis. Es ist ein brutal schweres Rennen, ein Kampf von oben bis unten und man kann unter dem Fahren nicht sagen, ob es gut oder schlecht war. Für Sonntag war dies sicher in super Training, das kann man schon so lassen.“ Anna Veith

Rang 16 belegt Venier, Puchner wird 18. Beide sind mit ihren Leistungen heute nicht zufrieden.

„Ich hätte mich beim Besichtigen relativ gut eingestellt gehabt auf diese spezielle Abfahrt, aber es hat mir heute der Mut ein wenig gefehlt. Es war schwer, auf Zug durchzufahren und mit der Sicht wurde es noch schwieriger! Ich bin froh, gesund im Ziel zu sein.“ Stephanie Venier

Mit Startnummer 40 raste Michaela Heider auf den 20. Platz. Sie verlor 2.58 Sekunden auf die Siegerin. 

ENDERGEBNIS

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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