Klimaschutz findet auch im Hörsaal statt

Podiumsdiskussion zum Abschluss der Klima- und Energie-Ringvorlesung an der Universität Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 22. Januar 2020

(LK)  Mit der Vereinbarung im Jänner 2015 ist die Universität Salzburg eine der ersten Institutionen, die der Klimapartnerschaft SALZBURG 2050 des Landes beitraten. Der gestrige Abschluss der dritten Klima- und Energie-Ringvorlesung, zu der insgesamt mehr als 300 Interessierte aus unterschiedlichen Fachrichtungen angemeldet waren, im großen Hörsaal am Rudolfskai ist nur einer der zahlreichen Beiträge der Uni zu mehr Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Politikwissenschafter Mario Wintersteiger, LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Hanna Simons (WWF), Politikwissenschafterin Gabriele Spilker und Geoinformatiker Stefan Kienberger.
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Salzburger Landeskorrespondenz
Politikwissenschafter Mario Wintersteiger, LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Hanna Simons (WWF), Politikwissenschafterin Gabriele Spilker und Geoinformatiker Stefan Kienberger.

„Es ist ein starkes Zeichen, dass so viele Menschen die Klima-Ringvorlesung besucht haben. Das zeigt, dass die Themen Klimaschutz und Energie den Menschen unter den Nägeln brennen. Eine interdisziplinäre Herangehensweise wie diese verdeutlicht die ganze Bandbreite des Themas“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn gestern, Dienstag. „Es hat sich wieder gezeigt: Klimapolitik muss sämtliche gesellschaftliche Ebenen miteinbeziehen und ressortübergreifend passieren. Mit dem Klimakabinett, dem Beteiligungsprozess zum Masterplan 2030 und den erfolgreichen SALZBURG-2050-Partnerschaften gehen wir diese Herausforderung an und laden alle Menschen ein, sich in die Diskussion miteinzubringen.“

Klimawandel und Energiewende wissenschaftlich betrachtet

Die Ringvorlesungen zeigen die Vielschichtigkeit im Bereich Klimawandel, Klimaschutz und Energiewende und gehen mit naturwissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Grundlagen an die Fragestellungen und Diskussionen heran. Am Podium neben Landeshauptmann-Stellvertreter Schellhorn saßen gestern Hanna Simons (Umweltschutzorganisation WWF Österreich), Politikwissenschafterin Gabriele Spilker und Geoinformatiker Stefan Kienberger.

Auch Labormäntel können „fair“ sein

„Die Universität Salzburg hat als eine der ersten Institutionen die Partnerschaft SALZBURG 2050 unterzeichnet und seither viele Maßnahmen rund um Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit gestartet“, so Schellhorn weiter. Dazu zählen zum Beispiel die Anschaffung von Lastenrädern, die Umrüstung auf LED-Beleuchtung und der Einbau einer Wärmepumpe, aber auch Projekte in Forschung, Lehre und Bewusstseinsbildung wie beispielsweise die Nachhaltigkeitsinitiative PLUS Green Campus, die Green WG Challenge und auch die Ring-Vorlesung sowie kleine aber ebenso wichtige Aktionen wie die Lesewiese in der Bibliothek und Labormäntel aus fair gehandelten Textilien. Mit der im deutschsprachigen Raum einzigartigen Koordinations- und Ansprechstelle der Scientists4Future wird zudem der Austausch von Wissen und Information weiter gestärkt.

Ring-Vorlesungen online

Die Aufzeichnungen der Ring-Vorlesungen können online im Salzburger Uni-Fernsehen kostenlos nachgesehen werden.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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